Apple Studio Display – Verfügbarkeit und Fazit
Apple bietet das Studio Display ab einem Preis zu 1.700 Euro an. Dafür gibt es die Grundvariante mit neigbarem, aber nicht höhenverstellbarem Standfuß und spiegelndem Display. Wollen wir den ergonomischen Standfuß haben, zahlen wir 400 Euro mehr. Für die Nanotextur-Entspiegelung werden noch einmal 300 Euro fällig. Ein Thunderbolt-5-Kabel ist stets enthalten.
Fazit
Mittlerweile muss auch ein Apple mehr als eine 5K-Auflösung, ein schickes Design und einfache Integrierbarkeit in das Mac-Ökosystem auffahren, um ein wirklich überzeugendes Produkt abzuliefern. Gerade für den Grundpreis von 1.700 Euro fehlen hier einfach Funktionen, die bei einem guten Monitor Pflicht sind.
Stattdessen bekommen wir für den Preis ein kompaktes, gut ausgeleuchtetes und farbtreues 27-Zoll-Panel mit einer Auflösung, die andere Hersteller bereits für merklich weniger Geld anbieten. Und die verzichten meist nicht auf ergonomisch grundlegende Eigenschaften wie eine Entspiegelung oder Höhenverstellbarkeit.
| Pro | Contra |
|---|---|
| Sehr hohe Auflösung und Pixeldichte für 27" | Sehr teuer |
| Helles IPS-Panel mit guter Farbraumabdeckung | Höhenverstellung und Entspiegelung kosten extra |
| Schickes Apple-Design | Funktioniert nur mit MacOS gut, da externe Knöpfe fehlen |
| Exzellente Lautsprecher für einen Monitor | Nur USB-C/Thunderbolt |
| Sehr gute integrierte Webcam | HDR, 120 Hz und Mini-LED gibt es nur bei der (doppelt so teuren) XDR-Variante |
Generell lässt sich das Studio Display nur unter MacOS sinnvoll nutzen, da externe Bedienelemente wie Knöpfe und Schalter durch eine in MacOS integrierte Softwarelösung ersetzt werden. So können wir unter Windows und ohne externe Tools nicht einmal die Helligkeit des Panels einstellen.
Dafür funktioniert das Plug-and-Play-Prinzip sehr gut. Das Studio Display schaltet sich immer dann ein, wenn wir unser Macbook einschalten. Über ein einzelnes Thunderbolt-Kabel steuern wir zudem Kamera, Lautsprecher und weitere USB-C-Buchsen an der Rückseite an. Gleichzeitig wird unser Macbook mit 96 Watt geladen – praktisch.
Die Kamera und Lautsprecher sind für eine integrierte Monitorlösung wirklich gut gelungen. Der Sound ist klar, laut und vermittelt einen soliden Raumklang, während die Kamera selbst mit teuren separaten Webcams gut mithalten kann.
Es ist nur schade, dass all die Extra-Funktionen mehr Geld kosten und wir für das richtig gute Panel im Studio Display XDR mehr als das Doppelte zahlen müssen. Das Studio Display dürfte somit für die wenigsten Kunden interessant sein, wenn sie nicht unbedingt auf die Apple-Ästhetik Wert legen.
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