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Apple Silicon: Intel muss vor Apple (noch) keine Angst haben

Apple wirbt mit immensen Leistungszuwächsen beim M1-Chip, Intel will die Werte mit Tiger Lake zurechtrücken. Die Wahrheit liegt dazwischen.

Eine Analyse von veröffentlicht am
Der M1-Chip ist das Ziel von Intels kompetitivem Marketing.
Der M1-Chip ist das Ziel von Intels kompetitivem Marketing. (Bild: Apple)

Kompetitives Marketing ist in Europa nicht so verbreitet, in den USA hingegen alltäglich. Da wundert es wenig, dass Intel bei Apples M1 selbst nachgemessen und bewertet hat, wie gut der Chip aus Sicht der Konkurrenz abschneidet. Der Tenor: Apple habe bei der M1-Ankündigung mit absurd hohen Performance-Werten geworben, die Realität sehe anders aus. Intels Darstellung der M1-Leistung ist zwar nachvollziehbarer gestaltet, aber ebenfalls leicht verzerrt.

Inhalt:
  1. Apple Silicon: Intel muss vor Apple (noch) keine Angst haben
  2. Browser-/Office-Sieg für Intel
  3. Rosetta rettet die Kompatibilität

Konkret geht es darum, dass das Marketing beim M1 aus Sicht von Intel irreführend war, obgleich die Performance tatsächlich hoch ausfällt. Die Aussage, der M1-Chip (Test) sei schneller als die Chips in 98 Prozent der im vergangenen Jahr verkauften Laptops, ist kaum nachprüfbar und augenscheinlich übertrieben.

Auch die internen Benchmarks von Apple sorgten nicht nur bei uns für Stirnrunzeln, beispielsweise wurde für Final Cut Pro ein zehnsekündiger Clip verwendet, was kein realistischer Workload ist - selbst bei einem passiv gekühlten Macbook Air nicht. Klar, ein solcher Schnipsel mag vorkommen, die meisten Videos sind aber deutlich länger.

Das resultierte in Apple-Aussagen über eine fünffache Performance oder gar Faktor 9, wenn die integrierte NPU (Neural Engine) des M1 zum Einsatz kommt, die dem von Apple als Vergleich verwendeten Intel-Prozessor schlicht fehlt. Vor allem aber ersetzen die M1-Macs einzig die bisherigen Einsteigergeräte, was gerade beim Mac Mini dazu führte, dass dort ein drei Jahre alter Billigchip von Intel herhalten musste.

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Intels eigene Benchmarks setzen am anderen Ende an: Hier wird mit dem Core i7-1185G7 (Test) das Ultrabook-Topmodell verwendet, wobei die Geräte relativ günstig sind. Das Macbook Pro mit M1 samt 16 GByte Arbeitsspeicher und 512-GByte-SSD kostet 1.900 Euro, das dem von Intel verwendeten Whitebook sehr ähnliche MSI Prestige 14 Evo mit 1185G7 mit 16 GByte RAM und 512 GByte Kapazität hingegen 1.200 Euro.

Neues Apple MacBook Air mit Apple M1 Chip (13", 8 GB RAM, 256 GB SSD) - Silber (Neustes Modell)

Somit ist das Intel-Testgerät definitiv günstiger als das Macbook Pro, die Messwerte des Herstellers sollen überdies zeigen, dass der darin verbaute 1185G7 auch schneller rechnet als Apples M1.

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Browser-/Office-Sieg für Intel 
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hifimacianer 12. Feb 2021 / Themenstart

Nein, Mies ist die Qualität sicher nicht. Da hat sich in den letzten Jahren sehr viel...

Spiritogre 11. Feb 2021 / Themenstart

Diese Idee hatte Microsoft schon vor Jahren, fand nur Null Akzeptanz. Windows 8 + Windows...

hifimacianer 10. Feb 2021 / Themenstart

Mein 5k i7 iMac mit 4Ghz hebt bei gleicher Last fast vom Schreibtisch ab und bläst heiße...

McTristan 10. Feb 2021 / Themenstart

Na bspw. in dem das Betriebssystem oder im Fall vom M1 Prozessor den Speicher...

OutOfCoffee 10. Feb 2021 / Themenstart

Ist ein Macbook auch ein Windows Laptop, wenn ich auf dem Macbook Windows laufen lasse...

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