Apple: SOS-Notruf via Satellit auf iPhones soll im November starten
Eine Investition von 450 Millionen US-Dollar aus Apples Advanced Manufacturing Fund soll in den USA die Infrastruktur bereitstellen, um die Notruffunktion via Satellit für die iPhone-14-Modelle zu ermöglichen. Im November 2022 soll der Dienst in den USA und Kanada starten.
Ein Großteil des Geldes gehe an den Satellitendienst Globalstar und Einrichtungen in den USA, teilte Apple mit(öffnet im neuen Fenster) . Mit der Investition sollen das Satellitennetzwerk und die Bodenstationen von Globalstar ertüchtigt werden. Bei Globalstar unterstützen rund 300 Mitarbeiter den neuen Dienst.
Setzten iPhone-Nutzer einen Notruf über Satellit ab, wird die Nachricht von einem der 24 Globalstar-Satelliten empfangen, die sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn mit einer Geschwindigkeit von mehr als 25.000 km pro Stunde bewegen. Der Satellit sendet die Nachricht dann an Bodenstationen.
Besitzern eines neuen iPhones 14 wird bei der Nutzung der Notruffunktion gezeigt, in welche Richtung sie ihr Smartphone halten müssen, um einen Satelliten zu erfassen. Apple zufolge soll eine Notrufübertragung bei klarem Himmel 15 Sekunden dauern – bei Bewölkung hingegen auch mehrere Minuten.
Sobald die Nachricht von einer Bodenstation empfangen wurde, wird sie an Notdienste weitergeleitet, die Hilfe schicken können, oder an ein Relaiszentrum mit von Apple geschulten Notfallspezialisten, falls lokale Notdienste keine Textnachrichten empfangen können.
Um die Zuverlässigkeit und Abdeckung zu erhöhen, wurden neue Antennen in allen Globalstar-Bodenstationen weltweit installiert.
Die neuen iPhones können ohne sperrige Zusatzantenne über Satelliten Notrufe absetzen. Telefonieren können Nutzer zwar nicht, aber Nachrichten mit allen benötigten Informationen verschicken.
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