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Apple vs. Epic: Fortnite hat Apple über 100 Millionen US-Dollar gebracht

Während des Prozesses zwischen Epic Games und Apple kommen weitere finanzielle Details bezüglich des App Stores zutage.
/ Tobias Költzsch
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Die Fortnite-Macher Epic Games klagen in den USA gegen Apple. (Bild: Frederic J. Brown/AFP via Getty Images)
Die Fortnite-Macher Epic Games klagen in den USA gegen Apple. Bild: Frederic J. Brown/AFP via Getty Images

Apples für die Geschäftsentwicklung des App Stores verantwortlicher Manager Michael Schmid hat im Prozess von Epic Games gegen Apple neue Informationen zu den Finanzen rund um den App Store preisgegeben. Demnach soll das Spiel Fortnite in den knapp zwei Jahren, in denen es im App Store verfügbar war, Apple mehr als 100 Millionen US-Dollar an Einnahmen gebracht haben.

In dem Prozess geht es darum, dass Epic Games nicht mehr bereit war, an Apple 30 Prozent der Abogebühren für Fortnite abzuführen. Daraufhin hat Apple das Spiel aus dem App Store entfernt.

Wie 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Bloomberg schreibt, hat Schmid abgelehnt, sich genauer zur Höhe des Gewinns zu äußern. Demnach sei der Manager nicht bereit gewesen, die Aussage zu bestätigen, dass die Einnahmen über 200 Millionen US-Dollar liegen. Dies sei "unangebracht" .

Einnahmen sollen mindestens 354 Millionen US-Dollar betragen haben

In einer Studie behauptet das auf Mobile-Apps spezialisierte Marktforschungsunternehmen Sensor Tower, dass Fortnite während seiner Zeit im App Store über 354 Millionen US-Dollar an Einnahmen gebracht hat. Bereits zuvor gab es Informationen zu den finanziellen Hintergründen von Fortnite unter iOS.

Bloomberg zufolge sagte Schmid im Prozess, dass Apple in den vergangenen elf Monaten, in denen Fortnite im App Store erhältlich war, rund 1 Million US-Dollar an Marketing ausgegeben hat. Die Anwältin von Epic soll daraufhin angemerkt haben, dass dies angesichts der erzielten Einnahmen ein "guter Deal" gewesen sei.

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Während des Prozesses zwischen Epic Games und Apple sind bereits einige bislang unbekannte Details zutage gekommen. So soll Apples ehemals fürs Marketing verantwortlicher Manager Phil Schiller bereits 2011 niedrigere Provisionen im App Store angeregt haben.

Schiller hat im Prozess auch erwähnt, dass über den App Store geladene Anwendungen 2019 für einen Umsatz von 400 Milliarden US-Dollar an physischen Gütern gesorgt haben. Für diese habe Apple keine Provision verlangt.


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