Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.

Ein Test von veröffentlicht am
Der Funktionsumfang der Apple Watch 4 ist in Deutschland zum Marktstart noch nicht komplett.
Der Funktionsumfang der Apple Watch 4 ist in Deutschland zum Marktstart noch nicht komplett. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die neue Apple Watch ist Apples vierte Ausgabe seiner Smartwatch - und eines der Modelle mit den interessantesten neuen Funktionen. Apple hat erstmals ein EKG in seine Smartwatch eingebaut, also die Messung des Herzschlags über die Spannungsänderung am Herzen. Außerdem soll eine Sturzerkennung registrieren, wenn der Nutzer hinfällt und im Notfall Hilfe holen.

Zudem ist die neue Apple Watch etwas größer als ihr Vorgänger - anstelle eines 38-mm- und eines 42-mm-Gehäuses kommen diese jetzt in den Größen 40 und 44 mm. Gleichzeitig wurde das Display vergrößert, was der Bedienung zugutekommt.

Wir haben uns die neue Apple Watch mit dem schmaleren Display-Rahmen im Test genau angeschaut. Verglichen mit aktuellen Top-Smartwatches bleibt die Uhr das Maß der Dinge - sowohl seitens der Verarbeitung, des Designs als auch des Funktionsumfangs. Dieser ist in Deutschland allerdings zum Marktstart noch nicht komplett.

Auf den ersten Blick sieht die neue Apple Watch aus wie ein Modell der vorigen Series 3. Im direkten Vergleich werden aber schnell zwei Dinge sichtbar: Der Größenunterschied beim Gehäuse sowie beim Display. Apple hat den Rahmen um den kleinen OLED-Bildschirm bei der neuen Watch schmaler machen können, was zusammen mit dem größeren Gehäuse zu einem größeren Display führt. Das hat für den Nutzer einige Vorteile: In Apps sowie beispielsweise bei der App-Übersicht ist mehr zu erkennen, zudem ist die Bedienung über den Touchscreen weniger fummelig.

  • Der Bildschirm der Apple Watch 4 zeigt mehr Informationen als beim Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Rückseite hat sich geändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Apple Watch 4 ist geringfügig dünner als die Watch 3. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Apple Watch 4 ist geringfügig dünner als die Watch 3. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nach einem Sturz kann die Smartwatch Hilfe rufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neuen Komplikationen lassen den Bildschirm mitunter etwas überladen wirken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Bildschirm der Apple Watch 4 zeigt mehr Informationen als beim Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Aufgrund der neuen Display-Größe schafft Apple es, bei den neuen Ziffernblättern mehr Komplikationen einzubauen. Als Komplikationen bezeichnet der Hersteller die Module, in denen Apps Informationen anzeigen können. Eines der neuen modularen Watchfaces schafft es tatsächlich, acht Felder mit Informationen anzuzeigen. Obwohl wir bei Smartwatches viele Informationen auf dem Display schätzen und die Infos auch alle erkennen können, wirkt das auf uns doch etwas zu überlastet - auch, weil beispielsweise Kalendereinträge als Schriftbanderolen um das virtuelle Ziffernblatt angeordnet sind. Wir ziehen modulare Watchfaces mit etwas weniger Informationen vor. Apple bietet die bisherigen modularen Ziffernblätter mit weniger Anzeigen glücklicherweise weiterhin an.

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Größeres Gehäuse ändert nichts am guten Tragekomfort 
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DerSchwarzseher 27. Okt 2018

werden denn alle funktionen dieser watch auch auf IOS unterstützt oder sind wieder viele...

TimBln 23. Okt 2018

Genau. Und jedes Mal sieht es für den Gegenüber (z.B. im Meeting) so aus, als wäre dir...

TimBln 23. Okt 2018

Allerdings ist die Usability im Vergleich zu einer Tizen-Uhr mit drehbarer Lünette doch...

TimBln 23. Okt 2018

Die Apple Watch hat aber genau wie Kinderuhren auch ein Plastikarmband. EDIT: habe...



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