Apple und LG: Neuer 5K-USB-C-Monitor ist auch mit alten Macs kompatibel

Apple hat bekanntgegeben, dass der von LG insbesondere für den Apple-Markt produzierte USB-Typ-C-Monitor Ultrafine 5K auch mit älteren Macs kompatibel ist. Anwender müssen aber auf die volle Auflösung verzichten und als Primär-Bildschirm bietet sich das Gerät auch nicht an.

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Die Ultrafine-Monitore können nur per USB Typ C angeschlossen werden.
Die Ultrafine-Monitore können nur per USB Typ C angeschlossen werden. (Bild: Apple/LG)

Apples neues Display-Angebot für Mac-Nutzer kann auch mit alten Macs verwendet werden. Aus einem Produktunterstützungsdokument geht dabei hervor, welche Voraussetzungen unbedingt notwendig sind. Wichtigster, aber bereits bekannter Punkt ist dabei der Umstand, dass der Monitor Thunderbolt 3 im Alternate Mode über USB Typ C nutzt. Das heißt, dass das Macbook nicht mit dem Monitor umgehen kann.

Wer allerdings einen Thunderbolt-2-Ausgang hat (via Mini-Displayport-Anschluss), der kann den Monitor laut Apple betreiben. Pflicht ist allerdings der Einsatz von MacOS 10.12.1 alias Sierra mit dem ersten Update. Apple empfiehlt aber ausdrücklich das zweite Update, vermutlich wegen einiger Fehlerbehebungen bei der Ansteuerung von Komponenten. Die volle Auflösung gibt es aber nicht, da Apple und LG nicht auf eine 2-Kabel-Lösung setzen wie viele andere Hersteller in der Anfangszeit der 4K- und 5K-Panels. Schuld war damals die fehlende Bandbreite des Displayports.

Die Auflösung per Thunderbolt 2 ist abhängig von dem Gerät. Die meisten Macs erlauben 3.840 x 2.160 bei 60 Hertz. Der Monitor selbst hat 5.120 x 2.880 Pixel. Der derzeit aktuelle Mac Mini schafft nur 3.200 x 1.800 Pixel. In allen Fällen ist die Auflösung nicht ideal. Eine weitere Einschränkung gibt es beim Booten. Das Display kann erst unter MacOS angesteuert werden. Wer während des Startvorgangs ein Display braucht, etwa um ein Recovery durchzuführen, der braucht einen anderen Bildschirm.

Einen Hinweis gibt Apple zudem noch, was die Verbindung mit den aktuellen Macbook Pro angeht. Idealerweise soll das beigelegte Kabel verwendet werden, um ein Bild zu sehen. Wer dies nicht zur Hand hat, kann aber auch ein USB-Typ-C-Kabel verwenden, das 5 Ampere unterstützt. Die Stromstärkenzertifizierung stellt offenbar auch die korrekte Bildübertragung sicher.

Der 4K-Monitor ist überraschend wenig kompatibel

Ausgerechnet der 4K-Monitor Ultrafine 4K, der das allgemeine Cinema-Display ersetzen könnte, ist laut Apple nur mit sehr wenigen Geräten kompatibel. Dieses Display lässt sich ausschließlich an Geräten nutzen, die USB Typ C nativ bieten. Das überrascht ziemlich, denn der Monitor funktioniert auch mit dem Macbook und müsste dann eigentlich Displayport im Alternate Mode unterstützen.

Die Auflösung von 4.096 x 2.304 Pixeln wird bei allen Geräten unterstützt. Das Macbook 12 aus dem Jahr 2015 allerdings nur mit 48 statt 60 Hertz. Im Unterschied zum 5K-Display kann das 4K-Display Rechner nur mit 60 Watt per Power Delivery aufladen. Es bietet sich also nicht unbedingt für das Macbook Pro 15 an. Für die Verbindung zum Rechner sind die Anforderungen an das Kabel dafür nicht so hoch. Es reicht ein normales USB-Typ-C-Kabel mit USB 3.1-Unterstützung. Ein USB-2.0-Kabel funktioniert nicht.

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