Apple M1 Max: Verfügbarkeit und Fazit

Apple verkauft den M1 Max nicht einzeln, er ist nur als Teil des Macbook Pro mit 14/16 Zoll erhältlich. Für die Salvage-Variante mit 24 Grafikkernen und 32 GByte RAM sind mindestens 3.670 Euro fällig, für den von uns getesteten Vollausbau mit 32 GPU-Cores und 64 GByte Arbeitsspeicher mindestens 4.310 Euro.

Fazit

Im Smartphone- und im Tablet-Segment demonstriert Apple seit vielen Jahren, dass man extrem leistungsstarke SoCs bauen kann. Vor allem die Entwicklung eigener CPU- sowie GPU-Kerne führte zu beeindruckenden Resultaten, die im M1 als gelungene Ultrabook-, sorry: Air/Mac-Mini-Vorstellung resultierten. Einen Chip davon ausgehend auf 16-Zoll-Laptop-Niveau zu skalieren, ist dann aber eben doch eine andere Kategorie.

Und was sollen wir sagen? Apple hat geliefert. Rein von der CPU/GPU-Performance her kann sich der M1 Max in Cross-Platform-Vergleich bei nativer ARM64-Software locker gegen einen Ryzen 9 5900HX kombiniert mit einer Geforce RTX 3080 Mobile behaupten. Die zehn Firestorm/Icestorm-CPU-Kerne sind ein bisschen flotter als ihre acht Zen-3-Pendants, die integrierte 32-Core-Grafikeinheit liegt mal vor und mal hinter der dedizierten Nvidia-GPU.

Viel wichtiger aber ist, dass der M1 Max diese Geschwindigkeit bei deutlich niedriger Verlustleistung schafft, sprich das Apple-SoC ist weitaus effizienter als die Konkurrenz. Dabei sei erwähnt, dass wir recht sparsame Mitbewerber im Akkubetrieb ausgesucht haben und keine völlig überzüchteten Varianten, die meilenweit oberhalb ihres Sweet-Spots betrieben werden. Wirklich überraschend war dieses Ergebnis allerdings nicht, da Apple einen technischen Vorteil hat.

Ohne die architektonische Leistung des SoC-Teams in Abrede stellen zu wollen: Dank TSMCs 5-nm-EUV-Fertigung kann der M1 Max seine Leistung bei signifikant weniger Energiebedarf erreichen als mit 7 nm DUV oder 8 nm DUV wie bei AMD/Nvidia, zumal Apple den Chip bewusst nicht auf hohe Taktraten ausgelegt hat. Der Preis dafür ist wortwörtlich hoch, ergo steckt der M1 Max auch nicht in "günstigen" 2.000-Euro-Laptops wie der Ryzen 9 5900HX und die Geforce RTX 3080.

Unterm Strich ist der M1 Max zwar kein extraterrestrisches Wunderding, wohl aber eine irdische Glanzleistung, die sich mit den Chips etablierter Hersteller mehr als nur messen kann. Wir sind daher gespannt, wie Apple in den nächsten Monaten und Jahren das Design bis hin zum Mac Pro skalieren möchte. Ausgehend von den 8+2+32 Kernen des M1 Max sollen es dort bis zu 32+8+128 Kerne werden - hat jemand "amazing" gesagt?

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 Die Effizienz entspricht TSMCs N5
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Potrimpo 03. Dez 2021

Alles so machen, wie der Einsatzzweck ist. Richtig so.

jo-1 28. Nov 2021

Apple muss mit jedem Produkt Gewinne erzielen - Hobbies gibt es da keine - das sah man...

ms (Golem.de) 26. Nov 2021

<3

ChMu 24. Nov 2021

Ehm, sorry, aber wieso brauchst Du als Progammer fuer den Backslash drei Tasten? Warum...



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