Apple Silicon: Photoshop und WoW laufen nativ auf M1-Chip

Adobe hat Photoshop als vorläufige Beta für ARM64 portiert und auch World of Warcraft bekommt eine native Unterstützung für den M1-Prozessor.

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M1 im Überblick
M1 im Überblick (Bild: Apple)

Seit dem heutigen 17. November 2020 sind das neue Macbook Air, das neue Macbook Pro und der neue Mac Mini mit Apples selbst entwickeltem M1-Chip verfügbar. Dieser basiert auf ARM- statt x86-Technik, weshalb entsprechende Software-Anpassungen notwendig sind. Apple hatte bereits vorgelegt, zum Start folgen Adobe mit Photoshop als funktional stark eingeschränkte Beta und Blizzard mit World of Warcraft noch diese Woche. Bethesda wiederum verneinte einen Port von The Elder Scrolls Online.

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Der M1-Prozessor kann ARM64-Code nativ ausführen oder emuliert x86-64-Bit-Anwendungen per Dynamic Binary Translation. Der Performance-Verlust durch Rosetta 2 unterscheidet sich, je nachdem welche Software die Übersetzungsschicht ausführt: Bei CPU-lastigen Apps reicht es für die Hälfte bis zwei Drittel der nativen Leistung, bei vielen Speicherzugriffen ist der Verlust gering und bei bei starkem GPU-Fokus marginal.

Für Apple stellt der M1-Chip die konsequente Weiterentwicklung der eigenen ARM-basierten CPU-Designs dar, welche in den vergangenen Jahren mit eigenen Grafikeinheiten und weiteren wichtigen IP-Blöcken ergänzt wurden, darunter etwa eine Neural Engine für künstliche Intelligenz und ein NVMe-Controller für SSDs. Im M1 stecken acht CPU-Kerne, die sich in vier schnelle (Firestorm) und in vier effiziente (Icestorm) aufteilen. Hinzu kommt eine Grafikeinheit mit acht GPU-Kernen einer theoretischen Rechenleistung von 2,6 Teraflops (FP32).

2021 Apple MacBook Pro (14", Apple M1 Pro Chip mit 8-Core CPU und 14-Core GPU, 16 GB RAM, 512 GB SSD) - Silber

Weitere Funktionsblöcke im M1-Chip sind ein 128 Bit breites Interface, um LPDDR4X-4266-Arbeitsspeicher (bis zu 16 GByte) anzubinden, eine Secure Enclave für schützenswerte Daten, ein Image Signal Processor (ISP) für Fotos und Videos, ein NVMe-Controller für Flash-Speicher, diverse Fixed-Functions für Decoding/Encoding wie H.265 und AV1, multiple PCIe-Gen4-Lanes, eine Display-Engine für 6K mit 60 Hz plus ein Controller für Thunderbolt 3 (40 GBit/s, keine eGPUs) respektive USB 4 (10 GBit/s).

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wurstdings 23. Nov 2020

Richtig, habe ich ja auch von Anfang an so erzählt, nur das ich zuhause dafür keine GPOs...

skrint 19. Nov 2020

Es gibt ja bereits Overwatch für Nintendo Switch/Tegra.

Trollversteher 19. Nov 2020

Keione Ahnung mit wem Du sprichst - ich habe mir gerade für viel Geld ein AMD/x86-PC...

LRod 18. Nov 2020

Umsteigen scheint mir ein etwas zu großes Wort zu sein ;-) Aber ich verstehe auch nicht...

Clown 18. Nov 2020

PS brauche ich hingegen gar nicht. Mit Abstand das meiste kann ich mit Capture One...



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