Apple: Tim Cook besucht Foxconn-Fabrik

Tim Cook hat ein Foxconn-Werk besucht, wo iPhones gefertigt werden. Chinas Vizepremier Li Keqiang sagte Cook, dass multinationale Unternehmen mehr auf das Wohlergehen der chinesischen Arbeiter achten sollten.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Chef in Foxconn-Fabrik
Apple-Chef in Foxconn-Fabrik (Bild: Handout/Reuters)

Apple-Chef Tim Cook hat den Auftragshersteller Foxconn besucht. Auf seiner ersten Chinareise, seit er die Konzernführung von Steve Jobs übernommen hat, war der Manager in einem neu errichteten, großen Werk von Foxconn. Bilder zeigen ihn lächelnd mit Produktionsarbeitern im Foxconn Zhengzhou Technology Park in der Provinz Hebei. In dem Werk, wo iPhones gefertigt werden, arbeiten 120.000 Menschen, wie die South China Morning Post berichtet.

China sei bereits Apples zweitwichtigster Markt, meldet die in Hongkong erscheinende Zeitung weiter. "China ist sehr wichtig für uns und wir wollen hier für mehr Wachstum mehr investieren", sagte Carolyn Wu, die Sprecherin von Apple China der Zeitung.

Cook traf sich mit Vizepremierminister Li Keqiang und dem Pekinger Bürgermeister und besuchte einen der zwei Apple Retail Stores in der chinesischen Hauptstadt.

Chinas Regierung: Apple soll mehr auf Wohlergehen der Arbeiter achten

Laut der regierungsoffiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sagte Li, China wolle mehr auf die Einhaltung geistiger Eigentumsrechte achten. Multinationale Unternehmen sollten mehr das Wohlergehen der chinesischen Arbeiter im Blick haben und technologische Möglichkeiten mit den Chinesen teilen.

Apple hatte sich an die Fair Labor Association (FLA) gewandt, damit diese "spezielle Untersuchungen" bei Foxconn in Shenzhen und Chengdu und anderen Unternehmen durchführt, hatte das Unternehmen am 13. Februar 2012 bekanntgegeben.

Die New York Times hatte am 26. Januar 2012 zu den bekannten Missständen bei Foxconn und Wintek erstmals belastende Aussagen von einem früheren Foxconn-Manager und ehemaligen Apple-Managern veröffentlicht. Apple soll demnach für die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und eine Serie von tödlichen Arbeitsunfällen bei seinen Auftragsherstellern in China mitverantwortlich sein. Cook hatte kurz danach erklärt, dass das Unternehmen ständige Audits bei den Firmen in China durchführe. Zu den Audits hatte die Zeitung geschrieben, dass Apple bereits Hunderte dieser Überprüfungen zu den Arbeitsbedingungen bei seinen Auftragsherstellern durchgeführt habe, die immer wieder schwere Verstöße benannt hätten. "Wenn Sie die gleichen Problemmuster Jahr für Jahr sehen, dann heißt das, dass die Unternehmen dies ignorieren, anstatt es zu lösen", sagte ein Ex-Apple-Manager, der in dem Bereich Zulieferer tätig war, der New York Times.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


cry88 30. Mär 2012

es is die aufgabe des staates sich um seine bürger zu kümmern, nicht wie china (und...

elgooG 29. Mär 2012

Solange die Fabriken innerhalb von 20 Minuten so umgerüstet werden können, dass es auf...

Moriv 29. Mär 2012

"Laut der regierungsoffiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sagte Li, China...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Starship Troopers
Paul Verhoevens missverstandene Satire

Als Starship Troopers in die Kinos kam, wurde ihm faschistoides Gedankengut unterstellt. Dabei ist der Film des Niederländers Paul Verhoeven eine beißende Satire.
Von Peter Osteried

25 Jahre Starship Troopers: Paul Verhoevens missverstandene Satire
Artikel
  1. Azure DevOps: Die Entwicklerplattform, die es richtig macht
    Azure DevOps
    Die Entwicklerplattform, die es richtig macht

    Azure DevOps ist eine mächtige und ständig wachsende Plattform. Ich bin Fan - und zwar aus guten Gründen.
    Ein IMHO von Rene Koch

  2. Lügenvorwürfe: Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe
    Lügenvorwürfe
    Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe

    Wie in Köln arbeiten Telekom-Werber offenbar auch in Karlsruhe mit fragwürdigen Methoden. Verbraucherschützer fordern ein Verbot solcher Besuche ohne Einwilligung.

  3. Energiekrise: Brauchen wir Atomkraftwerke noch?
    Energiekrise
    Brauchen wir Atomkraftwerke noch?

    Wegen des Kriegs in der Ukraine laufen die letzten drei deutschen Atomkraftwerke bis Mitte April. Ein Weiterbetrieb wird gefordert. Wie realistisch oder sinnvoll ist das?
    Eine Analyse von Werner Pluta

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Kingston NV2 2TB 104,90€ • Patriot Viper VPN100 2TB 123,89€ • Alternate: Weekend Sale • WSV bei MediaMarkt • XIAOMI Watch S1 149€ • Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 Radeon RX 6800/XT 227,89€ • MindStar: be quiet! Dark Power 13 1000W 259€ • The Legend of Zelda: Link's Awakening 39,99€ [Werbung]
    •  /