Apple: VMware wird Mac Pro von 2019 nicht unterstützen
Der Softwareanbieter VMware, bekannt für das eigene verbreitete VM-Ökosystem, wird Apples Workstation Mac Pro aus dem Jahr 2019 nicht unterstützen. Es wird also nicht möglich sein, virtuelle Maschinen (VMs) mit VMwares ESXi auszuführen. Eine solche Funktionalität hatten sich einige Kunden gewünscht, sie wird nun aber nie umgesetzt. Das bestätigt das Unternehmen in einem Post(öffnet im neuen Fenster) ( via The Register(öffnet im neuen Fenster) ). "VMware wird nicht länger Hardware-Zertifikationen für den Apple 2019 Mac Pro 7,1 für ESXi weiterverfolgen" , heißt es.
Erst vor knapp zwei Jahren stellte Apple den Mac Pro mit damals neuen x86-Chips vor. Zusammen mit maximal 1,5 TByte RAM, die sich auf zwölf DIMM-Slots verteilen, und Platz für vier Grafikkarten würde sich der Mac Pro 2019 auch heute noch als VM-Server gut eignen. Gerade im Apple-Ökosystem fehlt eine solche Anwendung zur Zeit, da die meisten Apple-Geräte sich an Endkunden und Content Creator und eher weniger an IT-Spezialisten richten.
Apple Silicon macht Mac Pro veraltet
MacOS-VMs dürfen laut Apple nur auf MacOS-Hardware laufen. Das Aufsetzen auf anderen Plattformen wird von Apple nicht geduldet. Das macht den Mac Pro als VM-Server in einer MacOS-Umgebung nützlich.
Das Unternehmen gibt aber einen Grund für die Entscheidung an. Neben den Einschränkugen durch die anhaltende Covid-19-Pandemie ist vor allem Apples Wechsel von der x86-Plattform auf proprietäre Apple-Silicon-Chips wie dem Apple M1 ausschlaggebend. Es würde sich einfach nicht rechnen, auf ein offensichtlich bald obsoletes System zu setzen.

Das Problem: Zum Release hat der Mac Pro 2019 schon mehrere tausend Euro gekostet. Apples Wechsel auf die eigenen ARM-Chips dürfte einen Ersatz der teuren Hardware früher als für die meisten geplant notwendig machen – nicht weil sie langsam ist, sondern das gesamte Apple-Ökosystem in naher Zukunft darauf nicht mehr optimiert sein wird.
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