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Das iPhone mit der Displayaussparung für Sensoren
Das iPhone mit der Displayaussparung für Sensoren (Bild: Apple)

Jetzt ist der Homebutton wirklich weg

Mit dem Fehlen des Homebuttons fehlt natürlich auch der Fingerabdruckleser zur Absicherung des Geräts. Dessen Aufgaben soll nun Face ID übernehmen und verlangt dem Anwender ebenfalls eine Umgewöhnung ab. Die Funktion erkennt, wenn Anwender auf ihr Gerät gucken, und entsperrt es - zumindest für uns ein ungewohnter Vorgang, da wir bisher nicht zur Entsperrung auf unser iPhone geblickt haben.

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Wie sicher ist Face ID?

Die Ankündigung, dass Face ID Gesichtsveränderungen über einen bestimmten Zeitraum erkennt und verwendet, zeigt aber, dass sich Apple tiefergehend Gedanken gemacht hat. Apple versichert, dass es viele Szenarien einer Veränderung eines menschlichen Gesichts berücksichtigt hat. Hinzukommender Bartwuchs sollte kein Problem sein, wenn das Telefon regelmäßig genutzt wird. Spontanes Rasieren eines stärkeren Gesichtsbewuchses, Sonnenbrillen und Kriegsbemalungen sind dann aber noch zu testen. Wir sind gespannt. Belastbare Ergebnisse dürfte es erst ab einer langen Praxiszeit geben.

Auch hier arbeitet Apple der Konkurrenz hinterher. Windows Hello ist seit Windows 10 etwa üblich und auch die Android-Smartphones arbeiten teils mit einer Gesichtserkennung. Es ist aber zu erwarten, dass die Technik stark verfeinert wird. Wie sicher sie ist, vor allem im Vergleich zu den nicht gerade sicheren Touch-ID-Sensoren von Apple, wird Sicherheitsforscher jetzt verstärkt interessieren.

Viel Potenzial für AR

Das Augmented-Reality-Potenzial der neuen iPhones stufen wir ebenfalls als hoch ein - insbesondere, da es Apple gelungen ist, Entwickler zu Ideen zu bewegen, die wirklich praktisch sind. Sei es das Baseball-Szenario, bei dem sich der Anwender Spielerdaten über den Sichtbereich legen kann, oder auch die Anzeige von Sternen im Nachthimmel als AR-Overlay. Das lässt sich auch auf andere Sportarten übertragen und Anwendungen, die das heute schon nutzen, können deutlich verbessert werden.

Flightradar ermöglicht es heute schon, sich über die Kamera Flugzeuge am Himmel im Detail anzeigen zu lassen, nur zuckelt das mehr schlecht als recht. Mit AR Kit dürfte sich das erheblich bessern. Dass das iPhone X oder auch das neue iPhone 8 hier großartig Vorteile bringen, bezweifeln wir indes. Schon die iPhone-7-Demos sehen sehr gut aus.

Durchbruch der Augmented-Reality-Spiele?

Bezüglich der Spiele ist das noch schwerer einschätzbar. Erfolgreiche Beispiele gibt es schon vor AR Kit, etwa Pokémon Go. Doch das Spielen mit AR könnte auch anstrengend sein, schließlich muss die ganze Zeit auch das Smartphone auf sehr ungewöhnliche Art und Weise gehalten werden. Anwendungen entscheiden, ob Augmented Reality eine kurze Spielerei ist oder wirklich die Benutzung im Alltag verbessert. Bei der Konkurrenz ist das bisher kaum zu sehen.

Alles in allem ist das iPhone X ein Gerät mit viel Potenzial und die Umsetzung und Bedienung in der Praxis werden zeigen, wie gut das neue Konzept funktioniert, das gewissermaßen die iPhone-Zukunft einläutet. Die nächsten iPhones werden vermutlich dem Konzept folgen und die Generation iPhone 6 bis 8 wird zur Mittelklasse. Für diese interessante Zukunft zahlt der Nutzer aber einen stolzen Preis - das iPhone X ist seit vielen Jahren nicht nur das spannendste, sondern auch das teuerste iPhone. 1.150 Euro kostet das Gerät für den Einstieg. Zwar hat dieses 64 GByte, doch bei diesem Preis ist so wenig Speicher frech. Die nächste Stufe mit 256 GByte Speicher kostet gleich noch einmal 170 Euro mehr.

Eine im wahrsten Sinne des Wortes kleine Enttäuschung bleibt außerdem nach den Neuvorstellungen am gestrigen Dienstag: Für Freunde der ersten iPhones bis zur Generation 5S beziehungsweise SE gab es nichts Neues zu sehen. Uns fehlt eine iPhone X Compact Edition - erst das Jelly hat wieder gezeigt, dass winzige Smartphones prinzipiell machbar sind. Allerdings hätte der ein oder andere iPhone-Nutzer der ersten Generationen damit vermutlich bereits seine Probleme, denn im Laufe von zehn Jahren verschlechtern sich die Sehfähigkeit und vor allem die Naheinstellgrenze häufig. Für die iPhone-Nutzer der ersten Stunde passt es wohl, dass das iPhone X nicht gerade klein ist.

 Aufladen mit einem 29-Watt-USB-C-Netzteil

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bazoom 25. Sep 2017

1 < 2. Soll ich jetzt raten was du meinst? Deine Aussage ist übrigens quatsch, lässt sich...

bccc1 22. Sep 2017

Welchen Samsung Browser meinst du? Falls du Samsung Internet meinst, die Adressleiste ist...

rabatz 19. Sep 2017

Doch! Für die Gesichtserkennung bei Windows Hello braucht man spezielle Hardware.

Bruce Wayne 19. Sep 2017

jemanden der mit "apple jünger" argumentiert und danach dann wieder nur sachen in den...



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