Apple Silicon: Der M2 Max soll 8+4+38 Kerne haben

Schnellere Chips dank zusätzlichen Cores: Ausgehend vom regulären M2 soll Apple an einem M2 Pro und einem M2 Max für Mac-Systeme arbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Der reguläre M2 soll Pro- und Max-Versionen erhalten.
Der reguläre M2 soll Pro- und Max-Versionen erhalten. (Bild: Apple)

Kaum hat Apple den M2-Chip vorgestellt, sickern Informationen zu den größeren Varianten durch: Wie Bloomberg und 9to5Mac berichten, werden in Cupertino derzeit der M2 Pro sowie der M2 Max fertig entwickelt. Gedacht sind diese für Macbook Pros und für Mac Minis, allerdings frühestens Ende 2022 oder Anfang 2023.

Stellenmarkt
  1. Informatiker als Experte (w/m/d) für medizinische Interoperabilität
    Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, München
  2. Service-Manager Learning Management System (m/w/d)
    VIWIS GmbH, Hamburg, München
Detailsuche

Laut 9to5Mac soll sich Apple dazu entschieden haben, den M2 Pro/Max in TSMCs 3-nm-Verfahren produzieren zu lassen. Der reguläre M2 wird per N5P hergestellt, was laut Semianalysis und entgegen 9to5Mac wiederum auch der Node für den M2 Pro/Max sei. Mehr noch: Beide Chips sollen ihren Tape-out schon hinter sich haben, die Produktion könnte ergo in einigen Wochen oder Monaten bereits anlaufen.

Leichter Zuwachs bei CPU und iGPU

Beim M2 hat sich Apple für ein 4+4+10 Design entschieden, also vier Performance-, vier Efficiency-Prozessor- und zehn Grafikkerne. Laut Hersteller sorgt das verglichen mit dem M1 mit 4+4+8 für eine um 18 Prozent höhere CPU- und eine um 35 Prozent höhere iGPU-Leistung, da die Architektur verbessert sowie der Takt gesteigert wurde. Für den M2 Pro sind 8+4 Kerne im Gespräch, wobei zur Grafik keine Informationen vorliegen. Der M2 Max soll die gleiche CPU-Konfiguration und 38 GPU-Kerne aufweisen.

M1M2M1 ProM2 Pro *M1 MaxM2 Max *
FertigungTSMC N5TSMC N5PTSMC N5TSMC N3TSMC N5TSMC N3
Transistoren16 Mrd20 Mrd33,7 Mrd(?)57 Mrd(?)
CPU-Kerne4P + 4E 4P + 4E 8P + 2E8P + 4E8P + 2E8P + 4E
L2-Caches12MB + 4MB16MB + 4MB24MB + 4MB(?)24MB + 4MB(?)
GPU-Kerne8 @ 2,6 TFlops10 @ 3,6 TFlops16 @ 5,2 TFlops(?)32 @ 10,4 TFlops38
NPU-Kerne16 @ 11 TOps(?) @ 15,8 TOps16 @ 11 TOps(?)16 @ 11 TOps(?)
Interface128 Bit128 Bit256 Bit(?)512 Bit(?)
SpeicherLPDDR4X-4266LPDDR5-6400LPDDR5-6400(?)LPDDR5-6400(?)
Kapazität16 GByte24 GByte32 GByte(?)64 GByte(?)
Spezifikationen des M2 Apple Silicon * nicht bestätigt
2021 Apple MacBook Pro (16", Apple M1 Max Chip mit 10-Core CPU und 32-Core GPU, 32 GB RAM, 1 TB SSD) - Silber

Der M2 Pro soll unter anderem im Mac Mini und im Macbook Pro mit 14 sowie 16 Zoll stecken, der M2 Max in den beiden Laptops und zudem im Mac Pro. Laut TSMC soll die Serienproduktion mit dem N3-Prozess im zweiten Halbjahr 2022 anlaufen, die von N5P ist längst in Betrieb. Es bleibt somit abzuwarten, ob und welche neuen Mac-Systeme noch in diesem oder erst im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klima-Ticket
Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket

Das Neun-Euro-Ticket könnte als Klimaticket weiterlaufen. Das geht aus einem Vorschlag für ein neues Klimaschutzsofortprogramm hervor.

Klima-Ticket: Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket
Artikel
  1. Vitali Klitschko: Zweifel an Giffeys Deepfake-These
    Vitali Klitschko
    Zweifel an Giffeys Deepfake-These

    Die Berliner Staatskanzlei spricht von einem Deepfake beim Gespräch zwischen Bürgermeisterin Franziska Giffey und dem falschen Klitschko. Nun gibt es eine neue These.

  2. Feuerwehr: E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen
    Feuerwehr
    E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen

    Feuerwehrleute in Hessen hatten Probleme, einen Elektroauto-Brand, der auf ein Wohngebäude übergriff, zu löschen. Auf dem Dach befand sich Photovoltaik.

  3. Studie VW ID.Aero vorgestellt: Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen
    Studie VW ID.Aero vorgestellt
    Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen

    Nach der elektrischen Kompaktklasse und SUVs legt VW nun mit einer Limousine nach. Die Studie ID.Aero erinnert sehr stark an ein Verbrennermodell.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 32" WQHD 165 Hz günstig wie nie: 399€ • Saturn-Fundgrube: Restposten zu Top-Preisen • MindStar (AMD Ryzen 9 5900X 375€, Gigabyte RX 6900 XT 895€) • Samsung Galaxy Watch 4 Classic 46 mm 205€ [Werbung]
    •  /