Apple TV+: Apple verlängert kostenloses Jahresabo um drei Monate

Das gilt auch für alle, die ein kostenpflichtiges Jahresabo von Apple TV+ abgeschlossen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Jahresabo von Apple TV+ läuft mindestens bis Ende Januar 2021 weiter.
Das Jahresabo von Apple TV+ läuft mindestens bis Ende Januar 2021 weiter. (Bild: Mark Ralston/AFP via Getty Images)

Alle vor knapp einem Jahr abgeschlossenen Jahresabos von Apple TV+ laufen drei Monate länger als geplant. Das berichten unter anderem Techcrunch sowie The Verge. Golem.de hat sich die Angaben von Apple bestätigen lassen. Diese Regelungen gelten auch für die Kundschaft in Deutschland. In den Einstellungen eines aktiven Apple-TV+-Abos wird die Verlängerung bei Golem.de bisher noch nicht angezeigt. Offenbar erfolgt das erst in den nächsten Tagen und Wochen.

Am 1. November 2019 startete das Video-Streaming-Abo Apple TV+ weltweit. Regulär kostet das Abo seitdem 4,99 Euro pro Monat. Apple bot gleich zu Beginn die Möglichkeit, das Abo ein Jahr kostenlos nutzen zu können, wenn ein aktuelles Apple-Gerät verwendet wird. Wer Apple TV+ zum Start gebucht hat, müsste das Abo Ende Oktober 2020 kündigen, damit es sich nicht verlängert und in ein kostenpflichtiges Abo verwandelt. Wer das kostenlose Jahresabo vorher kündigt, kann es dann mit sofortiger Wirkung nicht länger verwenden.

Ein zum Start von Apple TV+ abgeschlossenes Abo soll nun noch bis zum 31. Januar 2021 weiterlaufen. Die Verlängerung um drei Monate gilt für alle, die ein Jahresabo vor dem 31. Januar 2020 gebucht haben. Dann sollen sich auch später abgeschlossene Abos um jeweils drei Monate verlängern. Als Grund für die Verlängerung wird die anhaltende Coronapandemie genannt. Apple will der Kundschaft die Möglichkeit geben, das Abo auch im bevorstehenden von der Pandemie gezeichneten Winter nutzen zu können.

Bei monatlicher Zahlung von Apple TV+ gibt es eine Gutschrift

Wer vor dem 1. November 2020 ein Abo für Apple TV+ abgeschlossen hat und dafür monatlich bezahlt, soll von Apple eine Gutschrift der monatlichen Abogebühren erhalten. Apple will Abokunden darüber per E-Mail informieren, Golem.de hat bisher keinen derartigen Hinweis erhalten. Apple hat bis heute keine Zahlen dazu genannt, wie viele Abonnenten für Apple TV+ bezahlen und wie viele das kostenlose Jahresabo in Anspruch genommen haben.

Seit dem Start von Apple TV+ ist der Katalog zwar gewachsen, im Vergleich zur Konkurrenz ist die Auswahl aber weiterhin dürftig. Nach Angaben der Streaming-Suchmaschine Justwatch umfasst das Abo von Apple TV+ derzeit 32 Serien und acht Filme. Bei den acht Filmen sind aber nur drei Spielfilme dabei, die übrigen sind Dokumentationen. Bei den Serien bestehen nur wenige aus mehr als einer Staffel.

Zum Vergleich: Der Katalog von Disney+ umfasst für einen Monatspreis von 7,99 Euro derzeit 154 Serien und 833 Filme. Bei Prime Video gibt es 873 Serien und 5.141 Filme bei einem Monatspreis von 7,99 Euro im Rahmen eines Prime-Abos. Der Katalog von Netflix umfasst 1.514 Serien sowie 2.876 Filme. Ein Netflix-Abo gibt es ab 7,99 Euro pro Monat. Wer HD-Auflösung haben möchte, muss allerdings 11,99 Euro monatlich bezahlen. Für den Zugriff auf Inhalte in 4K-Auflösung fallen 15,99 Euro im Monat an.

Mehr dazu:

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Energiewende
Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf

IT ist der Game Changer der Energiewende - nur nicht in Deutschland.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Energiewende: Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf
Artikel
  1. Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
    Disney+, Netflix und Prime Video
    Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

    Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

  2. Mehrjährige Haftstrafe: Betreiber von Deutschland im Deep Web verurteilt
    Mehrjährige Haftstrafe
    Betreiber von Deutschland im Deep Web verurteilt

    Der Verurteilte war Betreiber einer der größten deutschsprachigen Darknet-Plattformen für den Drogenhandel - mit rund 16.000 Benutzern.

  3. Aufkauf der Restaktien: Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen
    Aufkauf der Restaktien
    Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen

    Das Angebot des Investors für die restlichen Anteile liegt vor. Die Software AG trennt sich derweil von zwei Produkten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /