Abo
  • Services:

Apple Watch: Apples Saphirglas-Hersteller stellt Produktion ein

Apples Zulieferer GT Advanced Technologies wird kein Saphirglas mehr herstellen und sich darauf konzentrieren, Maschinen zu seiner Herstellung zu verkaufen. Was das für Apples Watch bedeutet, ist nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Saphirglas-Hersteller GT hört mit der Produktion auf.
Saphirglas-Hersteller GT hört mit der Produktion auf. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

GT war in eine finanzielle Schieflage geraten und musste Gläubigerschutz beantragen. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben nun aus allen "exklusiven Verpflichtungen" mit Apple entlassen. Apple wird seine Vorauszahlungen in Höhe von 439 Millionen US-Dollar ohne Zinsen zurückerhalten. Damit sollten die großen Investitionen von GT teilweise finanziert werden.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Meckenheim
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

GT beantragte den Gläubigerschutz am 6. Oktober. Eigentlich sah es für das Unternehmen zumindest von außen gut aus, weil es exklusiver Lieferant von Apple war. Einige Apple Watches sollen mit Saphirglas ausgerüstet werden, auch der Touch-ID-Sensor und die Kamera-Abdeckung der aktuellen iPhones ist aus dem kratzfesten Material gefertigt. Vor der Vorstellung des iPhone 6 gab es auch Gerüchte, wonach dessen Display mit Saphirglas geschützt werden sollte, was sich allerdings nicht bewahrheitete.

Warum es zu der Schieflage kam, ist nicht genau bekannt. Auch Apple wurde davon überrascht. Marktbeobachter gehen davon aus, dass dem Unternehmen das Geld ausging, weil der Fertigungsprozess sich als schwieriger erwies als gedacht und weil die Qualitätsanforderungen des Kunden besonders hoch waren. Es wird auch darüber spekuliert, dass es Ärger zwischen den Unternehmen gab.

GT hatte zuvor schon mitgeteilt, dass die Produktion von künstlichem Saphir in den Werken in Arizona und Massachusetts eingestellt werde und dass 650 Mitarbeiter entlassen werden.

GT hält weiterhin seine Patente für die Fertigungstechnik und darf entsprechende Produktionsmaschinen auch verkaufen. Woher Apple nun das Saphirglas für seine bereits angekündigte Watch bekommt, die zumindest in den teureren Versionen damit geschützt werden soll, ist nicht bekannt. Denkbar ist, dass die Smartwatch, die im ersten Quartal 2015 auf den Markt kommen soll, erst einmal nur in den günstigeren Varianten angeboten wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis
  2. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)
  3. (heute u. a. Far Cry 5 für 44,99€, Wolfenstein II für 24,99€, ELEX für 21,99€ und...
  4. für 109,99€ statt 189,99€ (Neupreis) und 32 GB für 139,99€ statt 219,99€ (Neupreis)

Anonymer Nutzer 24. Okt 2014

Eben,die Krone ist gewissermaßen sogar Jahrhunderte die einzige Bedienmöglichkeit...

PSmith 24. Okt 2014

... aber wahrscheinlich geht das nicht, weil Schott ein deutsches Unternehmen ist.

Anonymer Nutzer 24. Okt 2014

Apple wollte mit einem Kapitaleinsatz von 440 Millionen Dollar etwas produzieren, dass...

Realist_X 24. Okt 2014

Ich nehme an, die Zahl derart motivierter Systemwechsel wird man in der Realität an...

Tigerf 24. Okt 2014

Gestalterisch ist es ja ziemlich Low End, im Vergleich zu Konkurrenz. Mal sehen, wann das...


Folgen Sie uns
       


Far Cry 5 - Fazit

Im Fazit zu Far Cry 5 zeigen wir dumme Gegner, schöne Grafik und erklären, wie Ubisoft erneut viel Potenzial verschenkt.

Far Cry 5 - Fazit Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /