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Apple Watch: iOS 14.5 ermöglicht Entsperrung des iPhones trotz Maske

Mit iOS 14.5 lässt sich das iPhone per Face ID entsperren, auch wenn eine Gesichtsmaske getragen wird. Voraussetzung ist eine Apple Watch .
/ Andreas Donath
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iOS 14.5 ist da. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
iOS 14.5 ist da. Bild: Apple/Screenshot: Golem.de

Mit Maske ließ sich das iPhone bisher nicht per Gesichtserkennung entsperren, doch das ändert sich mit iOS 14.5 in Verbindung mit einer Apple Watch Series 3 oder neuer. Auf der Smartwatch muss das ebenfalls neue WatchOS 7.4 installiert sein. Wenn eine Mund-Nasenbedeckung getragen wird, und die Funktion in iOS aktiviert ist, wird das iPhone mit Face ID trotzdem freigeschaltet. Voraussetzung: Die Apple Watch wird in der Nähe des iPhones getragen und ist mit einem Passcode versehen.

Außerdem unterstützt iOS 14.5 die Airtag-Anhänger mit der App Wo ist? Bei iPhones mit Ultrabreitbandtechnologie sollen sogar Richtung und Entfernungsangaben den Weg zum Airtag führen. Ultrabreitband-Technik steckt in den iPhone-11- und iPhone-12-Modellen.

Der Dual-SIM-Modus der iPhone-12-Serie soll mit iOS 14.5 auch mit 5G funktionieren. Bisher waren die Modelle iPhone 12, iPhone 12 Mini, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max auf LTE limitiert(öffnet im neuen Fenster) , wenn die Dual-SIM-Funktion aktiv ist.

Siri kann mehr

Wer will, kann nun Facetime-Gruppenanrufe über einen Siri-Befehl zum Anrufen einer Kontaktliste oder über einen Gruppennamen in der App Nachrichten einleiten. Auch die Notfallkontakte können mit Siri angerufen werden.

Apple integrierte in iOS 14.5 und seine anderen Betriebssysteme das ATT-Framework (App Tracking Transparency) . Damit können Nutzer steuern, welche Anwendungen ihre Aktivitäten in Apps und auf Websites anderer Unternehmen tracken dürfen . Die deutsche Werbewirtschaft klagte bereits dagegen .

In Apple Music können Songtexte über die App Nachrichten, Facebook und Instagram Stories mit anderen Anwendern geteilt werden. Abonnenten des Musikstreamingdienstes können den Songausschnitt in der App Nachrichten abspielen, ohne den Chat zu verlassen.

Zusammen mit TVOS 14.5 auf dem Apple TV können iPhones die Farbbalance des Fernsehers mit dem Apple TV abgleichen. Apple nutzt dafür den Lichtsensor im iPhone, das der Nutzer während des Kalibrierungsprozesses an den Fernseher halten muss. Anhand dieser Daten passt das Apple TV seine Videoausgabe automatisch so an, dass genauere Farben und ein besserer Kontrast geliefert werden, ohne dass Nutzer ihre Fernseheinstellungen anpassen müssen.

Runderneuerte Podcast-App

Die Podcast-App in iOS und iPadOS wurde mit der Version 14.5 neugestaltet und kann alle Folgen eines Podcasts laden und der Mediathek hinzufügen. Außerdem können das Download-Verhalten und Benachrichtigungen für jeden Podcast individuell angepasst werden. Dazu kommen Podcast-Charts und eine Suchfunktion. Die App Erinnerungen ermöglicht das Drucken von Listen und ihre Sortierung nach Titel, Priorität, Termin oder Erstellungsdatum.

Apple bietet unter allen neuen Betriebssystemen eine Unterstützung für den Xbox Series X|S Wireless Controller oder den Sony PS5 Dualsense Wireless Controller

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Wer will, kann unter der Autofunktion Carplay per Siri während der Fahrt ausgewählten Kontakten die voraussichtliche Ankunftszeit mitteilen, die sich automatisch aktualisiert.

Apple hat auch einige Fehler in iOS 14.5 behoben und verhindert beispielsweise, dass gelöschte Nachrichten nach wie vor in der Spotlight-Suche angezeigt werden. Darüber hinaus lud bei einigen Benutzern die Mail-App neue E-Mails erst, wenn das Gerät neu gestartet wurde. Ein weiterer Fehler führte dazu, dass mit Siri erstellte Erinnerungen für die frühen Morgenstunden terminiert wurden.

Akustatusmeldesystem wird präziser

Durch eine Rekalibrierung der maximalen Akkukapazität und dessen Höchstleistungsfähigkeit sollen Probleme beim iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max beseitigt werden.

Nachtrag vom 28. April 2021, 9:01 Uhr

iOS 14.5, iPadOS 14.5, macOS 11.3, tvOS 14.5 und watchOS 7.4 enthalten aber auch einen Bugfix für eine ernste Sicherheitslücke, durch die bei Aufruf manipulierter Webseiten das Ausführen von beliebigem Code möglich war, wie Apple in einem Support-Artikel(öffnet im neuen Fenster) schreibt.


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