Apple: "Wir setzen auch künftig nicht auf billige Smartphones"

Laut Phil Schiller sind billige Smartphones, wie sie jetzt in China populär sind, keine Option. Hat Apples Marketingchef damit dem billigen iPhone eine endgültige Absage erteilt?. Update: Shanghai Evening News hat das Interview nachträglich in wesentlichen Passagen geändert.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Marketing-Chef Phil Schiller
Apple-Marketing-Chef Phil Schiller (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Apples Marketingchef Phil Schiller hat sich eindeutig gegen ein "billiges iPhone" für China und ähnliche Märkte ausgesprochen. Schiller gab der chinesischen Tageszeitung Shanghai Evening News ein Interview, dessen Authentizität The Next Web bei Apple überprüft haben will.

Stellenmarkt
  1. IT-Produktverantwortliche/IT- -Produktverantwortlicher (m/w/d) Referat Projekt- und Portfoliomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. Software Engineer (m/w/d) ServiceNow
    Interhyp Gruppe, München
Detailsuche

Laut der Übersetzung des US-Onlinemagazins sagte Schiller: "Zuerst waren Nicht-Smartphones beliebt auf dem chinesischen Markt, jetzt werden billige Smartphones immer beliebter und Nicht-Smartphones sind out." Er fügte hinzu: "Trotz der Popularität von billigen Smartphones wird dies nie die Zukunft der Apple-Produkte sein. In der Tat haben wir nur 20 Prozent Marktanteil bei Smartphones, aber wir machen 75 Prozent des Gewinns."

Das gewöhnlich gut informierte Wall Street Journal und die Nachrichtenagentur Bloomberg hatten übereinstimmend berichtet, dass ein Niedrigpreis-iPhone in der zweiten Jahreshälfte 2013 erscheinen soll. Laut Wall Street Journal könnte Apple den Plan aber auch noch aufgeben.

Laut Bloomberg könne der Preis für das Smartphone bei 99 bis 149 US-Dollar liegen. Dem Bericht zufolge arbeitet Apple bereits seit Februar 2011 an dem Smartphone, das in China und in anderen Staaten mit sogenannten aufstrebenden Märkten und in Entwicklungsländern angeboten werden soll. Apple soll nach den Informationen des Wall Street Journals mit US-Mobilfunkbetreibern über den Plan gesprochen haben.

Golem Karrierewelt
  1. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    11.-15.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Um Kosten zu sparen, solle das iPhone in einem Kunststoffgehäuse ausgeliefert werden. Andere Standardkomponenten sollten vom aktuellen iPhone 5 oder von Vorläufermodellen kommen. Laut Wall Street Journal solle Apple schon seit 2009, also noch zu Lebzeiten von Steve Jobs, ein günstigeres iPhone erwägen.

Die taiwanische Branchenzeitung Digitimes hatte zuerst unter Berufung auf Zuliefererkreise über das iPhone berichtet. Zudem hat Qualcomm den Dual-Core SoC MSM8960 und den Quad-Core-SoC APQ8064 für das Einsteiger- und Mittelklassesegment bei Smartphones herausgebracht, die Apple einsetzen wolle.

Schillers Aussagen richten sich eindeutig gegen ein chinesisches Billig-Smartphone, aber nicht unbedingt gegen ein günstigeres iPhone in einem Kunststoffgehäuse mit Standardkomponenten vom aktuellen iPhone 5 oder von Vorläufermodellen.

Nachtrag vom 11. Januar 2013, 15:43 Uhr

Shanghai Evening News hat das Interview nachträglich in wesentlichen Passagen geändert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Cohaagen 11. Jan 2013

Die Reaktion dürfte eher zwischen amüsiertem Lächeln und schallendem Gelächter rangieren.

Cohaagen 11. Jan 2013

Nö ;) http://de.engadget.com/2012/07/10/doppel-kirf-fake-galaxy-s-iii-heisst-hdc-galaxy...

JarJarThomas 11. Jan 2013

Der Text wurde praktisch etwas sauberer geschrieben, ein paar Dinge besser formuliert...

TITO976 11. Jan 2013

Jeder rational denkende Mensch kennt auch das Sprichwort: "...wer billigt kauft, kauft...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen

Sicherheitsforscher haben eine Backdoor gefunden, die zuvor gehackte Exchange-Server seit 15 Monaten zugänglich hält.

Microsoft: Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen
Artikel
  1. Ayn Loki Zero: Dieses PC-Handheld kostet nur 200 US-Dollar
    Ayn Loki Zero
    Dieses PC-Handheld kostet nur 200 US-Dollar

    Es ist das bisher günstigste Modell in einer Reihe von vielen: Der Loki Zero mit 6-Zoll-Display nutzt einen Athlon-Prozessor mit Vega-Grafik.

  2. US-Streaming: Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat
    US-Streaming
    Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat

    Netflix hat zunehmend Probleme, neue Abonnenten zu halten. Der Anteil an Neukunden, die nach einem Monat wieder kündigen, steigt.

  3. Ducati V21L: Ducatis elektrische Rennmaschine schafft 275 km/h
    Ducati V21L
    Ducatis elektrische Rennmaschine schafft 275 km/h

    Ducati testet seit einem halben Jahr ein Elektromotorrad für den Rennsport. Der italienische Hersteller nennt Details zu Leistung und Einsatz.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gigabyte RX 6800 679€ • Samsung SSD 2TB (PS5-komp.) 249,90€ • MindStar (Zotac RTX 3090 1.399€) • Top-Spiele-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 32GB 1.700€ • Nanoleaf günstiger • Alternate (TeamGroup DDR4-3600 16GB 49,99€) Switch OLED günstig wie nie: 333€ [Werbung]
    •  /