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Handoff und unvollständige Verwaltung von Kurznachrichten

Mit der Goldmaster-Version von iOS 8 können Kurznachrichten nur noch per iMessage auf dem iPad bearbeitet werden. Die SMS-Funktion soll mit einem Update im Oktober nachgeliefert werden, also zur Veröffentlichung von Yosemite.

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Interessant ist es, laufende Arbeiten an andere Geräte zu übergeben. Apple nennt diese Funktion Handoff. Wer sich beispielsweise einen Artikel im Internet über das iPhone durchliest, wird auf dem Sperrbild seines iPads ein kleines Symbol bemerken. Wenn das iPad an diesem Symbol entsperrt wird, wird die Webseite per Handoff vom iPhone übernommen. Alternativ finden sich Handoff-Aktionen auch in der Multitasking-Ansicht links der anderen Tasks. In beiden Fällen gilt: Wer die Funktion nicht kennt, wird sie kaum für sich entdecken und sich nur über die kleinen Symbole wundern.

Auch E-Mails, die gerade geschrieben werden, können übergeben werden. Entwürfe lassen zwar schon jetzt übernehmen, wenn IMAP für die E-Mail-Verwaltung benutzt wird. Per Handoff ist das aber deutlich komfortabler: Apple verhindert so, dass mit zwei Geräten an einem Entwurf gearbeitet wird. Für die Unterstützung dieser Funktionen bedarf es zum Teil noch Updates der Apps. Handoff funktioniert jeweils nur mit einer App und der aktiven Tätigkeit. Einen Entwurf einer älteren E-Mail übernimmt der Anwender an anderen Geräten weiter über IMAP-Ordner. Andere Tabs im Browser werden wie gewohnt über iCloud-Tabs oder auch Airdrop übermittelt.

Wenn die technischen Voraussetzungen erfüllt sind, funktioniert Handoff zufriedenstellend. Es gibt aber Situationen, bei denen die Icons nicht sofort zu sehen sind.

  • Ein paar Änderungen finden sich am Browser. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch sind die häufig besuchten Webseiten, die sich schnell in die Bookmarks einsortieren lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer eine App sucht, findet sie nun auch im Browser. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Löschen lästiger Spammails geht nun dank erweiterter Wischgeste schneller. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbiges gilt für die Gelesen/Ungelesen-Flag. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Startbildschirm ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... wurde vor allem das Kontrollzentrum leicht im Aussehen verändert. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Neuerung, die zur iCloud gehört, ist das Teilen von Lizenzen innerhalb der Familie. Das muss ein App-Entwickler jedoch erst erlauben. (Screenshot: Golem.de)
  • Sonst hat sich bei der iCloud oberflächlich wenig geändert. (Screenshot: Golem.de)
  • Für Notfälle ist die Medical ID. (Screenshot: Golem.de)
  • Allergien und wichtige Medikamente lassen sich hier eintragen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bildschirm ist gesperrt ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und trotzdem lassen sich relevante Informationen über den Besitzer abrufen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mehr Flexibilität in der Mitteilungszentrale (Screenshot: Golem.de)
  • Apples iCloud Drive ist mehr als eine Umbenennung des Dienstes. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Verwaltung des Speichers wurde umgebaut. (Screenshot: Golem.de)
  • Dabei bleibt es zwar bei der alten App-basierten Unterteilung ... (Screenshot: Golem.de)
  • ..., doch der Zugriff ist sehr viel freier gestaltet ...  (Screenshot: Golem.de)
  • ... und ist damit vergleichbar mit Diensten wie Dropbox. (Screenshot: Golem.de)
  • Das erklärungsbedürftige Handoff lässt sich abschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Ansicht mehrerer laufender Apps gibt es neuerdings Kontakte. (Screenshot: Golem.de)
  • Gehört unbedingt zum Betriebssystem: Die Wetter-App ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... stellt jetzt mehr Informationen dar. (Screenshot: Golem.de)
  • Läuft hier iOS 7 oder iOS 8? Die Änderungen fallen häufig nicht auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Gesundheitsvorsorge ist diese App, in der auch die Medical ID (Notfallpass) erstellt wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschiedene Datenquellen lassen sich manuell einpflegen. Das erfordert einige Disziplin. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Auswahl ist groß und beinhaltet auch angenehme Dinge ... (Screenshot: Golem.de)
  • ..., sofern der Zeitrahmen passt.(Screenshot: Golem.de)
  • Die Interaktion mit anderen Apps ist vorgesehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hauptbildschirm zeigt nur ausgewählte Daten an. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tipps-App ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... fungiert als eine Mini-Anleitung ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und hilft vor allem bei Funktionen, auf die der Anwender nicht von alleine kommt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Erkennung von Musik wollte jedoch nicht so recht funktionieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Da die Funktion zur Server-Infrastruktur nicht unbedingt zum Betriebssystem gehört, könnte sich dies noch ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • So gibt sich iOS 8 zu erkennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist die Suche in der Foto-App.(Screenshot: Golem.de)
  • Die Spotllightsuche findet solche Fotos nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Zeitrafferaufnahmen für iPhones (Screenshot: Golem.de)
  • Das kleine Symbol in der Ecke deutet auf einen möglichen Handoff hin. (Screenshot: Golem.de)
  • Keine Sorge, ein Klick auf Ja bringt einen nur in die Systemeinstellungen.(Screenshot: Golem.de)
  • Funktionierte bei uns nicht so recht: die Anbindung ans Internet. (Screenshot: Golem.de)
  • Suchergebnisse beinhalten Apps, Musik ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... und E-Mails. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn das iPhone nicht im WLAN ist, kommt dieser Fehler beim Versuch des Aufbaus eines GSM-Telefonats.(Screenshot: Golem.de)
  • Beim Anklicken von Kontakten gibt es zusätzliche Funktionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem iPad ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... nutzt der Browser nun den Platz deutlich besser aus. (Screenshot: Golem.de)
Das kleine Symbol in der Ecke deutet auf einen möglichen Handoff hin. (Screenshot: Golem.de)

