Apples iPhone und iPad: Aktueller Jailbreak für iOS 13.5 nutzt Zero-Day-Lücke aus

Kurz nach der Veröffentlichung von iOS 13.5 ist ein Jailbreak erschienen. Damit wird das Sicherheitssystem in iOS und iPadOS ausgehebelt.

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Jailbreak für aktuelles iOS und iPadOS verfügbar
Jailbreak für aktuelles iOS und iPadOS verfügbar (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Das Uncover-Team hat wenige Tage nach dem Erscheinen von iOS 13.5 und iPadOS einen Jailbreak für iPhones und iPads veröffentlicht. Mit dem Uncover-Jailbreak sollen sich alle Geräte mit iOS 13.5 bearbeiten lassen. Oftmals dauert es deutlich länger, bis nach der Bereitstellung einer neuen Version von iOS oder iPadOS ein Jailbreak erscheint.

Der Jailbreak funktioniert auch mit vielen älteren Versionen von Apples Betriebssystem, einige sind laut Uncover-Team aber ausgenommen. Dies seien iOS 12.3 bis 12.3.2 sowie 12.4.2 bis 12.4.5. Der Jailbreak nutzt eine Zero-Day-Lücke im Apple-Betriebssystem aus, nähere Angaben sind dazu bisher nicht bekannt.

Der Uncover-Jailbreak funktioniert nicht dauerhaft. Sobald das iOS- oder iPadOS-Gerät neu gestartet wird, muss er bei Bedarf erneut durchgeführt werden. Da moderne Smartphones aber nur selten neu gestartet werden müssen, kann der Jailbreak mehrere Tage oder Wochen verwendet werden.

Mehr Möglichkeiten durch einen Jailbreak

Mittels Jailbreak lassen sich auf einem Gerät mit iOS oder iPadOS Apps installieren, die nicht über Apples App Store angeboten werden und somit normalerweise nicht zur Verfügung stehen. Jailbreak-Apps erhalten uneingeschränkten Speicherzugriff auf das Betriebssystem, während die Sicherheitsmechanismen für andere System-Apps und vom Anwender installierte Apps bestehen bleiben sollen. Die Akkulaufzeit soll durch den Jailbreak nicht verkürzt werden, geben die Personen an, die ihn entwickelten und testeten.

Das Jailbreak-Werkzeug von Uncover ist derzeit für Windows, MacOS und Linux verfügbar. Es soll mit etlichen Geräten umfangreich getestet worden sein.

Aktuelle Probleme mit iOS 13.5 und iPad OS 13.5

Derzeit gibt es mit iOS 13.5 und iPadOS 13.5 einige Probleme. Einige installierte Apps lassen sich auf den Geräten nicht mehr starten, es gibt eine Fehlermeldung und die Aufforderung, die App im App Store zu kaufen. Dem Anwender bleibt als Reaktion nur, den Vorgang abzubrechen oder den App-Store aufzurufen.

Ein kleiner Workaround löst das Problem. Damit die Daten der betroffenen Apps nicht verloren gehen, sollte man sie nicht einfach löschen. Zum Ziel führt vielmehr ein Auslagern der Apps in die iCloud und deren Neuinstallation. In den Einstellungen wählt man dazu unter Allgemein den Menüpunkt iPhone-Speicher beziehungsweise iPad-Speicher aus. Nun die betroffene App auswählen und den Button App auslagern antippen. Wenn die App neu gestartet wird, installiert sie sich im Hintergrund erneut und funktioniert wie gehabt. Diese Vorgänge sollten wenn möglich aufgrund des Datenverbrauchs im WLAN durchgeführt werden.

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