Apple: "Wir müssen keine Werbung machen"
Trotz eines Millionenbudgets müsste Apple laut Marketingchef Phil Schiller keinen Cent für Werbung ausgeben. Denn die Presse mache sowieso einen großen Hype um die Geräte. Außerdem kümmert sich Apple darum, seine Geräte gezielt in populären Filmen und TV-Serien zu platzieren – und freut sich, wenn Stars iPhones und iPads verwenden.
"Wir sehen es gerne, wenn Stars aus Hollywood unsere Geräte benutzen," sagte Schiller vor Gericht. Ein Apple-Angestellter kümmert sich ausschließlich darum, iPhones, iPods oder Macs in Filmen oder TV-Serien unterzubringen. Laut Schiller stützt sich Apple weitgehend auf das sogenannten Product Placement.
Positive, aber auch kritische Berichte in der Presse seien ebenfalls eine wertvolle Werbung zu Schiller. Der "Buzz" oder Hype, den die Medien um Apples Produkte generieren, sei teils viel effektiver als das eigene Marketing. Außerdem seien Apple-Produkte ohnehin bei Kunden so populär, dass Werbung kaum nötig sei.
Eine Zeit lang keine Werbung
Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Januar 2007 und dem ersten Verkaufstermin habe Apple eine Zeit lang komplett auf Werbung verzichtet, so groß sei der Hype durch die Medien gewesen.
Nicht nur Apple verlässt sich auf Presse und Produktplatzierung, um Produkte über das eigene Marketing hinaus zu bewerben. Allerdings sind Details zu Marketingstrategien aus dem notorisch geheimniskrämerischen Unternehmen aus Cupertino äußerst selten. Auf der Eingangstür auf Apples Design-Abteilung prangt beispielsweise ein Schild mit der Aufschrift "Fight Club" ; ein Bezug auf den gleichnamigen Film von David Fincher(öffnet im neuen Fenster) über einen Geheimbund.
Inzwischen gibt Apple allerdings teils dreistellige Millionenbetrag für Werbung aus. Im vergangenen Geschäftsjahr sollen es 229 Millionen US-Dollar für das iPhone und 308 Millionen US-Dollar für das iPad gewesen sein, sagte Schiller vor Gericht aus.
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