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Apple: Swift bekommt deklaratives UI-Framework

Das Erstellen von Oberflächen mit Apples hauseigener Programmiersprache Swift soll künftig einfacher werden. Dazu führt der Hersteller ein deklaratives UI-Framework ein, das auch über einfache grafische Werkzeuge in Xcode genutzt werden kann.
/ Sebastian Grüner
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Apple zeigt auf der WWDC 19 die Gestaltung von Apps mit SwiftUI. (Bild: Apple)
Apple zeigt auf der WWDC 19 die Gestaltung von Apps mit SwiftUI. Bild: Apple

Auf seiner Entwicklermesse WWDC 19 hat Apple das Framework SwiftUI vorgestellt(öffnet im neuen Fenster). Wie der Name schon andeutet, handelt es sich dabei um eine neue Methode zum Gestalten von grafischen Oberflächen mit der hauseigenen Programmiersprache Swift. Die wohl wichtigste Eigenschaft von SwiftUI(öffnet im neuen Fenster) ist die deklarative Syntax, die vor allem dazu dienen soll, "einfachen, leicht verständlichen" Code zu erzeugen.

Das Framework liefert darüber hinaus eine Vielzahl von wichtigen Funktionen zur Gestaltung gleich mit. Dazu gehören die Unterstützung des Dark Mode ebenso wie die Unterstützung für die Schreibrichtung von Rechts-nach-links für Schriftsprachen, die dies nutzen. Apple hebt außerdem die einfache Nutzung von Animationen in der UI hervor. Entwickler können hierfür auf vorgefertigte Effekte zurückgreifen.

Unterstützt wird die Entwicklung von SwiftUI nativ in Xcode 11. Ein grafisches Werkzeug zur Gestaltung der Oberfläche soll es ermöglichen, für diese Tätigkeit ganz ohne das Schreiben von Code auszukommen. Möglich ist dies etwa per Drag-and-Drop der einzelnen UI-Elemente im visuellen Editor. Der Code wird dabei automatisch generiert und im Hintergrund konstant kompiliert und ausgeführt, um Änderungen direkt sichtbar zu machen.

SwiftUI Demo
SwiftUI Demo (06:03)

Eine Vorschaufunktion in Xcode soll es Entwicklern zudem ermöglichen, jede mögliche Ansicht einer App mit Beispieldaten und verschiedenen Konfigurationsoptionen auszuprobieren. Das Framework SwiftUI wird künftig als native API auf allen von Apple unterstützten Geräten angeboten und kann so auch zur plattformübergreifenden Entwicklung genutzt werden, egal ob Desktop, Smartphone oder auch Smartwatch.


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