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Apple-Zukauf: Batterieloses Mikrowellen-Kommunikationssystem

Apple hat sich mit Passif-Semiconductor vor allem Wissen beim Energiesparen in drahtloser Kommunikation eingekauft. Passif ist zudem Spezialist für energiesparendes Bluetooth.

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Apple kauft Spezialist von energiesparenden Datenübertragungen.
Apple kauft Spezialist von energiesparenden Datenübertragungen. (Bild: Passif Semiconductor)

Mit Passif Semiconductor gehört nun eine kleine Firma zu Apple, die auf stromsparende Kommunikation und die Entwicklung entsprechender Chips spezialisiert ist. Die Übernahme hat Apple unter anderem All Things D in knappen Worten bestätigt. Was Apple mit der Firma vorhat, wird üblicherweise nicht kommuniziert. Apple bekommt so aber etwa Ingenieure und sehr interessante Technik ins eigene Haus.

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Entdeckt hat die Übernahme Jessica Lessin. Passif ist unter anderem ein Spezialist im Bereich Bluetooth Low Energy (LE). Die Technik ist allerdings schon verbreitet, auch wenn sie kaum genutzt wird. Golem.de hat beispielsweise schon eine LE-Maus, die mit einem Macbook Pro verwendet wird, wenn auch nur unter Windows 8. Für Mac OS braucht diese Maus ein beiliegendes Dongle. Woran Apple Interesse haben dürfte, sind Fortschritte im Bereich der batterielosen Datenübertragung. The Register entdeckte einen Patentantrag von Passif zur drahtlosen Energie- und Datenübertragung im Mikrowellenbereich.

Die Firma arbeitet also an Techniken, die einen herkömmlichen Akku in einem Endgerät überflüssig machen. Statt das Gerät vor dem Einsatz aufzuladen, wird es über Funkwellen mit Daten und Energie versorgt. Es ist aber ein Energiezwischenspeicher ("Capacitance") zum Beispiel in Form eines Kondensators vorgesehen. Dabei müssen Daten- und Energieversorgung nicht auf derselben Frequenz liegen. Daten könnten beispielsweise auf dem 2,4-GHz-Band via Bluetooth oder WLAN übertragen werden, dort arbeiten auch Mikrowellenherde, während für die Energieversorgung eine deutlich höhere Frequenz verwendet wird.

Welches Produkt auf die Technik setzen könnte, geht aus dem Patentantrag nicht hervor. Für diverse Geräteklassen gibt es durchaus das Problem einer hohen Leistungsaufnahme, zumindest für drahtlose Energieübertragung. Leistungsfähige 3D-fähige SoCs und helle Displays eines Smartphones sind eine Herausforderung. Dasselbe gilt für das drahtlose Laden auf Distanz eines großen Akkus. Einfacher wären Kleingeräte wie eine energiesparende Smartwatch in Kombination mit einem Apple-Patentantrag, der kleine Akkus in einem Armband beschreibt.



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