Hallo kleiner Satellit ...?

Ungewöhnlich: Die Sportuhr zeigt nicht an, ob eine Verbindung zu den GPS-Satelliten besteht oder nicht. Vermutlich will Apple dem Anwender möglichst wenig kleine und unverständliche Symbole zumuten. Zumindest bei mir sorgt es beim Trainingsstart aber für ein ungutes Gefühl: Habe ich nun GPS oder nicht? Besonders problematisch ist das nach Ortswechseln oder wenn man sich in engen Straßen befindet. Wer Pech hat, läuft dann - ohne es zu merken - GPS-frei.

  • Auswertung einer Laufen-Trainingseinheit mit der App von Apple auf dem iPhone (Screenshot: Golem.de)
  • Die Route zeigt durch unterschiedliche Farben gleichzeitig die Pulsbelastung an. (Screenshot: Golem.de)
  • Infos zum Schwimmstil gibt es nicht, wenn der Wassersportler mal so und mal so durchs Becken pflügt. (Screenshot: Golem.de)
  • Alltagsbewegungen werden mit farbigen Kreisen visualisiert. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Watch-App gibt es ein paar exklusive Nike-Zifferblätter. (Screenshot: Golem.de)
  • Für viele Sportarten kann der Nutzer unterschiedliche Trainingsanzeigen einrichten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Auswahl der Datenfelder in den Traingsansicht ist leider sehr begrenzt. (Screenshot: Golem.de)
  • In der App lässt sich auch Auto-Pause aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Für besondere Leistungen gibt es diese Trophäen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Trainings lassen sich im sozialen Netz teilen, aber nur mit wenigen Infos und ohne Fotos. (Screenshot: Golem.de)
  • Health synchronisiert auch andere Aktivitäten in die Watch-App auf dem Smartphone. (Screenshot: Golem.de)
  • Die exklusiven Nike-Zifferblätter sind extrem gut ablesbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Schick gemacht ist die Nike-App ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und im Training zeigt sie die wichtigste Info sauber an. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Training bekommt der Sportler eine Darstellung der Route. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Nike-App auf dem Smartphone zeigt die Route ebenfalls an. (Screenshot: Golem.de)
  • So sieht die Lauf-App von Apple auf der Watch aus. (Foto Golem.de)
  • Durch das Drehen am Seitenrad lässt sich eine Zeile farblich hervorheben. (Screenshot: Golem.de)
  • Gut gelöst: Vor dem Sport können wir unterschiedliche Ziele definieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Sport gibt es eine kurze Auswertung auf der Uhr. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Uhr zeigt uns Trophäen an. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Aktivitäten in der Übersicht - eine Ruheherzfrequenz zeigt Apple uns nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Pausen können unbegrenzt lang sein - gut für eine Einkehr bei Wanderungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Unter "Sonstige" finden sich in der Apple-App eine ganze Reihe exotischerer Sportarten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Trainingsansicht von Runkeeper (Screenshot: Golem.de)
  • Runkeeper zeigt nach dem Training wichtige Kennzahlen an. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Runkeeper muss das Smartphone-GPS manuell deaktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
So sieht die Lauf-App von Apple auf der Watch aus. (Foto Golem.de)
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In der Praxis ist der Modus mit dem GPS der Uhr (ohne iPhone) vor allem für Läufe und andere kurze bis mittellange Trainings geeignet. Der Modus mit dem GPS des Smartphones passt dagegen für lange Wanderungen oder Radtouren; bei denen habe zumindest ich das Mobiltelefon ja sowieso immer in der Tasche oder im Rucksack dabei. Mit den weiteren Hardwaredetails der Apple Watch will ich mich in diesem Artikel nicht beschäftigen. Angaben zu Größe, Gewicht, Auflösung des Displays und Weiteres haben wir bereits auf Golem.de veröffentlicht. Stattdessen geht es mir vor allem um die Sportsoftware und die Aufbereitung meiner Fitnessdaten.

Zuerst habe ich mich mit der Software von Apple selbst beschäftigt. Beim Koppeln der Uhr mit dem iPhone wird automatisch eine App namens Aktivität installiert. Auf dieser sind im Reiter "Verlauf" die Anzahl meiner Schritte und ein paar weitere Daten mit Alltagsbewegungen zu sehen - das ist der bunte runde Kreis, den Apple oft auf Werbebildern zeigt.

Im Reiter "Trainings" sind die aufgezeichneten Sporteinheiten zu sehen, etwa eine Laufrunde oder eine Radtour. Dort gibt es die Informationen über die absolvieren Kilometer, die verbrauchten Kalorien, die durchschnittliche Pace und weitere Infos, plus eine Übersichtskarte mit der Strecke. Ein paar weitere Daten werden außerdem von der App Health verwaltet. Während die Aktivitäts-App nur mit der Apple Watch funktioniert, können auf Health auch die Sportuhren anderer Hersteller zugreifen.

Apple bietet keine kompakte Übersicht

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Richtig begeistert bin ich von Apples Software rund um die Fitness nicht. Es gibt keine App, die alle von der Apple Watch gelieferten Daten sinnvoll zusammenführt und sie verständlich und kompakt präsentiert. Auch die Anwendung Health kann das nicht - im Gegenteil, ich finde diese Anwendung viel zu überladen und unübersichtlich. Garmin, Fitbit und ein Stück weit auch Polar - hier fehlt mir die 24-Stunden-Pulsmessung - bieten mit ihren Portalen deutlich mehr als das, was Apple mitliefert.

Was besonders fehlt, ist eine Belastungskurve oder eine Angabe zur Ruheherzfrequenz im Alltag. Die könnten uns etwa darauf hinweisen, dass wir es mit dem Sport in letzter Zeit übertrieben haben, dass eine Krankheit im Anzug ist und dass ein paar Tage Pause guttun würden. Ein richtig erfahrener Sportler und jeder Profi spürt das. Die meisten von uns Amateuren sind auf solche Hinweise angewiesen, um Schaden zu vermeiden - Apple macht das nicht so gut.

Schade auch: Offenbar kann immer nur eine App auf die GPS-Daten der Uhr zugreifen, so dass es zumindest derzeit keine Möglichkeit gibt, gleichzeitig einer vorher festgelegten Route zu folgen und das als Training aufzuzeichnen. Auch ein barometrischer Höhenmesser ist übrigens nicht vorhanden.

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darren 15. Dez 2016

Musik kannst du auf der Apple Watch speichern und ohne iPhone anhören, im normalen...

dschu 15. Dez 2016

Ich geh mit der ersten Apple Watch 'S0' seit bald 2 Jahren schwimmen und duschen und die...

picaschaf 15. Dez 2016

Mehrwert des Posts? oO

dawiddi 14. Dez 2016

Ich benutze für das Krafttraining immer UA Record von Under Armour. Zwar hat auch dort...



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