Apple-Zulieferer will E-Auto: Foxconn rettet Byton

Der E-Autohersteller Byton verbündet sich mit Apples Auftragsfertiger Foxconn. Eine Finanzspritze soll Byton das Überleben sichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Byton zeigt den M-Byte auf der IAA 2019.
Byton zeigt den M-Byte auf der IAA 2019. (Bild: Dirk Kunde)

Foxconn will in das Geschäft mit E-Autos einsteigen und unterstützt den angeschlagenen Autohersteller Byton. Laut einem Bericht von Bloomberg sollen die Unternehmen einen Fertigungsvertrag im Wert von 200 Millionen US-Dollar unterzeichnet haben. Dieses Geld soll Byton das Überleben sichern.

Bytons Elektro-SUV M-Byte solle zur Marktreife entwickelt und ab 2022 produziert werden, heißt es in dem Bericht.

Im Oktober 2020 kündigte das taiwanische Unternehmen Foxconn an, es in der Zeit von 2025 bis 2027 schaffen zu wollen, dass in jedem zehnten Elektroauto weltweit Bauteile oder Dienstleistungen des Konzerns steckten.

Foxconn stellte dafür eine eigene, modulare Elektrofahrzeug-Plattform vor, die es ermöglicht, diverse Fahrzeuggrößen zu bauen, von Mittelklasse- bis zu kleineren Nutzfahrzeugen. Der Akku ist in einen Sandwichboden eingebaut und struktureller Bestandteil des Fahrzeugs. Die Plattform ermöglicht den Einbau von ein oder zwei Motoren.

Bytons Elektroauto M-Byte wurde 2019 vorgestellt und erhält drei riesige Displays - das beeindruckendste ist das 48 Zoll lange Modell, das sich über das gesamte Armaturenbrett erstreckt. Dieses könnte nun von Foxconn kommen. Dazu kommen ein Tablet auf dem Lenkrad und ein kleineres Display zwischen den Vordersitzen.

Der M-Byte soll mit 72 und 95 kWh Akkukapazität angeboten werden. Damit sollen 360 beziehungsweise 435 km Reichweite nach WLTP möglich sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Truppenversuch
Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter

Beim Truppenversuch der modifizierten Hololens 2 für die US-Armee hat sich herausgestellt, dass die Soldaten an Kampfkraft einbüßen und die Brillen ablehnen.

Truppenversuch: Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter
Artikel
  1. Nutzertest: Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz
    Nutzertest
    Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz

    Ein Kunde hat seine Hardware aufgerüstet, dennoch bekommt er statt 1 GBit/s nur 950 MBit/s im Download. Deutsche Glasfaser forscht nach.

  2. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

  3. Deutschlandticket: 49-Euro-Ticket kommt erst zum 1. Mai
    Deutschlandticket
    49-Euro-Ticket kommt erst zum 1. Mai

    Fahrgäste können ab dem 1. Mai 2023 für 49 Euro im Monat das Deutschlandticket bundesweit nutzen. Dazu kommt ein bundesweites Jobticket zu einem günstigeren Preis.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /