Tolles Panel, schäbige Kamera

Eines können wir dem Studio Display zugutehalten: Es kann mit einer hohen Helligkeit und guten Farbraumabdeckung punkten. Wir messen beim voreingestellten Profil Apple Display 600 Nits maximal 583 cd/m². Zusätzlich ist das Panel sehr blickwinkelstabil. Durch die hohe Helligkeit fällt das spiegelnde Glaspanel nicht zu sehr auf, obwohl Reflexionen zu sehen sind.

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Kreative Profis können sich zudem über eine sehr gute Farbraumabdeckung freuen. Wir messen 97,5 Prozent des DCI-P3-Farbraumes und 88 Prozent des Adobe-RGB-Farbraumes, der als Standard im Bereich Grafikdesign und Mediengestaltung dient.

Die hohe Auflösung (5.120 x 2.880 Pixel) ist ebenfalls ein Vorteil. Auch im Vergleich zu 4K sehen Texte und Kanten sehr scharf aus. Die hohe Pixeldichte von 218 Pixel pro Zoll ist im 27-Zoll-Formfaktor ein Alleinstellungsmerkmal. Lediglich der LG Ultrafine 5K ist ähnlich ausgestattet, kostet aber wesentlich weniger Geld. Übrigens setzt Apple auf die gleiche Auflösung und Panelgröße, die bereits beim iMac 2020 mit Intel-SoC zum Einsatz kam. Der aktuelle iMac mit M1-Chip (Test) ist kleiner.

Es fehlen diverse Zusatzfunktionen, die bei einem so teuren Panel gerne dabei sein könnten. So werden maximal 60 Hz Bildfrequenz unterstützt, obwohl Apple etwa beim Macbook Pro 16 bereits auf schnellere 120 Hz mit dynamischer Bildrate setzt. Zudem fehlen HDR und Adaptive Sync. Stattdessen stellt das Studio Display ein gut ausgeleuchtetes IPS-Panel mit wenigen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur einer der USB-C-Ports ist als Displayausgang konzipiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Stromkabel ist integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Integrierter Standfuß (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lautsprecher hinter dem Bildschirm (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das mitgelieferte Kabel misst einen Meter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Webcam an der Oberseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ausleuchtung des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Webcam rauscht stark. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Ausleuchtung des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Entsprechend ist die Reaktionszeit des Panels - für IPS - eher gering. Im Ufo-Bildschirmtest merken wir bei 60 Hz Schlieren. Außerdem sehen wir stellenweise an den Bildschirmrändern die Hintergrundbeleuchtung, wenn wir ein homogenes schwarzes Bild anzeigen. Das können einige andere IPS-Displays wie der Eizo Flexscan EV3896 besser, wenn dieser auch wesentlich weniger hell leuchtet.

Monitor mit Zusatzfunktionen

Andererseits bezahlen wir beim Studio Display nicht nur das Panel selbst, sondern einige Features, die so auf dem Markt selten sind. Es ist etwa eine Kamera integriert, die in Videokonferenzen davor sitzende Personen automatisch erkennt und so stets im Bildfokus hält. Schwenken wir zum Beispiel unseren Kopf von links nach rechts, folgt uns der Bildausschnitt.

Das funktioniert mit Einzelpersonen und mit mehreren Konferenzteilnehmern. Die Kamera zoomt bei Bedarf hinaus, um möglichst alle erkannten Personen im Bild zu behalten. Der maximale Blickwinkel beträgt 122 Grad. Das ist eine spannende Funktion, die übrigens auch das im Display verbaute Apple-A13-Bionic-SoC erklärt. Auf 64 GByte integriertem Flash-Speicher ist iOS 15.4 installiert. Effektiv ist hier also ein Apple-Smartphone im Monitor integriert.

  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur einer der USB-C-Ports ist als Displayausgang konzipiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Stromkabel ist integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Integrierter Standfuß (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lautsprecher hinter dem Bildschirm (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das mitgelieferte Kabel misst einen Meter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Webcam an der Oberseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ausleuchtung des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Webcam rauscht stark. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Webcam rauscht stark. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die Bildqualität der integrierten Webcam hat uns hingegen negativ überrascht - vor allem, weil Apple hier einen 12-Megapixel-Sensor mit F/2.4-Blende nutzt. Sobald die Umgebung nicht vollständig hell ausgeleuchtet ist, rauscht die Webcam stark und teilnehmende Personen sehen vor dem Display stets ausgefranst aus.

Aber auch in gut ausgeleuchteten Büros ist ein starkes Grundrauschen vorhanden. Professionalität sieht anders aus, und wenn wir ehrlich sind, ist die integrierte automatische Gesichtsverfolgung eher eine Spielerei. Sinnvoller wäre es, wenn wir die Kamera per Knopfdruck oder über eine physische Abdeckung verdecken oder ausschalten könnten - hier aber: Fehlanzeige.

Apple Studio Display, LED-Monitor

Tolle integrierte Lautsprecher

Dafür gibt es eine andere Zusatzfunktion im Studio Display: An den Displayrändern sind diverse Gitter zu erkennen, darunter befinden sich die sechs integrierten Lautsprecher, die laut Apple für einen "breiten Stereosound" sorgen sollen.  Das Unternehmen wirbt zudem mit Begriffen wie Dolby Atmos und mehr.

Audiostandards für Kinosäle können natürlich nicht mit einem Monitor erfüllt werden, wir sind uns aber sicher: Apple verbaut die besten Lautsprecher, die wir in einem Monitor bisher testen konnten. Gerade hohe Töne und Basspassagen sind definiert und einzelne Tonspuren gut herauszuhören. Zusätzlich ist die maximale Lautstärke beeindruckend.

  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur einer der USB-C-Ports ist als Displayausgang konzipiert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Stromkabel ist integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Integrierter Standfuß (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lautsprecher hinter dem Bildschirm (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das mitgelieferte Kabel misst einen Meter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Webcam an der Oberseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Apple Studio Display (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ausleuchtung des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Webcam rauscht stark. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Lautsprecher hinter dem Bildschirm (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das merken wir, wenn wir etwa elektronische Ambient-Musik wie das Album Derelicts von Carbon Based Lifeforms laufen lassen. Die Künstler sind dafür bekannt, Raumklang für einen besseren Effekt zu verwenden. Diesen Raumklang können wir definitiv wahrnehmen, wenn wir vor dem Studio Display sitzen und von der linken und rechten Seite Melodien zu hören sind, ohne dabei übersteuert zu wirken. Natürlich ersetzen die Lautsprecher keine teure Heimkino-Soundanlage. Die meisten Menschen zu Hause dürften aber damit absolut zufrieden sein - vom Büroeinsatz ganz zu schweigen.

Ein weiteres Feature ist die integrierte Sprachsteuerung. Wir können Apples Sprachassistentin Siri mit Knopfdruck auf das Symbol in Mac OS für diverse Suchanfragen verwenden. Alternativ kann das recht gut klingende eingebaute Mikro auch in Videokonferenzen genutzt werden.

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 Apple Studio Display im Test: Wenn Design über Funktion gehtApple Studio Display: Verfügbarkeit und Fazit 
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Konsumkind 25. Mär 2022

Du hast recht, mein Fehler ;-)

ezadoo 24. Mär 2022

Einzig und allein bei meinem subjektiven Empfinden. Es stört in meinen Augen die...

senf.dazu 24. Mär 2022

Die Begrenzung auf ein 1080p (1920x1080 mit schwarzen Balken oben und unten) war meiner...

cyberganny 23. Mär 2022

Es ist immer wieder lustig zu sehen, dass hier Menschen über Preise von Apple Produkten...



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