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Apple Silicon: Warum Apple den M6 Pro und M6 Max überspringt

Der M6-Chip wird ab Herbst 2026 wohl der einzige Vertreter der neuen Chip-Generation sein. M7 und M8 sollen viele hundert GByte RAM unterstützen.
/ Oliver Nickel
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Den M6 Pro und M6 Max wird es wohl nicht geben. (Bild: Pixabay.com)
Den M6 Pro und M6 Max wird es wohl nicht geben. Bild: Pixabay.com

Apple arbeitet bereits seit einiger Zeit an den kommenden Apple-Silicon-Generationen. Laut einem Bericht des Magazins Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) sind offenbar bereits die M7- und M8-Chips in der Entwicklung. Zudem soll im Herbst 2026 ein neuer M5 Ultra als High-End-Version der aktuellen Generation erscheinen. Dieser wird wohl parallel zum M6 erscheinen.

Der M6 selbst wird allerdings wohl nicht in weiteren Ausbaustufen, also Pro Max und Ultra, kommen. Für Bloomberg ist klar: Der Konzern wird den Fokus aufgrund aktueller Entwicklungen bei KI auf die Nachfolgegenerationen des M6 setzen. Die M7- und M8-Chips werden wahrscheinlich mit besonders vielen Verbesserungen bei der Neural Engine kommen. Mit dem überarbeiteten KI-gestützten Siri-Assistenten hat Apple zudem die Software im Sortiment, um von der Hardware Gebrauch zu machen.

KI ändert den Fokus

Im Umkehrschluss kann erwartet werden, dass der M6 im Herbst wohl eher weniger Verbesserungen bei der Neural Engine bringen wird. Diese Fortschritte gab es bereits beim Schritt vom M4 zum M5, bei dem unter anderem die Neural Engine mit mehr Cores ausgestattet wurde. Der M5 kann durch eine schnellere Speicherbandbreite zudem mehr Daten mittels GPU verarbeiten. Das trifft auch auf lokales Inferencing für LLMs zu.

Für den kommenden Herbst-Launch wird der M5 Ultra wohl erst einmal zum schnellsten Apple-Silicon-Prozessor werden. Laut Bloombergs Insider-Informationen soll der Chip etwa bis zu 700 GByte Arbeitsspeicher nutzen können. Wie bei allen M-Chips kann dieser Speicher auch als Videospeicher der GPU genutzt werden.

Ein für 2029 geplanter Server-Chip wird die RAM-Kapazität mutmaßlich noch einmal auf 1,5 TByte verdoppeln. Dieser soll sich an den Fähigkeiten eines M7 Ultra orientieren. Für die M8-Generation arbeitet Apple wohl an einem verbesserten Prozessor mit dem internen Codenamen Soko. Für 2028 sollen solche Chips zudem im 1,4-Nanometer-Verfahren (A14) bei TSMC gefertigt werden.


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