Apples iPhone SE: Kein anderes iPhone kostete so wenig in der Produktion

Obwohl das iPhone SE das bisher günstigste neue iOS-Smartphone ist, wird Apple daran gut verdienen. Denn die Produktionskosten sind so gering wie bei keinem anderen iPhone.

Artikel veröffentlicht am ,
Das iPhone SE in seine Einzelteile zerlegt
Das iPhone SE in seine Einzelteile zerlegt (Bild: IHS)

Die Produktionskosten für das iPhone SE sind besonders gering, ergibt eine Analyse von IHS. Das 16-GByte-Modell des iPhone SE kostet 160 US-Dollar in der Fertigung - darin enthalten sind alle Kosten für die einzelnen Komponenten und den Zusammenbau. Umgerechnet sind das etwa 140 Euro, so dass Apple abzüglich der Herstellungskosten noch 350 Euro verbleiben. Apple verkauft das 16-GByte-Modell des iPhone SE für 490 Euro. Damit ist es der bisher günstigste Einstieg in die iOS-Smartphone-Welt, wenn sich der Käufer für ein aktuelles Modell entscheidet.

64-GByte-Modell bringt Apple deutlich mehr Gewinn

Stellenmarkt
  1. ADAS R&D Director (m/w/d)
    Valeo Schalter und Sensoren, Bietigheim-Bissingen
  2. Senior Consultant Data & Analytics Governance (m/w/d)
    Schaeffler AG, Nürnberg
Detailsuche

430 Euro bleiben bei Apple, wenn Käufer zum iPhone SE mit 64 GByte eingebautem Speicher greifen. Wie bei iPhones üblich, gibt es keinen Steckplatz für Speicherkarten, so dass sich Käufer mit dem integrierten Speicher begnügen müssen. Die 64-GByte-Variante wird für 590 Euro verkauft. Die Produktionskosten erhöhen sich aber nur um rund 11 US-Dollar, so dass Apple damit 89 US-Dollar zusätzlich einnimmt, das sind umgerechnet rund 80 Euro.

Unberücksichtigt hierbei sind die Kosten für die Entwicklung, mögliche Lizenzkosten sowie die Ausgaben für Werbung und Vertrieb. Die Differenz zwischen Produktionskosten und Verkaufspreis entspricht also nicht dem Reingewinn, den Apple damit erwirtschaftet.

Das iPhone 5C war teurer in der Produktion

Bis zum iPhone SE war der günstigste Einstieg mit dem iPhone 5C möglich, das es vor zweieinhalb Jahren für 600 bis 700 Euro gegeben hat. Die Produktionskosten für das iPhone 5C lagen damals bei 174 bis 183 US-Dollar. Im Vergleich dazu erwirtschaftet Apple mit dem iPhone SE deutlich weniger. Allerdings könnten die Entwicklungskosten geringer sein, weil vieles vom iPhone SE bereits für das iPhone 5S und das iPhone 6S entwickelt wurde.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Es bleibt spannend, wie gut das iPhone SE bei den Kunden ankommen wird. Apple veröffentlicht üblicherweise keine Verkaufszahlen zu einzelnen iPhone-Modellen. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass der Konzern hier von der gewohnten Linie abweicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


My1 13. Apr 2016

nix gegen einem mehr oder weniger sicher appstore aber leute die wissen was sie tun...

simpletech 08. Apr 2016

Nein, nicht bei Massen-Stückzahlen. Da sieht die Kalkulation anders aus.

newyear 08. Apr 2016

Ja, wir haben die freie Entscheidung ob wir uns für oder gegen ihre Produkte...

GT3RS 08. Apr 2016

Immobilen, Fonds, Oldtimer bleiben meinen Kindern erhalten aber nur sparen für die Erben...

Enter the Nexus 08. Apr 2016

Eben. Habe mich auch sofort gefragt, wo denn da die Steuern in dieser komischen Rechnung...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Akamai: Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen
    Akamai
    Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen

    Durch die vielen neuen Streaming-Dienste ist illegales Filesharing wieder stark im Kommen.

  2. VDSL-Mietpreiserhöhung: Sie investieren nicht in Netzausbau, aber beschweren sich
    VDSL-Mietpreiserhöhung
    "Sie investieren nicht in Netzausbau, aber beschweren sich"

    Die Deutsche Telekom hat die Kritiken von 1&1, Vodafone und Telefónica erwartet.

  3. Coronapandemie: 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen
    Coronapandemie
    42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen

    Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Lücke zwischen ausgestellten Impfnachweisen und verabreichten Dosen. Diese wird sogar noch größer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /