Apple und Google: Kampf um mobile Exklusivspiele

Apple und Google liefern sich einen zunehmend erbitterten Kampf darum, ihren Kunden begehrte Spiele exklusiv anbieten zu können - etwa Plants vs Zombies 2. Anders als bei den Konsolen soll bei derartigen Geschäften noch kein Geld fließen, so ein Medienbericht.

Artikel veröffentlicht am ,
Plants vs. Zombies 2 - It's about time
Plants vs. Zombies 2 - It's about time (Bild: Electronic Arts)

Wenn ein Spiel wie Plants vs Zombies 2 ein paar Monate lang nur für eine einzige mobile Plattform - beim kämpfenden Erbsengemüse war es iOS - erhältlich ist, dann liegt das so gut wie immer nicht am Unvermögen oder Unwillen der Entwickler.

Ursache sei vielmehr, dass sich im konkreten Fall der Publisher Electronic Arts und Apple geeinigt hätten, das Spiel rund zwei Monate nur über den iTunes-Shop zu vermarkten, so das Wall Street Journal. Auch das kürzlich von Zeptolab veröffentlichte Cut the Rope 2 war ein paar Monate lang nur für iOS erhältlich.

Laut dem Bericht, der sich vor allem auf namentlich nicht genannte Insider stützt, fließt für derartige Geschäfte normalerweise kein Geld. Stattdessen platzieren Plattformbetreiber wie Apple und Google die Games besonders gut sichtbar in ihrem App-Store und helfen auch sonst bei der Vermarktung.

Dagegen werden bei Konsolen für Exklusivinhalte wie nur auf einer Plattform erhältliche Erweiterungen oft sechs- oder gar siebenstellige Summen gezahlt. Das Ziel aber ist das gleiche: Möglichst viele Kunden durch attraktive Inhalte an sich zu binden oder von der Konkurrenz herüberzuziehen.

Für die Entwickler und Publisher der Spiele bedeutet eine gute Platzierung in den App-Stores fast automatisch hohe Downloadzahlen, hohe Umsätze und normalerweise entsprechende Gewinne. Kein Wunder, dass die "Highlights" etwa im App Store von Apple auf Monate ausgebucht und sehr teuer sind.

Ohne derartige Werbemaßnahmen können auch bekannte Marken und qualitativ hochwertige Spiele und andere Apps in der Flut der Neuerscheinungen untergehen.

Laut dem Bericht im Wall Street Journal nehmen Apple, Google oder Amazon zunehmend wahr, dass besonders Spiele extrem beliebt bei den Kunden sind, so dass der Kampf um exklusive Games hinter den Kulissen besonders hart ausgetragen wird.

Für die betroffenen Entwickler ist das gut, schließlich können sie auf besonders günstige Konditionen hoffen. Für Spieler bedeutet es aber, dass sie mit etwas Pech länger auf interessante Titel warten müssen.

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franzel 23. Apr 2014

Mich würde mal wirklich interessieren, wie groß der Kreis von "Spielern" ist, die eine...

dreamtide11 23. Apr 2014

Ich verstehe den Punkt und du hast Recht. Ich habe das Problem anders gelöst, ist auch...

Lord Gamma 23. Apr 2014

Und Einkünfte aus Nebenverdiensten, die natürlich gar keinen Einfluss auf die...

androidfanboy1882 22. Apr 2014

Ist tatsächlich so wie im Artikel beschrieben. Wir haben derzeit die Wahl: Cross...



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