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Apple und Facebook: Einfrieren von Eizellen wird in Deutschland abgelehnt

Apple und Facebook wollen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen bezahlen. Vertretern von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Deutschland geht das zu weit.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Apple und Facebook wollen das Einfrieren von Eizellen bezahlen
Apple und Facebook wollen das Einfrieren von Eizellen bezahlen (Bild: Reuters / Pichi Chuang)

Arbeitgeber und Gewerkschaften in Deutschland haben auf das Angebot von Facebook und Apple, ihren US-Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen zu bezahlen, ablehnend reagiert. "Die deutschen Arbeitgeber mischen sich nicht in die Familienplanung von Arbeitnehmern ein", sagte ein Sprecher der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) der Süddeutschen Zeitung (SZ). Ein Kinderwunsch sei "eine persönliche Entscheidung, auf die der Arbeitgeber keinen Einfluss nimmt". Ziel der Betriebe bleibe es aber, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch familienfreundliche Angebote zu erleichtern.

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DGB-Vize Elke Hannack sagte der SZ: "Geht's noch? Familienpolitik sieht für uns anders aus." Man brauche keine Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen die Entscheidung für oder gegen Kinder "schwer machen und vorgaukeln, sie könne auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben werden". Nötig seien Arbeitgeber, die mit flexiblen Arbeitszeitmodellen den Mut erhöhten, eine Familie zu gründen.

4.000 US-Dollar Baby Cash

Apple und Facebook verstehen ihr Angebot als Hilfe bei der Karriere- und Lebensplanung. Damit könnten Frauen den Kinderwunsch aufschieben und sich in jungen Jahren auf ihre Karriere konzentrieren. Laut US-Medienberichten geht es um Kosten von bis zu 20.000 US-Dollar pro Fall. Der iPhone-Konzern und das weltgrößte Onlinenetzwerk betonten zugleich, die Maßnahme sei lediglich ein Teil ihrer Sozialleistungen für Frauen und Familien.

So verweist Apple auf einen inzwischen mehr als vier Monate langen Mutterschaftsurlaub in den USA und die Übernahme von Kosten, wenn Mitarbeiter ein Kind adoptierten. Unter der seit Februar amtierenden Personalchefin Denise Young Smith wurde am Hauptquartier in Cupertino ein Wellness Center mit Ärzten eröffnet.

Bei Facebook bekämen Mitarbeiter nach der Geburt eines Kindes vier Monate lang bezahlten Urlaub und eine zusätzliche Zahlung von 4.000 Dollar "Baby Cash", sagte eine Unternehmenssprecherin dem Finanzdienst Bloomberg. Außerdem gebe es eine subventionierte Kinderbetreuung. Die Kosten für das Einfrieren von Eizellen übernimmt Facebook bereits seit Jahresbeginn. Apple folgt im kommenden Jahr.



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Silberwoelfin 17. Okt 2014

Niemand wird jemals wirklich gezwungen irgendwas zu tun. Nichtsdestotrotz wird es...

plutoniumsulfat 17. Okt 2014

Wohl eherJahrzehntausenden :D

plutoniumsulfat 17. Okt 2014

ist ja nicht alles vererbbar :D

barni_e 17. Okt 2014

Ja, das stimmt vielleicht, wenn man ein Kind hat, aber wenn es zwei oder drei sind, ist...


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