• IT-Karriere:
  • Services:

Noch keine gute Virtualisierung

Das derzeit größte Hindernis zum Wechsel auf ARM-Macs aus Entwicklungssicht ist wohl aber, dass Virtualisierungssoftware nicht mit Rosetta genutzt werden kann und derzeit noch nicht nativ verfügbar ist. Das gilt etwa für Parallels Desktop oder VMware Fusion. Beide Hersteller arbeiten zwar bereits an einem Port, haben aber noch keinen Termin für eine Verfügbarkeit genannt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Etwas ausführlicher beschreibt das zugrunde liegende Problem das Docker-Team: Dazu müssen sich die Beteiligten um die Funktionsfähigkeit ihres eigenen Codes kümmern, der unter anderem an das neue Hypervisor-Framework von Apple angepasst werden muss. Auch Parallels hat bisher auf einen eigenen Hypervisor gesetzt und muss wegen der Änderungen an Big Sur nun auf den Apple-Hypervisor wechseln. Dieser unterscheidet sich aber eben in vielen Details zwischen der x86- und ARM-Implementierung.

Darauf aufbauend muss im Fall von Docker auch ein Linux-Kernel stabil gestartet werden können, der die Grundlagen der Docker-Container-Technik bereitstellt. Zudem ist das Docker-Team auf externe Abhängigkeiten angewiesen, vor allem die Sprache Go und Electron. Den Versuch, Docker auf dem M1 zu starten, quittiert die App mit einer großen Warnung und Docker lässt sich entsprechend nicht nutzen.

Virtualisierung prinzipiell möglich

Dass die Virtualisierung auf den ARM-Chips aber schon prinzipiell nutzbar ist, zeigt der Linux-Entwickler Jon Masters, der zuletzt für das ARM-Server-Startup Nuvia gearbeitet hat. Masters, der nun wieder bei Red Hat angestellt ist, ist es mit ein paar Kniffen gelungen, die Linux-Distribution Fedora für ARM auf dem M1 zu starten.

Neues Apple MacBook Pro mit Apple M1 Chip (13", 8 GB RAM, 512 GB SSD) - Space Grau (Neustes Modell)

Darüber hinaus arbeitet auch der Red-Hat-Angestellte Peter Robinson daran, die Unterstützung des Linux-Kernels in der virtualisierten ARM-Umgebung der neuen Mac-Chips zu verbessern. Ähnlich muss wohl auch das Windows-Team vorgehen, das hier wahrscheinlich auch mit Parallels und VMware kooperieren dürfte. Denn Bootcamp steht auf den ARM-Macs nicht mehr bereit. Die Virtualisierung ist die einzige Option, Windows auf dem M1 auszuführen, auch wenn das noch nicht möglich ist.

Zumindest die native Docker-Unterstützung scheint zwar nicht mehr allzu weit entfernt zu sein. Wer aber ausgefeiltere Techniken benötigt und zum Beispiel auf eine volle grafische Unterstützung eines Windows- oder gar Linux-Gastsystems angewiesen ist, wird sich wohl noch einige Zeit gedulden müssen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Homebrew zeigt die SchwierigkeitenAusblick auf kommendes Apple Silicon 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Cyberpunk 2077 für 29,99€, Monster Train für 15,99€, Nioh - The Complete Edition...
  2. (u. a. Knives Out für 8,88€, Das Boot - Director's Cut für 8,88€, Angel has Fallen für 9...
  3. (u. a. HP 25x 24,5 Zoll Full-HD 144 Hz für 168,68€, Microsoft Surface Pro X für 898,89€)
  4. 117,99€

sambache 16. Dez 2020 / Themenstart

Lüfterlose Cumputer und Laptops gab es schon immer. Lüfterlose Notebooks sind halt...

NeoChronos 08. Dez 2020 / Themenstart

genau, du sagst es doch letztendlich auch, für einen ersten Wurf verdammt gut - aber...

Elkarlo 02. Dez 2020 / Themenstart

Eine Sache die leider hier nicht erwähnt wird: Auf einem optimierten Betriebssystem...

Trollversteher 01. Dez 2020 / Themenstart

NAch bisher erhältlichen Benchmarks ist der Unterschied alles andere als klein...

sg (Golem.de) 30. Nov 2020 / Themenstart

Danke für den Hinweis. Ich hab das geändert.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


VW ID.3 Probe gefahren

Wir sind einen Tag lang mit dem ID.3 in und um Berlin herum gefahren.

VW ID.3 Probe gefahren Video aufrufen
Data-Mining: Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen
Data-Mining
Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen

Betreiber von Onlineshops wollen wissen, was sich verkauft und was nicht. Mit Data-Mining lassen sich aus den gesammelten Daten über Kunden solche und andere nützliche Informationen ziehen. Es birgt aber auch Risiken.
Von Boris Mayer


    Spitzenglättung: Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit
    Spitzenglättung
    Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit

    Die Netzbetreiber wollen in großem Umfang in die Anschlüsse der Verbraucher eingreifen. Das macht die Elektromobilität unnötig teuer und kompliziert.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. CES 2021 So geht eine Messe in Pandemie-Zeiten
    2. USA Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
    3. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona

    IT-Security outsourcen: Besser als gar keine Sicherheit
    IT-Security outsourcen
    Besser als gar keine Sicherheit

    Security as a Service (SECaaS) verspricht ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Auslagern eines so heiklen Bereichs birgt jedoch auch Risiken.
    Von Boris Mayer

    1. Joe Biden Stellenanzeige im Quellcode von Whitehouse.gov versteckt
    2. Sturm auf Kapitol Pelosis Laptop sollte Russland angeboten werden
    3. Malware Offenbar Ermittlungen gegen Jetbrains nach Solarwinds-Hack

      •  /