Abo
  • Services:

Apple: "Wir müssen keine Werbung machen"

Apple muss kein Geld für Werbung ausgeben. Dafür sorgen die Presse und Hollywood-Stars. Das sagte Marketing-Chef Phil Schiller im Prozess Apple gegen Samsung.

Artikel veröffentlicht am ,
Für Werbung für das iPad gibt Apple zwar Geld aus, müsste es aber nicht, sagte Marketig-Chef Schiller.
Für Werbung für das iPad gibt Apple zwar Geld aus, müsste es aber nicht, sagte Marketig-Chef Schiller. (Bild: Apple)

Trotz eines Millionenbudgets müsste Apple laut Marketingchef Phil Schiller keinen Cent für Werbung ausgeben. Denn die Presse mache sowieso einen großen Hype um die Geräte. Außerdem kümmert sich Apple darum, seine Geräte gezielt in populären Filmen und TV-Serien zu platzieren - und freut sich, wenn Stars iPhones und iPads verwenden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

"Wir sehen es gerne, wenn Stars aus Hollywood unsere Geräte benutzen", sagte Schiller vor Gericht. Ein Apple-Angestellter kümmert sich ausschließlich darum, iPhones, iPods oder Macs in Filmen oder TV-Serien unterzubringen. Laut Schiller stützt sich Apple weitgehend auf das sogenannten Product Placement.

Positive, aber auch kritische Berichte in der Presse seien ebenfalls eine wertvolle Werbung zu Schiller. Der "Buzz" oder Hype, den die Medien um Apples Produkte generieren, sei teils viel effektiver als das eigene Marketing. Außerdem seien Apple-Produkte ohnehin bei Kunden so populär, dass Werbung kaum nötig sei.

Eine Zeit lang keine Werbung

Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Januar 2007 und dem ersten Verkaufstermin habe Apple eine Zeit lang komplett auf Werbung verzichtet, so groß sei der Hype durch die Medien gewesen.

Nicht nur Apple verlässt sich auf Presse und Produktplatzierung, um Produkte über das eigene Marketing hinaus zu bewerben. Allerdings sind Details zu Marketingstrategien aus dem notorisch geheimniskrämerischen Unternehmen aus Cupertino äußerst selten. Auf der Eingangstür auf Apples Design-Abteilung prangt beispielsweise ein Schild mit der Aufschrift "Fight Club"; ein Bezug auf den gleichnamigen Film von David Fincher über einen Geheimbund.

Inzwischen gibt Apple allerdings teils dreistellige Millionenbetrag für Werbung aus. Im vergangenen Geschäftsjahr sollen es 229 Millionen US-Dollar für das iPhone und 308 Millionen US-Dollar für das iPad gewesen sein, sagte Schiller vor Gericht aus.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung UE-55NU7179 TV 455€)
  2. (u. a. Samsung 31,5 Zoll Curved Monitor 329€)
  3. (reduzierte Grafikkarten, Monitore, Gehäuse und mehr)

samy 07. Aug 2012

Aha. Die geben ein Haufen Geld wegen dem fehlenden Humor aus?? Nach dem bisherigen...

TITO976 07. Aug 2012

Nun, bin heute nicht mehr im Sportschuh-Markt so bewandert, aber als es mich noch...

.02 Cents 07. Aug 2012

Einen Werbefilm zu erstellen der entsprechend global einsetzbar ist, geht nicht ohne...

ralf.wenzel 07. Aug 2012

Ich muss mich korrigieren, es war 1997: http://www.youtube.com/watch?v=GnO7D5UaDig#t=45m50s

ChMu 07. Aug 2012

Du schaust Pro7 und co und aergerst Dich ueber Werbung? Nicht wirklich, oder? Ausserdem...


Folgen Sie uns
       


Die ersten 15 Minuten von Red Dead Online - Gameplay

Der Einstieg in Red Dead Online fühlt sich an wie ein Abstieg, zumindest für die, die in der Solokampagne von Red Dead Redemption 2 bereits weit gespielt haben.

Die ersten 15 Minuten von Red Dead Online - Gameplay Video aufrufen
IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

      •  /