Apple Silicon: Mac Pro nutzt künftig 32-Kern-ARM-Chip

Nächstes Jahr sollen das große Macbook Pro und der iMac (Pro) mit Apple Silicon statt Intel x86 ausgestattet werden, der Mac Pro folgt.

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Das Apple Silicon soll Intels x86-Hardware schlagen.
Das Apple Silicon soll Intels x86-Hardware schlagen. (Bild: Apple)

Der Umstieg von Intel x86 auf Apple Silicon soll zeitnah erfolgen: Im Frühling und Herbst des kommenden Jahres erscheinen damit versehene Versionen des Macbook Pro und der beiden iMac-Ausbaustufen, der Mac Pro soll 2022 folgen. Das berichtet die Agentur Bloomberg unter Verweis auf Apple-nahe Quellen. Mit bis zu 32 CPU- und bis zu 128 GPU-Kernen sollen die Prozessoren und Grafikkarten sehr leistungsstark ausfallen.

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Bisher ist von Apple einzig der achtkernige M1 (Test) veröffentlicht. Er steckt seit November 2020 im Macbook Air und in 13-Zoll-Modellen des Macbook Pro mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen. Laut Bloomberg sollen weitere Macbook Pro - also der 13 Zöller mit vier Thunderbolt und das Macbook Pro mit 16 Zoll - mit Apple Silicon ausgestattet werden, außerdem die iMacs und der iMac Pro sowie 2022 schlussendlich der Mac Pro.

Als Zeitangabe nennt die Nachrichtenagentur zwei Termine, einen im ersten Halbjahr und einem im zweiten - das wäre typisch für Apple. Die Systeme sollen eine Spitzenleistung erreichen, welche über jeder der bisher schnellsten Intel-Prozessoren liegt. Im Macbook Pro mit 16 Zoll wäre das der achtkernige Core i9-9980HK, im iMac der achtkernige Core i7-10700K, im iMac Pro der 18-kernige Xeon W-2191B und im Mac Pro der 28-kernige Xeon W-3275M. All diese Systeme nutzen überdies eine oder zwei dedizierte AMD-Grafikkarten, welche ebenfalls ersetzt werden müssten.

2022 Apple MacBook Pro Laptop mit M2 Chip

Für das Macbook Pro (13) plant Apple einen 12-Kerner, der acht Performance- und vier Efficiency-Cores nutzt. Für das große Macbook Pro sowie die iMacs plant Cupertino offenbar einen 16-Kerner mit einer 16-Kern-Grafikeinheit und für den Mac Pro einen Prozessor mit 32 CPU- plus 32 GPU-Kernen. Für Ende 2021 oder Anfang 2022 sollen gar dedizierte Grafikkarten mit 64 und 128 Kernen verfügbar sein, womit auch AMD komplett aus dem Rennen wäre. Apple hatte im Juni 2020 ausgeführt, dass die eigenen Chips bisherige Desktop-CPUs bei der Performance überholen sollen.

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Bis 2022 soll der Umstieg von Intel x86 auf Apple Silicon bei allen Mac-Systemen geschehen, zumindest was die Hardware anbelangt. Parallel dazu arbeitet Apple an der Software-Unterstützung, denn wenngleich mit Rosetta 2 eine Übersetzungsschicht existiert und einige Entwicklerwerkzeuge angepasst sind, gilt das längst nicht für alle.

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Bachsau 09. Dez 2020

Ich wollte eigentlich auch am Desktop zukünftig auf einen Mac setzen, da ich mit meinem...

Kein Kostverächter 09. Dez 2020

Ohne A20-Gate wird das eh nix. Kaum ist das in den x86ern seit Haswell auch nicht mehr im...

OMGle 09. Dez 2020

Das meine ich. Die CPU ist bereits perfomant genug. Mehr GPU-Cores drauf packen und...

ikso 08. Dez 2020

Vielleicht sollte man sich langsam vom Gedanken lösen, das RAM und Speicherplatz...



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