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Apple: Tim Cook dementiert Pläne, iOS und MacOS anzunähern

Apple-Chef Tim Cook weist Spekulationen zurück, iOS und MacOS rückten näher zusammen. Das sei nicht im Sinne der Nutzer. Damit sind auch Gerüchte widerlegt, es gebe eine Methode, die Apps gleichzeitig auf iOS und MacOS bringt.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-CEO Tim Cook auf der WWDC 2012
Apple-CEO Tim Cook auf der WWDC 2012 (Bild: Flickr/Mike Deerkoski/CC-BY 2.0)

Apple-CEO Tim Cook hat in einem Interview mit der australischen Zeitung The Sydney Morning Herald dementiert, dass die Betriebsysteme MacOS und iOS in irgendeiner Form zusammengeführt würden. "Einer der Gründe, warum MacOS und iOS beide unglaublich gut sind, ist dass wir sie dahin geführt haben, wofür sie jeweils da sind. Und wenn man beginnt, sie zu verschmelzen, dann beginnt man auch Kompromisse und Abstriche zu machen", sagte er. "Vielleicht wäre das Unternehmen letztlich effizienter, aber darum geht es nicht. Es geht darum, Leuten die Dinge zu geben, die sie dann nutzen, um ihre Kreativität und Passionen zu entfalten. Diese Zusammenführung, auf die sich einige fixieren - ich denke nicht, dass es das ist, was die Nutzer wollen."

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Berichte, MacOS und iOS würden näher aneinandergerückt, verbreitete beispielsweise der Nachrichtendienst Bloomberg. Es werde eventuell Entwicklertools geben, die eine App für iOS und MacOS zugleich bereitstellen könnten. Je nach Betriebssystem würde diese ihre Benutzeroberfläche dynamisch anpassen und per Touchscreen oder Maus-Tastatur-Steuerung bedienbar sein.

Modularer Mac Pro und Nicht-Intel-CPU für Macs

Dieses System erinnert stark an Microsofts Ansatz, UWP-Applikationen für Tablets und Desktop-Systeme zu entwickeln. Die Werkzeuge dafür erhalten Entwickler beispielsweise durch die integrierte Entwicklungsumgebung Visual Studio. Auch der Wechsel zwischen Tablet- und Desktop-Modus in Windows 10 ist ein Indiz für Microsofts Strategie.

Bei Apple sieht es hingegen so aus, dass das Unternehmen weiter seinen eigenen Weg gehen will. So gibt es Berichte - unter anderem auch von Bloomberg -, dass Mac-Systeme ab 2020 wieder ohne Intel-Prozessoren auskommen sollten. Stattdessen will Apple einen eigenen Chip entwickeln. Andererseits soll es einen Mac Pro geben, der entgegen der Strategie des geschlossenen Systems modular aufgebaut und konfigurierbar sein soll. Dieser soll allerdings erst 2019 erscheinen.



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Walter Plinge 20. Apr 2018

Das Problem wären die Entwickler, bzw. deren Auftraggeber. Es hätte - für diese...

Newfinder 20. Apr 2018

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