Für diese Art von Handoff muss Bluetooth aktiv sein. Im Unterschied zu GSM-Telefonaten ist WLAN ist hier nicht nötig. Wir vermuten, dass Apple Airdrop für die neuen Funktionen modifiziert hat und damit Bluetooth Low Energy alias Smart notwendig ist, Bluetooth Classic dürfte nicht ausreichen. Apple vermeidet es aber, technische Spezifikationen preiszugeben.

Continuity nützt nicht allen

Continuity ist tatsächlich eine große Neuerung sowohl für Apple als auch in der Computerwelt allgemein. Denn Apple kann hier etwas umsetzen, was anderen schwerfällt: die Integration von Mobilbetriebssystem und dem Rechnersystem eines Herstellers. Doch das hilft nur denen, die voll auf Apples Geräte setzen. Wer nur ein einziges Apple-Gerät verwendet, hat nichts von der großen Neuerung von iOS 8. Richtig Spaß wird das System erst machen, wenn auch die nächste Version von OS X fertig ist: Erst dann wird eine abschließende Einschätzung von Continuity möglich sein. Das Potenzial ist da, doch ohne den Mac nicht voll nutzbar.

Bei der Konkurrenz wäre eine enge Verzahnung sicher auch möglich. Windows Phone und Windows 8 sind jedoch noch nicht so weit, auch wenn Microsoft an der Vereinigung der Systeme arbeitet. Google hat ebenfalls das Potenzial, Desktop und Mobile zu vereinen. Doch Chrome OS als Betriebssystem mit seinen Netzanforderungen kann nicht jeder verwenden.

 Continuity oder: die tatsächlich große Neuerung in iOS 8Fazit und das Ende der Unterstützung des iPhone 4 durch iOS 8 
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KritikerKritiker 14. Okt 2014

Du bist aber nicht allein auf der Welt.

User_x 23. Sep 2014

ok... hat etwas länger gedauert... also sowas wie das chromecast.

quadronom 23. Sep 2014

Schlechter Vergleich. aber ... Don't feed the troll.

DerSportschütze 22. Sep 2014

Der Artikel kommt von Apple deshalb gehen die natürlich auch auf Ihre Funktionen ein...

John McROFL 22. Sep 2014

Vielen Dank! Hab gestern abend schon rumgefrickelt aber es nicht hinbekommen. Das...


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