Apple: Warten auf die Airpower-Ladestation

Vor sieben Monaten wurde sie angekündigt und noch immer gibt es sie nicht zu kaufen: die Airpower-Ladestation von Apple. Das Zubehör könnte für Besitzer mehrerer Apple-Geräte nützlich sein. Aber wie lange Interessenten noch warten müssen, ist offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Airpower lässt weiter auf sich warten.
Airpower lässt weiter auf sich warten. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple-Kunden müssen viel Geduld aufbringen. Der iPhone-Hersteller kündigt neue Produkte derzeit schon mal mit einem großen zeitlichen Vorlauf an. Kunden müssen dann sehr lange warten, bis sie die Geräte kaufen können. Vor allem, wenn es sich um Produkte in einem neuen Bereich handelt, kommt es zu erheblichen Verzögerungen. So war es etwa bei den Bluetooth-Stöpseln Airpods oder dem smarten Lautsprecher Homepod, und so ist es auch bei der Airpower-Ladestation, die Apple vor sieben Monaten ankündigte.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) für Tools und Toolketten
    Elektronische Fahrwerksysteme GmbH, Wolfsburg
  2. Service Ingenieur / Techniker (m/w/d)
    experts, Raum Blaubeuren
Detailsuche

Bei der im September 2017 vorgestellten Ladestation Airpower gab Apple nur einen sehr groben Zeitplan an. Die drahtlos arbeitende Ladestation soll irgendwann im Jahr 2018 auf den Markt kommen. Im Februar 2018 gab es dann die Vermutung, dass Airpower im März 2018 kommen werde, das hat sich aber nicht bewahrheitet. Zu welchem Preis Airpower auf den Markt kommen wird, ist nicht bekannt.

Die ovale Ladematte mit Qi-fähiger Induktionstechnik soll es erlauben, mehrere Geräte gleichzeitig aufzuladen, die drahtloses Aufladen unterstützen. Alle Geräte können dann auf der Ladefläche abgelegt werden. Bisher sieht das der Qi-Standard allerdings nicht vor. Deshalb will Apple zusammen mit dem Qi-Konsortium den Standard erweitern.

  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Die Airpower-Ladematte soll das iPhone 8, das iPhone 8 Plus oder das iPhone X zusammen mit der Apple Watch Series 3 kabellos aufladen können. Zudem soll irgendwann ein neues Airpods-Ladeetui erscheinen, das ebenfalls drahtlos geladen werden kann. Das Ladeetui soll es einzeln als Zubehör geben und könnte bereits gekaufte Airpods drahtlos aufladen, aber eben auch nur dann, wenn diese im Ladeetui liegen. Es wird nicht möglich sein, sie einzeln zum Aufladen auf die Ladematte zu legen, weil die Stöpsel das drahtlose Aufladen nicht unterstützen. Wann das Airpods-Ladeetui mit Unterstützung für drahtloses Laden erscheint, ist unbekannt.

Golem Akademie
  1. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Apple hat im Oktober 2017 das neuseeländische Unternehmen Powerbyproxi übernommen, das im Bereich kabelloses Laden tätig war. Das war einen Monat, nachdem Apple Airpower vorgestellt hatte. Möglicherweise musste sich Apple noch Know-how dazu kaufen, um die Ladematte fertig entwickeln zu können.

Lange Wartezeiten bei Apple-Produkten

Auch Käufer des Siri-Lautsprechers mussten lange warten. Der Homepod wurde im Juni 2017 vorgestellt und sollte planmäßig ein halbes Jahr später auf den Markt kommen. Am Ende mussten Interessenten über acht Monate warten. Und das gilt auch nur für Kunden in den USA, Großbritannien und Australien. In Deutschland soll der Lautsprecher irgendwann im Frühjahr 2018 erscheinen. In unserem Test schnitt der Homepod beim Klang gut ab, musste sich bisher aber auch nur mit einem deutlich preisgünstigeren Lautsprecher messen. Für das kleine Gehäuse bietet der Homepod einen überraschend intensiven Tiefbass, der allerdings zulasten der Mitten geht.

Bei den smarten Funktionen muss sich Siri beim Funktionsumfang derzeit gegen die Konkurrenz von Amazon und Google geschlagen geben. Alexa und Google Assistant leisten auf smarten Lautsprechern deutlich mehr als der Homepod. Das gilt alles für die englischen Versionen der digitalen Assistenten. Möglicherweise sind die Ergebnisse anders, wenn es um die deutschen Versionen geht. Die deutsche Version von Siri für den Homepod ist noch nicht erschienen.

Außerdem fehlen dem Homepod weiterhin zugesicherte Eigenschaften, wie Multiroom- und Stereo-Betrieb. Beides soll irgendwann als Software-Update nachgereicht werden, einen genauen Termin gibt es dafür nicht. Apple vermittelt damit den Eindruck, den Homepod unfertig in den Verkauf gebracht zu haben, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Denn hätte Apple mit der Auslieferung gewartet, bis der versprochene Funktionsumfang zur Verfügung steht, wäre der Homepod noch immer nicht verfügbar.

Auch bei den Airpods gab es eine zweimonatige Verspätung und erst mit Firmware-Updates konnten die Ausfälle beim Musikhören einigermaßen in den Griff bekommen werden. Völlig beseitigt sind die Probleme nicht, sie kommen aber mittlerweile seltener vor. Gelegentlich passiert es noch, dass der linke Stöpsel kurzzeitig die Verbindung verliert und dann für einen kurzen Moment keine Musik zu hören ist.

Das zeigte sich in unserem Vergleichstest komplett kabelloser Ohrstöpsel. Beim Klang gehören die Airpods derzeit zum Spitzenfeld und liefern für die geringe Größe einen ordentlichen Bass, ohne dabei den Mittenbereich zu vernachlässigen. Die Stöpsel funktionieren ohne Aufsätze, es sind keine Anpassungen nötig. Dafür liegen sie gut im Ohr, halten allerdings nicht so fest wie Konkurrenzmodelle mit passenden Aufsätzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Coronapandemie: 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen
    Coronapandemie
    42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen

    Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Lücke zwischen ausgestellten Impfnachweisen und verabreichten Dosen. Diese wird sogar noch größer.

  2. Minderungsrecht: Weiter kein Anspruch bei zu niedriger Datenrate
    Minderungsrecht
    Weiter kein Anspruch bei zu niedriger Datenrate

    Wer seinem Provider mit 30 Messungen nachweist, dass die Datenrate viel zu niedrig ist, kann dennoch mit ein paar Euro abgespeist werden.

  3. Geforce RTX 3050 startet heute in den Verkauf
     
    Geforce RTX 3050 startet heute in den Verkauf

    Nach dem ersten Grafikkarten-Release vergangene Woche durch AMD zieht Nvidia heute nach und schickt die Geforce RTX 3050 ins Rennen.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /