Apple-Zulieferer: Foxconn plant Fabrik in Saudi-Arabien

Foxconn soll mit Saudi-Arabien in Gesprächen über den gemeinsamen Bau einer 9 Milliarden Dollar teuren Anlage sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Saudi-Arabien auf dem Globus
Saudi-Arabien auf dem Globus (Bild: Andreas Donath)

Der iPhone-Auftragsfertiger Foxconn (Hon Hai Precision Industry) ist nach einem Bericht des Wall Street Journals in Verhandlungen mit Saudi-Arabien über den Bau einer Fabrik, in der Mikrochips, Komponenten für Elektrofahrzeuge und andere elektronische Geräte wie Displays hergestellt werden könnten.

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Saudi Arabien plant seit Längerem, einen industriellen Sektor für die Zeit nach dem Erdölboom aufzubauen, um neue Einnahmequellen zu erschließen, während sich Foxconn in der Diversifikation versucht und Elektroautos bauen will. Auf dem Hon Hai Tech Day wurden die Prototypen im Oktober 2021 schon gezeigt: Das Model T ist ein riesiger Bus für städtische Verkehrsbetriebe, das Model C ein günstiges Einstiegsauto und das Model E ein Konkurrent für Teslas große Limousine.

Nach Informationen des Wall Street Journals prüft die saudische Regierung das Angebot von Foxconn, bei dem es unter anderen um die Herstellung von Wafern geht. Die Fabrik soll angeblich in Neom entstehen, einer künstlichen Stadt in der Wüste.

Dem Bericht nach soll Foxconn parallel auch Gespräche mit den Vereinigten Arabischen Emiraten über eine mögliche Ansiedlung des Projekts führen. Bei den Verhandlungen geht es vornehmlich um Ansiedlungshilfen. Foxconn bemüht sich nach Informationen des WSJ um umfangreiche Anreize wie Finanzierungen, Steuererleichterungen und Subventionen für Strom und Wasser.

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Dwalinn 16. Mär 2022

Von dem die Saudis gerade viel zur Verfügung haben

Dwalinn 16. Mär 2022

Davon hat China aber auch nichts davon da sie für die Chips auf Technik aus dem Ausland...

tomate.salat.inc 15. Mär 2022

Also nicht überraschend, dass jemand der seine Arbeiter arbeiten lässt bis sie Tot...

O111111O 15. Mär 2022

Höchstwahrscheinlich werden dort importierte Billigstlohnsklaven aus ärmeren Ländern...



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