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Xcode 9 gibt es nur für MacOS.
Xcode 9 gibt es nur für MacOS. (Bild: Apple)

Apple: Xcode 9 bringt Entwicklertools für CoreML und Metal 2

Xcode 9 gibt es nur für MacOS.
Xcode 9 gibt es nur für MacOS. (Bild: Apple)

Für iPhone, iPad und Mac: Xcode 9 bringt einen überarbeiteten Editor, der schneller und übersichtlicher sein soll. Außerdem können Entwickler ihre Apps mit maschinellen Lernmodellen und Metal 2 entwickeln - damit Apps für die neuen Apple-Geräte auch möglichst schnell kommen.

Apple hat Xcode 9, die integrierte Entwicklungsumgebung für Apps im Apple-Ökosystem, veröffentlicht. Das Programm befindet sich seit Juni in der Betaphase. Die Bedienoberfläche für Version 9 wurde überarbeitet. Außerdem werden die Funktionen Metal 2 und CoreML unterstützt, die Apple erstmals auf der Messe WWDC 2017 vorgestellt hat. Der neue Editor soll laut Apple schnell und übersichtlicher sein. Er bietet Möglichkeiten, durch Programmcode zu navigieren und dessen Struktur hervorzuheben, wie es für viele IDEs Standard ist. Außerdem unterstützt Xcode 9 Markdown - eine Markup-Sprache, die sich leicht in etwa XML oder HTML umwandeln können lassen soll.

Neu ist auch die Integration von Refactoring, der kleinteiligen Umstrukturierung von Code, ohne dessen Verhalten zu ändern. Refactoring soll mit den Programmiersprachen Swift, Objective-C und dem Interface-Builder funktionieren. Beispielsweise können so Methodensignaturen zwischen den Sprachen Swift und Objective C automatisch angepasst werden. Xcode 9 kann sowohl Swift 3 als auch Swift 4 kompilieren.

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Die IDE hat auch ein neues Build-System hinzugefügt, das in Swift geschrieben ist. Dieses soll performanter und zuverlässiger sein als das Vorgängersystem. Es fängt auch Probleme bei der Projektkonfiguration ab. Momentan ist das Tool noch optional, soll aber in späteren Xcode-Versionen standardmäßig enthalten sein.

Machine Learning einfacher in Apps integrieren

Apples Machine-Learning-Framework CoreML, für das auch mit den neuen iPhones geworben wird, kann in Xcode 9 durch einen CoreML-Editor einfacher verwendet werden. Dieser ermöglicht auch, erstellte Machine-Learning-Modelle zu kompilieren und auf dem Endgerät auszuführen.

Eine Neuerung ist auch die Unterstützung der Grafikschnittstelle Metal 2. Xcode 9 unterstützt beispielsweise die Entwicklung von Virtual-Reality-Anwendungen. Es lassen sich über vordefinierte Anwendungsschnittstellen (APIs) auch GPU-Werte ansprechen. Das beinhaltet auch Tools zum Analysieren der GPU-Rechenzeiten, um besonders leistungsintensive Teiltasks innerhalb einer App zu identifizieren.

Auch zum Testen eines Projekts bietet Xcode 9 neue Funktionen. Es ist jetzt möglich, in XCTest mehrere Geräte parallel zu prüfen. Es können auch mehrere Apps in einem GUI-Test laufen. Der Xcode-Server ist in der IDE integriert und ermöglicht das Testen von Apps und deren Kommunikation mit einem Server. Das ist auch automatisiert über Bots möglich.

Xcode 9 kann nur auf dem Betriebssystem MacOS Sierra 10.12.4 oder aktueller installiert werden. Das Programm kann im Mac App Store kostenlos heruntergeladen werden.


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