Abo
  • Services:

Vier iPhones, doch keines ist überall einsetzbar

Insgesamt gibt es von dem iPhone 5 weiterhin vier Modelle. Neben dem aktualisierten A1428 gibt es eine chinesische Variante (A1442) und die Varianten A1429 CDMA und GSM. Die GSM-Variante wird in Europa verkauft.

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. PROFLEX Software GmbH, Weßling

Das flexibelste Modell bleibt das CDMA-Modell, das vor allem in den USA verkauft wird. Es kommt am nächsten dem, was Apple früher fälschlicherweise als "Worldphone" verkauft hat. Das iPhone 4S wurde auch in Deutschland kurzzeitig so vermarktet, obwohl es so nicht einsetzbar war. Das CDMA-Modell des iPhone 5 lässt sich nicht nur in den in Europa verwendeten GSM-Netzen nutzen, sondern unterstützt auch Funktechnik von Verizon oder Sprint in den USA. Dort ist das Mobilfunknetz quasi zweigeteilt. Sprint und Verizon verwenden CDMA-Mobilfunk, während AT&T sowie T-Mobile USA auf W-CDMA setzen. Zudem unterstützt dieses Verizon- und Sprint-Modell insgesamt fünf LTE-Bänder. Es ist damit trotzdem kein flexibles LTE-Gerät, da auch fünf Bänder nur einen kleinen Teil von LTE abdecken. Das Problem haben auch alle anderen Smartphone-Hersteller und Mobilfunkbetreiber. Vodafone Deutschland ist darüber nicht begeistert.

Das neue Modell und der Umstand, dass Apple einen großen Teil des US-Markts, immerhin der Heimatmarkt des Konzerns, bis jetzt schlicht ignoriert hat, zeigt recht deutlich, wie aufwendig das Frequenz- und Antennendesign für Hersteller von Smartphones ist. Allerdings zeigt es auch, dass Apple schon lange geplant hat, das AWS-Band vollständig zu unterstützen und die Funktion ein halbes Jahr lang brachliegen ließ. Das heißt aber nicht, dass jedes iPhone einfach um jede beliebige Frequenz erweitert werden kann. Nicht ohne Grund gibt es verschiedene iPhone-Modelle, wobei einige wenige Frequenzergänzungen immerhin denkbar wären, wie das T-Mobile-Beispiel zeigt. Antennendesign ist dennoch schwierig und erzeugt manchmal größere Probleme. Vor anderthalb Jahren musste Samsung mit dem Galaxy Nexus massive Probleme mit dem 900-MHz-Band beseitigen, die die Lautstärke beeinflussten. Apple hatte als Mobilfunkneuling vor drei Jahren mit seinem ungewöhnlichen Antennendesign Probleme: Das Antennagate beseitigte Apple mit einem Umdefinieren der Balkenanzeige nur optisch.

Zu viele Frequenzen müssen unterstützt werden

Ein echtes Worldphone wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Dazu müssten Hersteller zu viele unterschiedliche Frequenzen unterstützen, und die taten sich schon bei der gleichzeitigen Unterstützung von zwei WLAN-Bändern (2,4 und 5 GHz) schwer. Apple war im Smartphone-Bereich sogar einer der letzten High-End-Hersteller, dem das erst mit dem iPhone 5 gelang. Dazu kommt GPS sowie Glonass, Bluetooth, NFC, CDMA, umfangreiche UMTS-Frequenzunterstützung und eine große Auswahl von Bändern im LTE-Bereich.

Apple wird in seinem Heimatmarkt ab dem 12. April 2013 das letzte große Mobilfunknetzwerk unterstützen. Der 12. April 2013 ist übrigens auch das Datum, an dem die MetroPCS-Anteilseigner dem Zusammengang mit T-Mobile USA zustimmen sollen. Die FCC hat dies bereits erlaubt. T-Mobile bekommt durch den Zusammenschluss weiteres Spektrum im AWS- sowie 1.900-MHz-Band und die Erfahrungswerte von Voice over LTE (VoLTE), da MetroPCS die Technik bereits seit Mitte 2012 einsetzt.

 Apple und T-Mobile USA: Neues iPhone 5 mit HSPA-Unterstützung auf dem AWS-Band
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

VincentGlueck 07. Apr 2013

... das, und NUR das wäre ein Argument, ist ja peinlich, die Diskrepanz zwischen...

Netspy 28. Mär 2013

Ein Mobiltelefon, welches nicht alle Standards oder Frequenzen kann, ist immer noch ein...


Folgen Sie uns
       


Blender 2.80 Tutorial für Einsteiger

Wir zeigen die ersten Schritte in Blender 2.80 Beta im Video.

Blender 2.80 Tutorial für Einsteiger Video aufrufen
Dirt Rally 2.0 im Test: Extra, extra gut
Dirt Rally 2.0 im Test
Extra, extra gut

Codemasters übertrifft mit Dirt Rally 2.0 das bereits famose Dirt Rally - allerdings nicht in allen Punkten.
Von Michael Wieczorek

  1. Dirt Rally 2.0 angespielt Mit Konzentration und Geschick durch immer tieferen Schlamm
  2. Codemasters Simulationslastiges Rennspiel Dirt Rally 2.0 angekündigt

Far Cry New Dawn im Test: Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win
Far Cry New Dawn im Test
Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win

Grizzly frisst Bandit, Buggy rammt Grizzly: Far Cry New Dawn zeigt eine wunderbar chaotische Postapokalypse, die gerade bei der Geschichte und dem Schwierigkeitsgrad viel besser macht als der Vorgänger. Schade, dass die bunte Welt von Mikrotransaktionen getrübt wird.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Far Cry New Dawn angespielt Das gleiche Chaos im neuen Gewand
  2. New Dawn Ubisoft setzt Far Cry 5 postapokalyptisch fort

Carsharing: Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken
Carsharing
Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

  1. Lobbyregister EU-Parlament verordnet sich mehr Transparenz
  2. Contract for the web Bundesregierung unterstützt Rechtsanspruch auf Internet
  3. Initiative D21 E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

    •  /