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Apple Silicon und Linux: Apple-M3-Macs kommen NVMe-Support im Linux-Kernel näher

Trotz der fortschreitenden Integration der Apple-M3-Hardware-Unterstützung im Linux-Kernel bleibt die funktionale Unterstützung rudimentär.
/ Mike Faust
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Mit dem Linux-Kernel 7.3 wurde auch die Unterstützung für leistungsfähigere M3-Modelle eingeführt. (Bild: Apple)
Mit dem Linux-Kernel 7.3 wurde auch die Unterstützung für leistungsfähigere M3-Modelle eingeführt. Bild: Apple

Eine neu eingereichte, siebenteilige Patch-Serie des Entwicklers Janne Grunau aktiviert die NVMe-Speicherunterstützung im Linux-Kernel auf allen M3-Prozessoren von Apple. Wie Phoronix berichtet(öffnet im neuen Fenster), funktioniert die Ansteuerung des NVMe-Speichers auf dieselbe Weise wie bei den vorherigen Apple-M2-Pro-, -Max- und -Ultra-Chips, erfordert jedoch aufgrund von Device-Tree-Anpassungen rund 140 zusätzliche Zeilen YAML- und DT-Code.

Die Patches befinden sich zur Begutachtung auf der Linux-Kernel-Mailingliste. Da es sich im Wesentlichen um Ergänzungen der Device-Trees handelt, besteht die Hoffnung, dass die NVMe-Unterstützung rechtzeitig zum Merge-Fenster von Linux 7.4 im Oktober übernommen wird.

Anwender, die schon heute ein vollwertiges Linux auf Mac-Hardware mit M3-Chips nutzen möchten, sind vorerst weiterhin auf Asahi Linux angewiesen. Asahi Linux stellt die Treiber und Entwicklungsfortschritte für die Apple-M3-Architektur schneller bereit, als sie im offiziellen Upstream-Kernel landen.

M3 Pro, M3 Max und M3 Ultra bereits eingebunden

Die Integration der Apple-M3-Hardware-Unterstützung im offiziellen Linux-Kernel begann mit der Version Linux 7.2, die erstmals das Starten des Systems auf Apple-M3-Macs ermöglichte. Diese erste Implementierung war jedoch rudimentär und erlaubte lediglich den Bootvorgang bis zur Konsole, was für eine regelmäßige Nutzung unzureichend war.

Mit der folgenden Kernel-Version Linux 7.3 wurde die Abdeckung erweitert, um auch die leistungsstärkeren Varianten M3 Pro, M3 Max und M3 Ultra einzubinden. Trotz des vergrößerten Hardware-Umfangs blieb die funktionale Unterstützung im Hauptstrang des Kernels weiterhin einfach und keineswegs bereit für einen produktiven Einsatz.

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