Apple Silicon: Die-Shot offenbart M1-SoC im Detail

Mit dem M1-Chip gibt es das erste Apple Silicon für Mac-Systeme. Der Die-Shot zeigt, was alles im SoC steckt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die-Shot von Apples M1
Die-Shot von Apples M1 (Bild: Tech Insights)

Die Experten von Tech Insights haben Apples M1 (Test) abgeschliffen und einen Die-Shot des System-on-a-Chip veröffentlicht. Das mit Annotationen versehene Bild gibt einen guten Einblick, welche Funktionsblöcke wie groß ausfallen und wo die Unterschiede zum Apple A14 liegen, der im aktuellen iPad Air steckt.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) im Bereich PC-Konfiguration der Polizei
    Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
  2. (Senior) Strategic Workforce Planner - Shared Services (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim
Detailsuche

Beide SoCs werden vom weltgrößten Auftragsfertiger TSMC im 5-nm-Verfahren (N5) produziert, weshalb sich die einzelnen Bestandteile leicht in Relation stellen lassen. Laut Apple weist der M1 satte 16 Milliarden Transistoren auf und der A14 kommt auf 11,8 Milliarden Transistoren - weshalb es wenig verwundert, dass die Chipfläche laut Tech Insights nahezu linear um rund 37 Prozent anwächst. Der M1 würde demzufolge rund 121 mm² messen, was kompakter ist als etwa AMDs Renoir mit 156 mm² und TSMCs N7-Technik.

Auffällig ist beim M1 verglichen zum A14 der viel größere Grafikblock, da dieser aus acht statt vier GPU-Kernen besteht. Auch der Block mit den schnellen Performance-CPU-Cores (Firestorm) nimmt die doppelte Fläche ein, da vier statt zwei Kerne verwendet werden. Der Efficiency-Block mit vier sparsamen CPU-Cores (Icestorm) weist die gleichen Maße auf, auch bei der 16-kernigen Neural Engine (NPU) gibt es keine Unterschiede.

Interessanterweise hat sich Apple dazu entschieden, den für alle IP-Blöcke gedachten System Level Cache (SLC) um ein Viertel zu verkleinern. Hintergrund dürfte sein, dass die Firestorm-Cores einen um 50 Prozent angewachsenen L2-Cache nutzen und das LPDDR4X-Speicherinterface verdoppelt wurde. Statt vier 16-Bit-Phys sitzen acht davon an den Rändern des Chips, was eine Busbreite von 128 Bit statt 64 Bit ergibt.

Golem Karrierewelt
  1. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.09.2022, virtuell
  2. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    08.-10.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Apple verwendet den M1 im aktuellen Macbook Air (Test), im Macbook Pro 13 mit zwei Thunderbolt-Ports und im derzeitigen Mac Mini. Künftig sollen alle Mac-Systeme mit Apple Silicon ausgestattet werden, selbst der Mac Pro. Hierzu plant Apple diverse SoCs mit bis zu 32 Performance-CPU-Kernen und integrierte sowie dedizierte Grafikeinheiten mit bis zu 128 GPU-Cores.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Inuittheram 28. Dez 2020

Weil ich die Dinge eben nicht vermische. ;) in vielen relevanten Bereichen ist der M1...

ms (Golem.de) 26. Dez 2020

Nur die Interfaces, ja - der LPDDR4X sitzt neben dem M1 auf dem Package.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Pokémon Go: Niantic entwickelt eigenes soziales Netzwerk
    Pokémon Go
    Niantic entwickelt eigenes soziales Netzwerk

    Unter dem Namen Campfire arbeitet Niantic an einem sozialen Netzwerk, in dem sich die Spieler von Pokémon Go treffen können.

  3. Einrichtungshäuser: Ikea führt Shop&Go per App im Laden ein
    Einrichtungshäuser
    Ikea führt Shop&Go per App im Laden ein

    Mit der Ikea-App können Kunden mit ihrem Smartphone in den Läden die Produkte einscannen und bargeldlos bezahlen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€ • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ • PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger [Werbung]
    •  /