Apple Silicon: Intel muss vor Apple (noch) keine Angst haben
Kompetitives Marketing ist in Europa nicht so verbreitet, in den USA hingegen alltäglich. Da wundert es wenig, dass Intel bei Apples M1 selbst nachgemessen und bewertet hat, wie gut der Chip aus Sicht der Konkurrenz abschneidet. Der Tenor: Apple habe bei der M1-Ankündigung mit absurd hohen Performance-Werten geworben, die Realität sehe anders aus. Intels Darstellung der M1-Leistung ist zwar nachvollziehbarer gestaltet, aber ebenfalls leicht verzerrt.
Konkret geht es darum, dass das Marketing beim M1 aus Sicht von Intel irreführend war, obgleich die Performance tatsächlich hoch ausfällt. Die Aussage, der M1-Chip (Test) sei schneller als die Chips in 98 Prozent der im vergangenen Jahr verkauften Laptops, ist kaum nachprüfbar und augenscheinlich übertrieben.