Apple: Windows-App von iCloud zeigt Bilder fremder Personen an
Die iCloud-App für Windows scheint ein signifikantes Problem zu haben: Einige User berichten davon, dass sie Bilder und Videos fremder Personen in ihren Ordnern gefunden haben. Dabei könnte es sich um die Daten anderer iCloud-User handeln. Die Bilder werden in Videos eingefügt und sind so für andere Personen sichtbar. Das berichtet die Community des Mac-Blogs Macrumors(öffnet im neuen Fenster) . So wurden unter anderem Bilder fremder Kinder oder von Fußballspielen und anderen Aktivitäten entdeckt.
Während dieser Bug wohl relativ selten vorkommen soll, scheint die Windows-App mit dem iPhone 14 aufgenommene Videos häufiger zudem falsch zu rendern und Artefakte zu erzeugen. Das bestätigen mehrere User im Macrumors-Forum. Zudem beschränken sich die Probleme nur auf die Windows-App von iCloud. Möglicherweise existiert also ein Bug innerhalb der App, der Videos fehlerhaft darstellt.
Das erklärt allerdings nicht unbedingt die Inhalte fremder Personen auf iCloud-Accounts. Das könnte mit Apples Backend-Systemen zusammenhängen oder mit der Art, wie die App mit der Drittanbieter-API, hier von Microsoft, kommuniziert.
Facetime leitet zu fremden Personen weiter
Auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) wurde das Thema ebenfalls aufgegriffen. Einige User können bestätigen, dass sie mit ihren iCloud-Accounts Bilder fremder Personen sehen. Dort ist auch von einem weiteren Bug die Rede, bei dem Facetime-Calls mit fremden Personen statt dem eigentlichen Kontakt verbunden werden. Das geschieht offenbar bereits seit einigen Jahren.
Dabei versichert Apple(öffnet im neuen Fenster) auf der eigenen Homepage, dass Daten in der iCloud zumindest mit 128 Bit auf dem Server und bei der Übertragung verschlüsselt sind. "Das bedeutet, dass nur Sie Ihre Informationen entschlüsseln und darauf zugreifen können, und zwar nur auf vertrauenswürdigen Geräten, auf denen Sie mit Ihrer Apple-ID angemeldet sind. Niemand sonst, nicht einmal Apple, kann auf Ihre Ende-zu-Ende-verschlüsselten Daten zugreifen" , schreibt das Unternehmen.
Offenbar ist das nicht der Fall.
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