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Die Icons auf Samsungs-Android-Smartphones sollen denen des iPods zum Verwechseln ähnlich sein.
Die Icons auf Samsungs-Android-Smartphones sollen denen des iPods zum Verwechseln ähnlich sein. (Bild: Samsung)

Apple vs. Samsung: Icons zum Verwechseln ähnlich

Die Icons auf Samsungs-Android-Smartphones sollen denen des iPods zum Verwechseln ähnlich sein.
Die Icons auf Samsungs-Android-Smartphones sollen denen des iPods zum Verwechseln ähnlich sein. (Bild: Samsung)

Icon-Ikone Susan Kare hat im Prozess zwischen Apple und Samsung ausgesagt, die Ähnlichkeit der Symbole auf Apple- und Samsung-Geräten würde Käufer verwirren. Samsung verfolge eine Strategie der übersteigerten Nachfrage, sagte Marketingexperte Winer.

Im Prozess um Design- und Softwarepatente hat Icon-Design-Expertin Susan Kare ausgesagt, die Symbole auf Samsungs Smartphones seien denen von Apple zum Verwechseln ähnlich. Sie habe sich mehrere Smartphones des koreanischen Herstellers angesehen. Auch wenn es minimale Unterschiede gebe, "der auffällige Mix aus bunten Icons" ziehe den Käufer an. Das führe zu Verwechselungen zwischen Samsungs und Apples Geräten.

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Auf Samsungs zahlreichen Android-Smartphones, darunter das Captivate, das Galaxy S 4G und das Galaxy S oder das Infuse 4G sowie das Mesmerize, seien die Symbole im Wesentlichen denen von iOS ähnlich. Sie würden den gleichen "gesamten optischen Eindruck" ergeben, wie sie auch iPhones hätten. Allein die Anordnung von vier Symbolen in einer Reihe und die bunten viereckigen Symbole hätten sie sofort an Apple-Icons erinnert, sagte Kare.

iOS-Icons als Vorlage

Es gebe immer alternative Entwürfe, sagte Kare. Das sei das Spannende an ihrer Arbeit. Als Beispiel nannte sie das Blackberry Torch. Wegen der unterschiedlichen Formen der Symbole sei eine Verwechselung fast ausgeschlossen.

Samsungs Entwürfe könnten kein Zufall sein, sagte Kare weiter. Sie habe den Eindruck, Samsung habe das iPhone als Vorlage genutzt. Das soll auch ein jetzt bei Gericht zugelassenes Dokument belegen, das Samsungs Designstrategie darlegt.

Kleine Unterschiede oder Gesamtbild?

Samsungs Anwalt Charles Verhoeven zeigte Kare die Startsequenz, bei der üblicherweise das Samsung-Logo auftauchte, und den schließlich zu sehenden Homescreen. Ob hier eine Verwechselungsgefahr bestehe, wollte er wissen. "Ich weiß es nicht", sagte Kare, sie habe sich noch nicht mit Startsequenzen beschäftigt.

Verhoeven machte auf Unterschiede in den Details aufmerksam, die Kare teils bestätigte. Auch auf das ähnlich aussehende Telefonsymbol ging er ein. Es sei ja nicht von Apple erfunden. "Ich achte auf das Plätzchen, nicht auf die Zutaten", antwortete Kare.

Dreieckige Symbole auf Smartphones?

Dreieckige Symbole auf einem Smartphone zu verwenden sei aber doch Unsinn, fragte Verhoeven. "Nicht unbedingt", antwortete Kare, die langjährig mit Apple verbunden ist. Sie hat unter anderem Schriftarten, Icons und Marketingmaterial für den ersten Macintosh entworfen und arbeitet immer noch als selbstständige Designerin für das Unternehmen aus Cupertino.

Strategie der übersteigerten Nachfrage

Apples Anwälte wollen den Geschworenen beweisen, dass für Käufer eine Verwechselungsgefahr besteht. Samsungs Anwälte hingegen wollen auf die Unterschiede in den Details hinweisen, um den Vorwurf des Designklaus zu entkräften. Bereits am gestrigen Prozesstag ging es beim Aussehen der Smartphone-Gehäuse um Millimeter.

Apple will den Geschworenen außerdem beweisen, dass Samsung eine Strategie der übersteigerten Nachfrage verfolgt, um den Markt für Apple-Geräte zu verwässern.

Samsungs eigene Produkte sind zu schlicht

Dazu riefen Apples Anwälte den Marketingexperten Russell Winer auf. Das Aussehen der Apple-Geräte sei außergewöhnlich charakteristisch. Samsung habe gezielt ähnliche Geräte entworfen, um damit den Markt zu verwässern. Vor allem das Galaxy Tab 10.1 sollte beim Kunden zu Verwechselungen führen. Das gestern als Beweisstück zugelassene interne Memo von Samsung zeige, dass Samsung auch das iPhone gezielt imitiert habe, da Samsung seine eigenen Produkte als zu "schlicht" eingestuft habe.

Im Vorfeld der Verhandlung hatte Richterin Lucy Koh einen Marketingbericht von Apple nicht zugelassen, wonach Kunden das iPad und das Galaxy Tab 10.1 verwechselten und versehentlich Samsungs Tablet kauften. Apple wolle nochmals versuchen, Teile des Berichts durch die Zeugenaussage Winers in den Prozess einzubringen, protestierten Samsungs Anwälte ohne Erfolg.

Zwischenzeitlich schlug Richterin Koh den offensichtlich teilweise ermatteten Geschworenen vor, koffeinhaltige Getränke zu sich zu nehmen.

Der Prozess wird am Freitag, dem 10. August fortgesetzt.


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Abseus 11. Aug 2012

ich rede ja auch vom gesamtkonzept

Abseus 11. Aug 2012

und wie wäre es wenn sich einfach auch mal die anderen was neues einfallen lassen? warum...

katzenpisse 10. Aug 2012

Kann mir nur schwer vorstellen, dass das in dem Fall so ist.

Peter Glaser 09. Aug 2012

Öhm Nein. Wie kommst Du nur auf die Idee, dass nur eine einzelne Person im Zeugenstand...

wurs 09. Aug 2012

Nee is nicht möglich! Viereckige Icons! Und die Pixel sind auch viereckig. Schamlos...



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