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Verfügbarkeit und Fazit

Eine Messung, die belastbare Daten liefert, gibt es wegen der vielen Zifferblatt- und Smartwatch-Modi nicht; beim Ablegen schaltet das Wearable sein Display immer vollständig ab. Uns hätte etwa interessiert, ob die Deaktivierung der Gesten Vorteile bringt. In der Praxis sollte das der Fall sein, aber mit Zahlen können wir es nicht belegen. Apple selbst gibt eine typische Akkulaufzeit von 18 Stunden an - in der Praxis bei nicht allzu häufiger Nutzung können es aber auch mal ein oder zwei ganze Tage werden. Eine Schlafanalyse bietet Apple selbst weiterhin nicht an.

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Der auf Sportuhren spezialisierte Blogger DC Rainmaker hat beim ersten Überprüfen von Series 5 etwas schlechtere Ergebnisse bei der Herzfrequenzmessung am Handgelenk als beim Vorgängermodell festgestellt und sich gefragt, ob Apple für die Analyse der Daten ein bisschen weniger Strom zur Verfügung stelle, um die Gesamtlaufzeit halten zu können. Laut Ifixit verbaut Apple einen rund 10 Prozent größeren Akku.

Falls sich Apple dazu nicht noch äußert oder Dataminer das Ding knacken, wird es wohl keine Antwort geben. In der Praxis sind die minimalen Ausfälle übrigens bedeutungslos: Bei der Pulsmessung am Handgelenk ist die Apple Watch immer noch Referenz.

Die zweite Hardwareneuerung ist ein eingebauter Kompass. Der erleichtert unter anderem die Orientierung mit Karten, indem - wie auf dem Smartphone - eine kleine blaue Nadel die Richtung weist. Wir finden, das ist eine spürbare Verbesserung etwa beim Navigieren zu Fuß! Allerdings: Die Markierung reagiert uns minimal zu träge auf Richtungswechsel, so dass wir gelegentlich etwas zu lang auf die Aktualisierung warten müssen.

Vermutlich könnte Apple das per Update ändern, falls sich viele Nutzer beschweren (oder sich ständig verlaufen, wenn die Firma das bei der Analyse der Anwenderdaten bemerken sollte). Allerdings halten wir selbst das für ein nebensächliches Problem. Zumal der Kompass in den Apps von Drittentwicklern verwendet werden kann, die das vermutlich schnell und dankbar umsetzen.

  • Das Always-on-Display zeigt auch in der Seitenhaltung die Uhrzeit. (Bild: Katja Höhne)
  • Nach dem Heben des Handgelenks ist das normalhelle Zifferblatt zu sehen. (Bild: Katja Höhne)
  • Auf der Rückseite von Series 5 hat sich fast nichts geändert. (Bild Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Spar-Display zeigt beim Sport immerhin noch den Puls an. (Bild Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Sekunden sind beim Sport nur im aktivierten Zustand zu sehen. (Bild Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auch bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Always-on-Zifferblatt noch lesbar ... (Bild Peter Steinlechner/Golem.de)
  • ... wenn auch nicht so gut wie die Standardanzeige. (Bild Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Apple Watch Series 5 hat nun eine eigene Kompass-App, die auch die Höhe anzeigt. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • In den Optionen kann man Always-on deaktivieren. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Die Karten-App zeigt jetzt wie auf dem Smartphone die jeweilige Richtung an. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Komplikationen lassen sich auf Wunsch ausschalten. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Die Sport-App von Apple ist sehr einfach gehalten. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Smartphone gibt es nur eine einfache Übersicht von Aktivitäten. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Nett: Das Apple-Ökosystem zeigt langfristige Trends an. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
Die Apple Watch Series 5 hat nun eine eigene Kompass-App, die auch die Höhe anzeigt. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple Watch Series 5 ist wie die Vorgängermodelle in zwei Größen sowie mit und ohne eigene Mobilfunkverbindung erhältlich. Die günstigste Version kostet rund 450 Euro. Die teuerste regulär beim Hersteller erhältliche Version aus Keramik kostet rund 1.850 Euro.

Fazit

Wer einen halben Tag lang eine Series 5 am Handgelenk hatte, wundert sich, wie er es jemals ohne ständig sichtbares Zifferblatt ausgehalten hat. Wobei wir es unterm Strich am angenehmsten finden, auf den gestenaktivierten Standardmodus zu verzichten und dauerhaft die Energiesparanzeige ohne das nervige Hin- und Herwechseln zu verwenden.

Im Grunde fühlt sich auch der integrierte Kompass mit Höhenmessung als zweite Neuerung wie eine überfällige Selbstverständlichkeit an. Hoffen wir, dass möglichst viele Entwickler die Richtungsanzeige möglichst rasch und sinnvoll in ihre Apps integrieren.

Das war es auch schon mit spürbaren Verbesserungen an der Hardware. Den Rest der Änderungen gibt es glücklicherweise auch für Besitzer der meisten Vorgängermodelle per Upgrade auf WatchOS 6. Dazu gehören unter anderem ein App Store direkt auf der Uhr und eine App zur Geräuschmessung mit aktivierbaren Warnungen bei zu hoher Lärmbelastung

Bleibt als Fazit das, was man im Grunde schon seit der ersten Apple Watch sagen kann: Tolles Wearable, das leider immer noch unter der miserablen Akkulaufzeit leidet, selbst wenn die Uhr in der Praxis oft länger durchhält als vom Hersteller angegeben. Den Verzicht auf Wanderungen und integrierte Schlafanalyse sind uns die vielen Stärken des Wearables dennoch nicht wert.

Wen das Nachladen des Akkus in den letzten Jahren nicht gestört hat, kann sich mit Series 5 aber ein tolles Gadget an den Arm schnallen, das optisch dank Always-on enorm aufgewertet wird.

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 Apple Watch Series 5 im Test: Endlich richtungsweisend
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PatriciaL 10. Mär 2020

hallo, ich habe mir vor 3 Wochen die Apple Watch 5 geholt. Nach einigen Problemen mit...

trinkhorn 09. Okt 2019

Mit mir hartem Hund in einer Verhandlung zu sitzen ist quasi wie Sport :D :D :D

ManuPhennic 08. Okt 2019

Stört mich persönlich nicht die Bohne. Geh eh nicht ohne 100% morgens aus dem Haus

davidflorian 08. Okt 2019

Vielen Dank!

busaku 08. Okt 2019

Hab meine Forerunner 935 für die 5 verkauft. Ist ja sehr ähnlich der Fenix. Das was du da...


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