• IT-Karriere:
  • Services:

Apples erste Airpods: Heimliches Firmware-Update bringt verbesserte Ohrerkennung

Apple verteilt derzeit ein Firmware-Update für die Airpods der ersten Generation. Damit macht Apple die Ohrerkennung der Bluetooth-Hörstöpsel praktischer. Nutzer werden darüber nicht informiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Airpods der ersten Generation
Apples Airpods der ersten Generation (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Parallel zum Verkaufsstart der Airpods der zweiten Generation hat Apple für die Airpods der ersten Generation ein Firmware-Update bereitgestellt. Mit der Firmware-Version 6.3.2 verbessert sich die Ohrerkennnung der Bluetooth-Hörstöpsel. Die Ohrerkennung ist eine Komfortfunktion, mit der sich die Musikwiedergabe automatisch pausieren oder fortsetzen lässt, wenn die Airpods aus dem Ohr genommen werden.

Stellenmarkt
  1. Sanner GmbH, Bensheim bei Darmstadt
  2. Nagel-Group | Kraftverkehr Nagel SE & Co. KG, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München

Mit dem Firmware-Update verhalten sich die Airpods fast so ähnlich wie die True Wireless In-Ears Elite 65t von Jabra. Das bedeutet, die Musik wird auch dann fortgesetzt, wenn beide Hörstöpsel aus dem Ohr genommen wurden. Vor der Aktualisierung haben die Airpods laufende Musik nicht fortgesetzt, wenn beide Hörstöpsel aus dem Ohr entfernt und danach wieder eingesetzt wurden. Aber auch mit dem Update erfolgt die Fortsetzung der Musikwiedergabe nur, wenn die Stöpsel wieder innerhalb von 15 Sekunden im Ohr sind.

Weiterhin steht diese Komfortfunktion nur dann bereit, wenn die Airpods mit einem Apple-Gerät verwendet werden. Apple bietet Android-Nutzern keine App an, so dass standardmäßig keinerlei Einstellungen für die Airpods vorgenommen werden können. Damit ist eine Aktualisierung der Airpods nur von einem Apple-Gerät aus möglich.

Update nicht mit jedem Gerät möglich

Wer die Airpods mit einem Nicht-Apple-Gerät verwendet, muss demnach auf die Aktualisierung verzichten. Alternativ können die Airpods mit einem iPhone eines Freundes gekoppelt werden, um so die Aktualisierung einzuspielen. Die Airpods sind die einzigen von uns bisher getesteten Hörstöpsel, die nur mit Smartphones eines Betriebssystems aktualisiert werden können. Alle anderen Hersteller bieten bei Bedarf Apps für beide Plattformen an, um die Hörstöpsel darüber zu aktualisieren. Dabei werden die Nutzer vorher gefragt, ob ein Firmware-Update installiert werden soll.

In Verbindung mit einem iPhone scheint es uns, dass sich die Airpods zudem etwas schneller verbinden. Da wir hier keine Zeitmessungen vor der Einspielung des Updates vorgenommen haben, können wir das nicht garantiert verifizieren. Apple selbst hat keine Angaben dazu gemacht, welche Änderungen das Firmware-Update bringt. Im Zusammenspiel mit einem Android-Gerät ist uns kein beschleunigter Verbindungsaufbau aufgefallen. Auch nach dem Update erlauben die Airpods keine zwei parallelen Bluetooth-Verbindungen und es gibt auch keine neuen Belegungen für die Sensorsteuerung an den Stöpseln.

Apple spielt das Update für die Airpods automatisch ein. Der Nutzer wird weder darüber informiert noch hat er die Möglichkeit, das Update zu verhindern. Auch beim Update-Vorgang gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Stöpsel aktualisiert werden.

Airpods der zweiten Generation sind da

Wer sich nicht sicher ist, welche Firmware-Version er hat, kann dies in den iOS-Einstellungen nachsehen - allerdings sind die Angaben nicht leicht zu finden. In den Bluetooth-Einstellungen der Airpods gibt es keinen Hinweis auf die Versionsnummer. Stattdessen muss der Nutzer im Bereich Allgemein die Info-Rubrik öffnen und sieht dort die Angabe zur Firmware-Version der verbundenen Airpods.

Apple hat vor einer Woche die zweite Generation der Airpods vorgestellt, die mittlerweile verfügbar sind. Die neue Generation kann auf Zuruf mit einem digitalen Assistenten genutzt werden und bei Bedarf können die Hörstöpsel mit einem Ladeetui gekauft werden, das sich drahtlos aufladen lässt. Das erhöht den Anschaffungspreis.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

Lumumba 27. Mär 2019

als ob

nomnomnom 27. Mär 2019

Ja, der erste zitierte Satz ist sehr verwirrend. Der zweite zeigt aber dann ja, was damit...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /