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Der Prozess zwischen Apple und Samsung hat begonnen.
Der Prozess zwischen Apple und Samsung hat begonnen. (Bild: Park Ji-Hwan/AFP/Getty Images)

Apple vs. Samsung: Prozess mit Kopiervorwürfen eröffnet

Der Prozess zwischen Apple und Samsung hat begonnen.
Der Prozess zwischen Apple und Samsung hat begonnen. (Bild: Park Ji-Hwan/AFP/Getty Images)

Die beiden Kontrahenten Apple und Samsung haben sich am ersten Prozesstag gegenseitig Ideenklau vorgeworfen. Samsung hat laut Apple das iPhone und iPad kopiert, Apple laut Samsung das Tabletdesign von Sony geklaut.

In den Eröffnungsplädoyers im Patentstreit haben sich die Kontrahenten Apple und Samsung vor den nunmehr neun Geschworenen gegenseitig vorgeworfen, Ideen und Patente geklaut zu haben. Apple bekräftige seine Vorwürfe, Samsung habe sowohl das iPhone als auch das iPad kopiert. Samsung konterte, Apple habe selbst Designs kopiert, beispielsweise von Sony. Dem Prozess vor dem Bezirksgericht in San Jose in Kalifornien sitzt Richterin Lucy Koh vor.

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Apple könne "keine Rechtecke patentieren", argumentierte Samsungs Anwalt und nahm unter anderem Bezug auf die strittigen Designzeichnungen, die Apple als Beweismittel eingereicht hatte. Das Design des iPhones sei nicht erfunden, sondern stelle eine logische Entwicklung in der gesamten Branche dar.

Bei Sony bedient

Außerdem habe Apple sich bei Sony bedient. Diesen Vorwurf darf Samsung aber während des Prozesses nicht weiter äußern. Das haben Apples Anwälte bereits im Vorfeld der Gerichtsverhandlung durchgesetzt.

Im Gegenzug haben Apples Anwälte Fotos von Samsung-Geräten vor und nach der Veröffentlichung des iPhone als Beweismittel eingereicht. In einer ebenfalls als Beweismittel eingereichten internen Analyse Samsungs heißt es, Apples Hardware sei "leicht zu kopieren."

Laut Samsung werden 26 Prozent der Kosten iPhone-Hardwarekomponenten vom südkoreanischen Hersteller bereitgestellt. Für den Erfolg des iPhones seien sie aber nicht verantwortlich, konterten Apples Anwälte.

Unsicherheit beim iPhone-Design

Als erster Zeuge trat Apple-Designer Christopher Stringer vor Gericht: Sein Team besteht aus 15 Personen, die in einer "Küchentisch-Atmosphäre" neue Ideen entwickeln. Selbst Steve Jobs habe bei den Entwürfen zum iPhone seine Zweifel gehabt. Das Design des ersten iPhones sei bereits im April 2006 fertig gewesen.

Außerdem wurde deutlich, wie eng Samsung und Google an Android zusammenarbeiten: Samsung beschäftigt 20 Mitarbeiter, die zusammen mit Google das mobile Betriebssystem entwickeln.

Indes ist die Zahl der Geschworenen auf neun geschrumpft. Eine Frau ließ sich entschuldigen, denn ihr Arbeitgeber würde sie während des auf zwei Wochen anberaumten Prozesses nicht bezahlen. In Zivilprozessen muss die sogenannte Jury aus mindestens neun Personen bestehen.

Der Ausgang des Verfahrens ist für beide Seiten von Bedeutung. Denn es geht um den lukrativen Smartphone-Markt in den USA.


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the_spacewürm 03. Aug 2012

Oder dass Sony Geräte so einfach zu bedienen sind, dass sogar Tim (8 Jahre) Videos. Musik...

linuxuser1 02. Aug 2012

Es ist problemlos möglich einen Befangenheitsantrag gegen einen Richter zu stellen. Wenn...

linuxuser1 02. Aug 2012

Wenn Apple sein Gerät und seine Geschmacksmuster bekommt bevor der Konkurrenzpt irgendwas...

Dr.White 01. Aug 2012

samy Wrote: Wozu überhaupt eine Verhandlung ? Apfel wird sicherlich jedes, für sie...

Quantumsuicide 01. Aug 2012

Es geht hier um eine Grundsätzliche Gültigkeit des Geschmacksmusters, das Samsung...



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