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Apple vs. Samsung: Apple soll die Tablet-Idee von Knight Ridder haben

Im Prozess zwischen Samsung und Apple hat ein Zeuge ausgesagt, Apple-Mitarbeiter hätten zehn Jahre vor der Veröffentlichung des iPads einen Prototyp eines Tablets bei Knight Ridder gesehen. Außerdem sagte ein Experte aus, Apple verletze zahlreiche Samsung-Patente.

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Apple soll seine Idee für das iPad bei anderen abgeguckt haben.
Apple soll seine Idee für das iPad bei anderen abgeguckt haben. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Im Patentprozess zwischen Apple und Samsung geht der koreanische Hersteller in die Offensive. Ein Zeuge sagte aus, Apple habe Mitte der 1990er mit dem Verlag Knight Ridder kooperiert. Dabei seien Apple-Mitarbeiter in Kontakt mit Tablet-Konzepten gekommen, die die Firma entwickeln wollte. Damit will Samsung beweisen, dass Apple nicht Urheber der Tablets war und seine Patente wegen Prior Art ungültig sind.

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Der Zeuge Roger Fidler sagte aus, er habe bereits Anfang der 1980er ein erstes Tablet-Mockup entwickelt. Er habe dann seine Ideen in diversen TV- und Radio-Interviews dargestellt. Fidler arbeitete danach mit den Entwicklern bei Knight Ridder. Der US-Verlag Knight Ridder hatte 1994 ein Konzeptvideo für eine Tablet-Zeitung vorgestellt, die abgerundete Ecken, Kartenleser und einen Farbbildschirm hatte. Außerdem sollten die Eingaben per Stylus über den Bildschirm erfolgen. Das Tablet wurde nie gebaut, denn die damaligen Displays waren zu schwer und nahmen zu viel Leistung auf.

Samsung-Patente verletzt

Der nächste Zeuge, Harvard-Professor Woodward Yang, erklärte, warum Apple die drei Samsung-Patente verletze. Die Patente beschreiben das Hören von Musik, während gleichzeitig auf einem Gerät andere Anwendungen genutzt werden (7,698,711), das Speichern des zuletzt angesehenen Fotos (7,456,893) und das Versenden eines Fotos per E-Mail (7,577,460).

Laut Samsung verletzen das iPad2 und alle iPhones die Samsung-Patente. Apple habe die Funktionen erst in seinem Betriebssystem implementiert, nachdem Samsung die Patente angemeldet habe. Apples Anwälte widersprachen dem nicht. Im Kreuzverhör versuchten sie, auf die unterschiedliche Implementierung der Funktionen auf Geräten von Apple und Samsung hinzuweisen. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass der Zeuge Yang 200.000 US-Dollar für seine Arbeit von Samsung erhalten habe. Die gleiche Strategie hatten zuvor Samsungs Anwälte bei Apples Zeugen verfolgt.

Samsung hat bis zum nächsten Dienstag, dem 21. August 2012, Zeit, um seine Beweise vorzubringen. Dann wollen beide Seiten ihre Plädoyers halten. Danach gehen die Geschworenen in Beratung.



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el3ktro 20. Aug 2012

Das sind alles definierte Industriestandards, die MÜSSEN so aussehen wie sie aussehen...

S4bre 20. Aug 2012

und das mit Touch und einer Oberfläche die verdächtig nach Metro aussieht....^^

el3ktro 17. Aug 2012

In meinem Link ging es um Samsung. Was hat das jetzt alles mit dem Surface zu tun? Ich...

TomTom 17. Aug 2012

Nein ich möchte nichts wegen kopieren sagen. Das wird hier bereits zu oft diskutiert. Mir...

Anonymer Nutzer 16. Aug 2012

Das macht auch jetzt keine Firma! Oder hast Du da belastbare Fakten?


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