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Blade Runner 2049: Memory Lab macht vieles richtig

Am 5. Oktober kam Blade Runner 2049 in die deutschen Kinos. Aus Sicht von Golem.de ist die Fortsetzung des Klassikers von 1982 gelungen, auch weil sie sich den Konventionen zeitgenössischer Hollywood-Blockbuster verweigert. Memory Lab ist eine Gratis-Dreingabe für Blade-Runner-Fans, die ein Rift oder Gear VR besitzen. Dass beileibe nicht alle Tie-ins überzeugen, hat kürzlich die VR Experience zum Film Ghost in the Shell gezeigt. Memory Lab jedoch macht vieles richtig: Die Spielwelt ist detailliert und stimmungsvoll, die Charakter-Animationen überzeugen und auch die Rätsel sind, wenn schon nicht schwer, doch zumindest unterhaltsam.

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Großartig ist schon die Einstiegssequenz, in der wir durch verregnete, neonbeleuchtete Hochhausschluchten fliegen. Als Androide sind wir auf der Jagd nach abweichlerischen Artgenossen und werden dabei von einer KI-Assistentin unterstützt. Die Ermittlungsarbeit - das Scannen von Tatorten und Rekonstruieren von Ereignissen - ist kurzweilig und macht Spaß.

Kostenlos für Oculus Rift und Gear VR

The Invisible Hours ist ein originelles VR-Experiment

Wer hat Nikola Tesla ermordet? Diese Frage steht am Beginn von The Invisible Hours. Das Spiel des spanischen Studios Tequila Works erinnert an eine klassische Agatha-Christie-Geschichte, bei der man verschiedene Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammensetzt. Was nach dem üblichen Rätselspiel klingt, ist tatsächlich ein sehr originelles VR-Experiment. Der Clou: Wir schlüpfen nicht in eine bestimmte Rolle, sondern verfolgen das Geschehen als stiller Betrachter, der seinen Standpunkt buchstäblich frei wählen kann. Anfangs folgen wir dem Detektiv Gustav Gustav, der Teslas Privatinsel betritt; kaum ist er angekommen, findet er den kurz zuvor ermordeten Wissenschaftler in der Empfangshalle des Anwesens. Schnell kommen verschiedene Tatverdächtige ins Spiel, darunter einige prominente Gäste und Teslas blinder Butler.

Nun liegt die Wahl bei uns: Begleiten wir Gustav Gustav bei seinen Verhören oder folgen wir den Figuren durch das weitläufige Haus, immer hoffend, dass sie sich durch ihr Verhalten und ihre Gespräche entlarven? In diesem Spiel gibt es viele Perspektiven, aber nicht jede führt zum Ziel. Zum Glück können wir auch die Zeit vor- und zurückspulen, um unterschiedliche Personen zu beschatten. The Invisible Hours ist eine Mischung aus Präzisionsuhrwerk und Theaterstück, die unsere Auffassungsgabe auf die Probe stellt. Da ist auch die etwas hölzerne Darbietung der Teilnehmer zu verschmerzen.

Für HTC Vive und Oculus Rift. Preis: 35 Euro

Schwitzen mit Sparc

Dieses von CCP Games (Eve Online) entwickelte Programm bringt Spieler ins Schwitzen! Der Multiplayer-Titel Sparc ist so etwas wie eine Mischung aus Squash und Tron: Statt mit einem Diskus bewerfen sich die Gegner mit leuchtenden Bällen. Die Kontrahenten stehen an den gegenüberliegenden Enden eines gläsernen Tunnels, der von Zuschauerrängen umgeben ist. Wartende Spieler verfolgen die Matches wie in einem winzigen Schaukasten und können sich nebenbei unterhalten. Ziel von Sparc ist, in einem vorgegebenen Zeitraum mehr Punkte zu machen als der Gegner, ihn also häufiger zu treffen als selbst getroffen zu werden. Das Besondere daran: Jeder Spieler hat einen eigenen Ball und einen Holo-Schild, beide Bälle sind gleichzeitig im Spiel, geworfen werden darf auch über Bande. Den Gegner treffen kann man nur mit dem eigenen Ball; der gegnerische Ball wiederum lässt sich nur abwehren, wenn man den Schild zuvor per Wurf aufgeladen hat.

So ergibt sich ein von Taktik und Wurfgeschick geprägter Spielrhythmus, der einem auch körperlich viel abverlangt - schließlich muss man den Würfen ausweichen. Sparc bietet unterschiedliche Modi und Schwierigkeitsgrade: Im Experimentalmodus etwa haben die Tunnelwände mehr reflektierende Flächen. Sparc ist leicht zu erlernen und schwer zu meistern - und damit abwechslungsreicher als die meisten anderen VR-Wurfduelle. Leider fehlt bislang ein Trainingsmodus mit KI-Gegnern.

Für HTC Vive, Oculus Rift und Playstation VR. Preis: 20 Euro

 Apps und Games für VR-Headsets: Der virtuelle Blade Runner und Sport mit SparcSo Let Us Melt: fantastische Welten und Stimmungen 
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hihp 11. Dez 2017

Meinjanur. "Platzangst" ist eigentlich was anderes, der Begriff wird aber gerne falsch...

motzerator 09. Dez 2017

Ich weis beim besten Willen nicht, was an so einer Auswahl von verschiedenen Mini...

Anonymer Nutzer 09. Dez 2017

Gibt schon ein paar tolle Spiele, aber mehr vom Kaliber von Resi 7 würde der VR-Branche...

thoros 09. Dez 2017

Das stimmt das ist wirklich hilfreich.


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