Apple Silicon: Amazon bringt Apples M1 in die Cloud

Die Mac Minis in der AWS Cloud können nun mit der ARM-CPU M1 genutzt werden. Das war lange angekündigt und soll App-Entwicklern helfen.

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Der Mac Mini mit M1-SoC läuft nun auch in der AWS-Cloud.
Der Mac Mini mit M1-SoC läuft nun auch in der AWS-Cloud. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazons Cloudsparte AWS hat EC2-Instanzen auf Basis der Mac Minis mit ARM-SoC M1 angekündigt. Diese sind nach einer längeren Testphase endlich allgemein verfügbar. Dazu heißt es in der Ankündigung: "Viele von Ihnen haben Zugriff auf die Vorschau angefordert und wir haben unser Bestes getan, konnten jedoch nicht alle zufriedenstellen." Das ist nun also vorbei.

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Bei den EC2-Mac-Instanzen handelt es sich um dedizierte Mac Minis, die AWS in das Nitro-System integriert, das die Grundlage für EC2 bildet. Erstmals angekündigt hatte AWS diese Instanzen im Dezember 2020. Als Begründung dafür nannte AWS, dass in den vergangenen Jahren Kunden immer wieder darum gebeten hätten, MacOS-Instanzen im EC2-Dienst nutzen zu können. Umgesetzt wird das über die Mac Minis.

Schon in der ersten Ankündigung hieß es, dass AWS plant, auch die ARM-CPUs M1 alias Apple Silicon in dem Dienst zu unterstützen. Das hat nun aber offenbar etwas länger gedauert. Zu den neuen M1-Instanzen schreibt AWS: "Wenn Sie ein Mac-Entwickler sind und Ihre Apps neu gestalten, um Macs mit Apple-Chips nativ zu unterstützen, können Sie jetzt Ihre Apps erstellen und testen und alle Vorteile von AWS nutzen. Entwickler, die für iPhone, iPad, Apple Watch und Apple TV bauen, profitieren ebenfalls von schnelleren Builds."

Darüber hinaus heißt es, dass die M1-Instanzen "ein bis zu 60 Prozent besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber den x86-basierten EC2 Mac-Instances für iPhone- und Mac-App-Build-Workloads" bieten sollen. Die Instanzen verfügen standardmäßig über 12 vCPUs und 16 GByte Arbeitsspeicher sowie eine Anbindung über 10 GBit/s. Grundlage dafür sind Maschinen mit je vier Performance- und Effizienzkernen.

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