• IT-Karriere:
  • Services:

Apple vs. Samsung: Apple wollte 30 US-Dollar pro Smartphone

Ein Papier soll belegen, dass Apple Samsung bereits 2010 ein Lizenzierungsangebot vorgelegt hat. Apple wollte pro verkauftem Android-Smartphone 30 US-Dollar. Im Prozess sagte ein Zeuge aus, Apple lizenziere grundsätzlich nicht, um Kopien zu vermeiden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple wollte von Samsung 30 US-Dollar für jedes verkaufte Smartphone.
Apple wollte von Samsung 30 US-Dollar für jedes verkaufte Smartphone. (Bild: Apple)

Apple hatte Samsung schon 2010 einen Lizenzierungsantrag vorgelegt. Zumindest soll das ein Papier belegen, das am Freitag im Prozess Apple gegen Samsung veröffentlicht wurde. Apple soll Samsung demnach eine Lizenzierung angeboten haben, weil es Hardware von Samsung in seinen Geräten verbaue. Grundsätzlich lizenziere Apple seine Patente nicht.

  • Auszüge aus dem Lizenzangebot von Apple an Samsung
  • Auszüge aus dem Lizenzangebot von Apple an Samsung
  • Auszüge aus dem Lizenzangebot von Apple an Samsung
Auszüge aus dem Lizenzangebot von Apple an Samsung
Stellenmarkt
  1. Greenpeace e.V., Hamburg
  2. SCHOTT AG, Mainz

Den veröffentlichten Dokumenten zufolge soll Apple pro verkauftem Android-Smartphone 30 US-Dollar verlangen. Für Tablets sollte Samsung 40 US-Dollar zahlen. Rabatte soll Apple für Mobiltelefone mit Windows Phone 7 gewährt haben, da das Betriebssystem keine proprietären Komponenten von Apple nutze oder bereits durch Lizenzabkommen mit Microsoft abgedeckt sei. Auch für Symbian- und Bada-Geräte gewährte Apple Nachlasse.

Apple gewährte zusätzlich noch einen Rabatt von 50 Prozent, weil Samsungs Produkte damals einen nicht so großen Markteinfluss gehabt hätten. Außerdem hätte Apple einen weiteren Nachlass von 20 Prozent gewährt, wenn Samsung Apple seine Patente zur Verfügung gestellt hätte.

Insgesamt hätte Samsung für das Jahr 2010 250 Millionen US-Dollar für seine verkauften Geräte an Apple zahlen müssen.

Im Prozess sagte Boris Teskler, Apple lizenziere seine Patente grundsätzlich nicht, vor allem damit andere keine Kopien seiner Geräte machten. Teskler ist der Chef der Abteilung für Lizenzstrategien bei Apple. Sowohl Steve Jobs als auch Tim Cook hätten sich bei Samsung beschwert, als der koreanische Hersteller 2010 vermeintlich ähnliche Geräte wie das iPhone vorstellte. Sie hätten Samsung eine Liste der angeblich verletzten Patente präsentiert, die lange vor den ersten gerichtlichen Auseinandersetzungen zusammengestellt wurde. Diese Liste wurde den Geschworenen im aktuellen Prozess vorgelegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 38,00€ (bei ubi.com)
  2. 319,00€ (Bestpreis)
  3. 31,49€
  4. (u. a. Die Siedler History Collection 19,99€, Anno 1800 Gold Edition für 38,00€, Tom Clancy's...

lemgostanislaw 15. Aug 2012

Was sich Apple da anmaßt ist eine bodenlose Frechheit. Aber vielleicht ist das Gang-und...

Ben Dover 15. Aug 2012

Also wenn man man neue Software und Hardware verwendet verhindert das die Vielfalt? Ist...

JensM 14. Aug 2012

Warum stehen im Artikel Gegensätze aber keine Schlussfolgerung? Es steht mehrmals...

Abseus 14. Aug 2012

Das würde bei jemandem wie dir zu weit führen. Außerdem sperrst du dich ja eh gegen jede...

DerKleineHorst 14. Aug 2012

Richtig, es geht nur um das Design und während Samsung bereits im Markt drin ist, muss...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Mobile Games: Mit Furz-Apps wird man kein Millionär mehr
Mobile Games
"Mit Furz-Apps wird man kein Millionär mehr"

Mit cleveren Kartenspielen wie Card Thief hat der Berliner Mobile-Games-Macher Arnold Rauers von Tinytouchtales seine gewinnbringende Nische gefunden. Im Gespräch mit Golem.de nennt er Zahlen - und gibt konkrete Empfehlungen für andere Entwickler.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Games Stillfront kauft Storm 8 für bis zu 400 Millionen US-Dollar
  2. Mobile Games Verspielt durch die Feiertage
  3. Mobile-Games-Auslese Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Ölindustrie Der große Haken an Microsofts Klimaplänen
  2. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  3. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10

    •  /