Apple und Google: App Stores bringen Umsatz von 25 Milliarden US-Dollar

Mobile Apps generieren in diesem Jahr einen Umsatz von 25 Milliarden US-Dollar. Dabei werden bereits 35 Prozent der Apps für Tablets gekauft, wie die Analysten von ABI Research laut einem Bericht von Techcrunch berechnet(öffnet im neuen Fenster) haben. Auf Apples iOS entfallen schätzungsweise 65 Prozent des Umsatzes. Android erreicht 27 Prozent des Erlöses und andere Plattformen kommen auf 8 Prozent.
Apple bietet die Software in seinem App Store an, der im Juli 2008 eröffnet wurde. Google Play, ehemals Android Market, gibt es seit Oktober 2008. Microsoft stellte seinen Windows Store für Windows 8 und später auch für Windows RT im Dezember 2011 vor. Microsoft erlaubte es Entwicklern – anders als Apple – die Käufe direkt selbst abzuwickeln. Gedacht ist dies zum Beispiel für Zeitungsabonnements. Auch werbefinanzierte Apps lässt Microsoft zu, wobei es keine Einschränkungen bei der Wahl der Werbeplattformen gibt.
Ein Grund, dass Tablets bei Apps stark zulegen, ist laut ABI Research auch der Bildschirm. "Der größere Bildschirm lässt Anwendungen und Inhalte besser aussehen und sich besser anfühlen" , sagt ABI Senior Analyst Aapo Markkanen.
Tablets hätten zudem Potential, neue Nutzergruppen wie Kinder und alte Menschen besser anzusprechen.
Für Apples iOS würden in diesem Jahr 33 Prozent der Smartphone-Apps heruntergeladen; dem stehen Android-Apps mit 58 Prozent gegenüber. Doch Apples starke Position bei Tablets mache den Unterschied: ABI prognostiziert, dass 75 Prozent aller Apps auf Tablets auf einem iPad installiert werden, dagegen nur 17 Prozent auf Android-Geräten. Amazon erreicht mit seinem Kindle-Fire-Tablet rund 4 Prozent des App-Marktes, Windows-Tablets werden auf 2 Prozent geschätzt.



