Abo
  • Services:
Anzeige
Der neue Apple TV und die neue Fernbedienung
Der neue Apple TV und die neue Fernbedienung (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple TV 4: Apps, Siri und noch mehr Apps für den Fernseher

Der neue Apple TV und die neue Fernbedienung
Der neue Apple TV und die neue Fernbedienung (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Die vierte Generation des Apple TV hat einen schnelleren Prozessor und eine neue Fernbedienung. Doch im Fokus der Präsentation stand die Software, speziell die Sprachassistentin Siri.

Nach drei Jahren ohne Update ist heute die vierte Generation des Apple TV vorgestellt worden. Der Fokus der Set-Top-Box liegt vor allem auf einem: dem neuen Betriebssystem TVOS mit Siri und Apps. Das heißt aber nicht, dass die Hardware gleich geblieben ist.

Anzeige

Als Prozessor kommt jetzt - wie auch im iPhone 6 - der A8-Chip von Apple zum Einsatz, ac-WLAN und Bluetooth 4.0 werden auch unterstützt. Einen USB-Steckplatz gibt es nach wie vor nicht. Durch die neue Hardware ist die Box ein wenig größer geworden: Rund 10 mm höher ist das Gehäuse des Apple TV. Neu ist auch HDMI-CEC. Über die CEC-Schnittstelle können Geräte herstellerübergreifend gemeinsam kontrolliert werden. So kann etwa die Lautstärke des A/V-Receivers über den Apple TV reguliert werden.

Die optisch auffälligste Neuerung ist die Fernbedienung: Neben sechs Hardwaretasten, etwa um die Lautstärke zu regulieren, hat sie ein Touchpad mit Glasoberfläche. Mit Wischgesten soll so durch das Betriebssystem navigiert werden. Hauptsächlich soll aber die Sprachsteuerung mit Siri genutzt werden, weswegen auch ein Mikrofon in der Fernbedienung verbaut ist. Spultasten hat die Fernbedienung nicht. Neigungssensoren werden vor allem zur Steuerung von Spielen genutzt, besonders bei Rennspielen. Mit der Set-Top-Box kommuniziert die Fernbedienung über Bluetooth 4.0, der Akku soll rund drei Monate halten und kann über den Lightning-Anschluss geladen werden.

  • Der neue Apple TV ist etwas größer. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Die Fernbedienung hat ein Tochpad. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • In der Suche werden alle Inhalteanbieter berücksichtigt. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Der Startbildschirm von TV OS (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Siri ist ein integraler Bestandteil des Betriebssystems. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
In der Suche werden alle Inhalteanbieter berücksichtigt. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Am meisten Zeit räumte Apple während der Präsentation der Software ein: Das Betriebssystem der Set-Top-Box nennt Apple TVOS. Die Sprachassistentin Siri ist ein integraler Bestandteil: Wer will, kann Apple TV allein mit Sprachbefehlen bedienen. Dabei verarbeitet die Software nicht nur Befehle zur Bedienung, sondern beantwortet auch Fragen - wie es Siri-Nutzer auch vom iPhone und iPad gewohnt sind. Wer während eines Films eine Stelle nicht versteht, fragt Siri einfach "Was haben sie gesagt?" und der Film wird zehn Sekunden zurückgespult und kurzzeitig werden Untertitel eingeblendet.

Bei der Suche nach Filmen und Serien werden alle von Apple unterstützten Inhalteanbieter berücksichtigt. Das können auch die in den USA beliebten Streaming-Geräte von Roku. Wer etwa nach einem James-Bond-Film sucht, muss - anders als etwa beim Fire TV oder beim Nexus Player - nicht die Bibliotheken der einzelnen Inhalteanbieter durchsuchen, sondern bekommt in der Suche angezeigt, wo der Film verfügbar ist, etwa bei iTunes oder Netflix. Amazon mit Prime Instant Video bleibt außen vor.

Wichtiger werden beim Apple TV Third-Party-Apps, dazu bekommt TVOS einen eigenen App Store. Bereits zum Start sollen etwa Spiele wie Crossy Roads, Rayman Adventures und das neue Guitar Hero verfügbar sein. Bereits bekannte Apps von Inhalteanbietern wie der MLB, der US-Baseball-Liga, wird es ebenfalls geben - diese wird voraussichtlich nur in den USA verfügbar sein. Apps abseits von Bildern, Musik und Videos, etwa zum Onlineshopping und Suchen eines Hotels, werden zum Start des Apple TV verfügbar sein.

Für Entwickler sollen die neuen Apple TVs noch heute ausgeliefert werden, auch das Betriebssystem TVOS mit neuen Entwicklerwerkzeugen zum Erstellen neuer Apps ist ab heute verfügbar.

Der reguläre Verkauf soll Ende Oktober in rund 80 Ländern, vermutlich auch Deutschland, starten. Die 32-GByte-Version soll 150 US-Dollar kosten, das 64-GByte-Modell soll es für 200 US-Dollar geben.

Nachtrag vom 9. September 2015, 21:33 Uhr

Der Build 13T5347l des neuen Betriebssystems TVOS kann bereits auf für Entwickler gedachte Apple TVs heruntergeladen werden.


eye home zur Startseite
Netspy 11. Sep 2015

Ansichtssache. Ich ich habe andere Fernbedienungen die unter rund oder flach sind und...

hifimacianer 11. Sep 2015

Das AppleTV IST quasi Kodi, nur dass die Plug-Ins hier quasi die Apps sind. Es bietet...

hifimacianer 11. Sep 2015

Kleiner Hinweis: Für iPhone und iPad gibt es Amazon Video bereits als App, genau so wie...

hifimacianer 11. Sep 2015

Das ist doch Blödsinn. Man muss doch ohnehin mit der Fernbedienung noch durch die...

elitezocker 11. Sep 2015

Es handelt sich um plexiGLAS



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MediFox GmbH, Hildesheim
  2. Smartsteuer GmbH, Hannover
  3. SSI Schäfer Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg
  4. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Pulp Fiction, Leon der Profi, Good Will Hunting)
  2. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Milliarden-Übernahme

    Google kauft Smartphone-Teile von HTC

  2. MPEG

    H.265-Nachfolger kann 30 bis 60 Prozent Verbesserung bringen

  3. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  4. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  5. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  6. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  7. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  8. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  9. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  10. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

Play Austria: Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
Play Austria
Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
  1. Human Head Studios Nach 17 Jahren kommt die Fortsetzung für Rune
  2. Indiegames Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse
  3. Spielebranche Mikrotransaktionen boomen zulasten der Kaufspiele

  1. Open Source und Public review?

    chefin | 07:17

  2. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    hyperlord | 07:12

  3. Re: "Oh Menno, die wollen nicht mit uns Spielen"

    Eheran | 07:09

  4. Re: Awwwww!

    Eheran | 07:03

  5. Re: Beweise?

    jones1024 | 06:51


  1. 07:10

  2. 07:00

  3. 18:10

  4. 17:45

  5. 17:17

  6. 16:47

  7. 16:32

  8. 16:22


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel