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Apple Silicon: Neuer Mac Pro soll keinen erweiterten Speicher bekommen

Wenn Apple den Mac Pro auf Apple Silicon umrüstet, büßt er einen Teil seiner Modularität ein, soll aber aussehen wie das aktuelle Modell.
/ Andreas Donath
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Gehäusedetail des Mac Pro (Bild: Apple)
Gehäusedetail des Mac Pro Bild: Apple

Der Mac Pro mit Apple Silicon soll dem bisherigen Mac Pro mit dem "Käsereibe"-Design ähneln. Das berichtet Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) . Das künftige Modell soll keine Möglichkeit zum Erweitern des Arbeitsspeichers bieten, dafür aber zwei SSD-Steckplätze aufweisen. Ob sich auch eine Grafikkarte einbauen lässt, ist zweifelhaft. Bisher beinhaltete der SoC von Apple Silicon sowohl Hauptspeicher als auch Prozessor- und GPU-Kerne in einem Gehäuse.

Dem Bericht zufolge soll der Mac Pro mit einem M2-Ultra-Chip auf den Markt kommen. Das Gehäusedesign bleibt gleich, die Flexibilität geht aber teilweise verloren. Schon beim Kauf müssen Kunden entscheiden, wie leistungsfähig der Rechner sein soll.

Der M2-Ultra-Chip soll laut einem früheren Bericht von Bloomberg bis zu 24 CPU-Kerne, 76 Grafikkerne und 192 Gigabyte Arbeitsspeicher bieten. Beim angeblich gestrichenen M2-Extreme-Chip hätten es laut Bloomberg 48 CPU-Kerne und 152 Grafikkerne sein sollen.

Damit bleiben außer einer eventuell besonders hohen Rechenleistung kaum Unterschiede zu dem nicht aufrüstbaren Mac Studio übrig. Externe Festplatten und andere Laufwerke lassen sich aber auch an den Mac Studio anschließen. Ob es von Relevanz ist, ob die Speichermedien in einem separaten Gehäuse untergebracht sind, sei dahin gestellt.

Wann der Mac Pro auf den Markt kommt, ist nicht bekannt. Bloomberg gibt lediglich das laufende Jahr als Erscheinungsdatum an.


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