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Apples erste Airpods: Heimliches Firmware-Update bringt verbesserte Ohrerkennung

Apple verteilt derzeit ein Firmware-Update für die Airpods der ersten Generation. Damit macht Apple die Ohrerkennung der Bluetooth-Hörstöpsel praktischer. Nutzer werden darüber nicht informiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Airpods der ersten Generation
Apples Airpods der ersten Generation (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Parallel zum Verkaufsstart der Airpods der zweiten Generation hat Apple für die Airpods der ersten Generation ein Firmware-Update bereitgestellt. Mit der Firmware-Version 6.3.2 verbessert sich die Ohrerkennnung der Bluetooth-Hörstöpsel. Die Ohrerkennung ist eine Komfortfunktion, mit der sich die Musikwiedergabe automatisch pausieren oder fortsetzen lässt, wenn die Airpods aus dem Ohr genommen werden.

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Mit dem Firmware-Update verhalten sich die Airpods fast so ähnlich wie die True Wireless In-Ears Elite 65t von Jabra. Das bedeutet, die Musik wird auch dann fortgesetzt, wenn beide Hörstöpsel aus dem Ohr genommen wurden. Vor der Aktualisierung haben die Airpods laufende Musik nicht fortgesetzt, wenn beide Hörstöpsel aus dem Ohr entfernt und danach wieder eingesetzt wurden. Aber auch mit dem Update erfolgt die Fortsetzung der Musikwiedergabe nur, wenn die Stöpsel wieder innerhalb von 15 Sekunden im Ohr sind.

Weiterhin steht diese Komfortfunktion nur dann bereit, wenn die Airpods mit einem Apple-Gerät verwendet werden. Apple bietet Android-Nutzern keine App an, so dass standardmäßig keinerlei Einstellungen für die Airpods vorgenommen werden können. Damit ist eine Aktualisierung der Airpods nur von einem Apple-Gerät aus möglich.

Update nicht mit jedem Gerät möglich

Wer die Airpods mit einem Nicht-Apple-Gerät verwendet, muss demnach auf die Aktualisierung verzichten. Alternativ können die Airpods mit einem iPhone eines Freundes gekoppelt werden, um so die Aktualisierung einzuspielen. Die Airpods sind die einzigen von uns bisher getesteten Hörstöpsel, die nur mit Smartphones eines Betriebssystems aktualisiert werden können. Alle anderen Hersteller bieten bei Bedarf Apps für beide Plattformen an, um die Hörstöpsel darüber zu aktualisieren. Dabei werden die Nutzer vorher gefragt, ob ein Firmware-Update installiert werden soll.

In Verbindung mit einem iPhone scheint es uns, dass sich die Airpods zudem etwas schneller verbinden. Da wir hier keine Zeitmessungen vor der Einspielung des Updates vorgenommen haben, können wir das nicht garantiert verifizieren. Apple selbst hat keine Angaben dazu gemacht, welche Änderungen das Firmware-Update bringt. Im Zusammenspiel mit einem Android-Gerät ist uns kein beschleunigter Verbindungsaufbau aufgefallen. Auch nach dem Update erlauben die Airpods keine zwei parallelen Bluetooth-Verbindungen und es gibt auch keine neuen Belegungen für die Sensorsteuerung an den Stöpseln.

Apple spielt das Update für die Airpods automatisch ein. Der Nutzer wird weder darüber informiert noch hat er die Möglichkeit, das Update zu verhindern. Auch beim Update-Vorgang gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Stöpsel aktualisiert werden.

Airpods der zweiten Generation sind da

Wer sich nicht sicher ist, welche Firmware-Version er hat, kann dies in den iOS-Einstellungen nachsehen - allerdings sind die Angaben nicht leicht zu finden. In den Bluetooth-Einstellungen der Airpods gibt es keinen Hinweis auf die Versionsnummer. Stattdessen muss der Nutzer im Bereich Allgemein die Info-Rubrik öffnen und sieht dort die Angabe zur Firmware-Version der verbundenen Airpods.

Apple hat vor einer Woche die zweite Generation der Airpods vorgestellt, die mittlerweile verfügbar sind. Die neue Generation kann auf Zuruf mit einem digitalen Assistenten genutzt werden und bei Bedarf können die Hörstöpsel mit einem Ladeetui gekauft werden, das sich drahtlos aufladen lässt. Das erhöht den Anschaffungspreis.



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Lumumba 27. Mär 2019

als ob

nomnomnom 27. Mär 2019

Ja, der erste zitierte Satz ist sehr verwirrend. Der zweite zeigt aber dann ja, was damit...


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