Abo
  • Services:

Apple vs. Samsung: 102 US-Dollar für die Autokorrektur

Im aktuellen Patentprozess verlangt der iPhone-Hersteller 2,19 Milliarden US-Dollar vom Rivalen Samsung. Apple hat jetzt erläutert, wie diese Summe zustande gekommen ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Autokorrektur ist einer der Streitpunkte im Prozess Apple gegen Samsung.
Die Autokorrektur ist einer der Streitpunkte im Prozess Apple gegen Samsung. (Bild: Screenshot Golem.de)

2,19 Milliarden US-Dollar - so viel will Apple von Samsung als Schadensersatz für Patentverletzungen in fünf Fällen. Jetzt hat Apple begonnen, den acht Geschworenen zu erklären, wie diese Summe zustande gekommen ist. Apple hat dafür das Konsultationsunternehmen Quantitative Economic Solutions beauftragt. Dessen Chef Chris Vellturo hat jetzt im Prozess ausgesagt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Der Professor für Marketing am MIT John Hauser hatte im Auftrag von Vellturos Firma 507 Besitzer eines Samsung-Smartphones befragt, wie viel sie für Funktionen bezahlen würden, die in den Patenten beschrieben sind. Ausgangspunkt für die Befragten war ein fiktives Smartphone im Wert von 149 US-Dollar, das sie mit den zusätzlichen Funktionen aufrüsten konnten.

Wert eines Patents

Das Ergebnis: Für die Autokorrektur hätten die Befragten zusätzlich 102 US-Dollar bezahlt und 69 US-Dollar für kontextbezogene Verknüpfungen, berichtet die PC World. In einer weiteren Umfrage hätten Benutzer zusätzlich 32 US-Dollar für die Slide-to-Unlock-Funktion sowie 33 US-Dollar für die universale Suche ausgegeben, wenn sie ein Tablet im Wert von 299 US-Dollar besäßen.

Apple behauptet, dass die fünf Patente bei zehn Samsung-Produkten verwendet werden, die 37 Millionen Mal zwischen August 2011 und Ende 2013 verkauft wurden. Die Zahlen bildeten zwar eine Basis für die von Vellturo präsentierte Summe von 2,19 Milliarden US-Dollar, seien aber nicht einfach hochgerechnet, sagte Hauser im Kreuzverhör. Sie seien lediglich ein Hinweis auf die Kundennachfrage der Patente.

Nicht eindeutig formuliert

Samsungs Anwalt John Quinn argumentierte, dass die Umfrage eine nicht eindeutige Wortwahl verwende. So sei beispielsweise allgemein nach der Autokorrektur gefragt worden und nicht präzise nach der im Apple-Patent beschriebenen, die mit der Leertaste oder über die Eingabe eines Punkts aktiviert wird. Samsung wird im Laufe des Prozesses eine Schadensersatzsumme von 6 Millionen US-Dollar anbieten.

Der Streit um die Patentverletzungen dürfte auch beim Android-Entwickler Google genau beobachtet werden. Zwar sind einige Funktionen nur auf Smartphones von Samsung zu finden. Letztendlich steht der koreanische Hardwarehersteller aber auch stellvertretend für Android vor Gericht. Als einer der Zeugen ist auch Andy Rubin geladen, der bis zum 13. März 2013 als Google-Angestellter für die Entwicklung Androids mitverantwortlich war und als Erfinder des mobilen Betriebssystems gilt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Niko 2, Willkommen bei den Sch'tis, Der Mann aus dem Eis)
  2. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, NFL 19)
  3. (u. a. New Super Mario Bros. U Deluxe, Super Mario Party, Pokemon)
  4. 39,99€ (Release am 23.01.)

ralf.wenzel 29. Apr 2014

Ich gegen mich selbst? Ich hab nicht gesagt, dass ich andere schlage, den Anspruch habe...

MisterProll 29. Apr 2014

Hmm, das ist das, was in den Umfragen nicht detailiert aufgelistet wird, die...

Turnschuhadmin 11. Apr 2014

Ohne #autokorrektur wäre Twitter nur die Hälfte wert. #fail

Nudelarm 11. Apr 2014

Für die Autokorrektur/Vervollständigung von Windows Phone 8 auf anderen Systemen würde...

Ork 10. Apr 2014

Also mein T9 kann Dialekt :P Wenn sogar T9 lernfähig ist, dann sollte sowas bei nem...


Folgen Sie uns
       


Apple Pay ausprobiert

Dank Apple Pay können nun auch Nutzer in Deutschland kontaktlos mit ihrem iPhone bezahlen. Wir haben den Dienst bei unserem Lieblingscafé ausprobiert.

Apple Pay ausprobiert Video aufrufen
Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  2. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion
  3. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

    •  /